Long time no see - Got tagged

Als ich das letzte Mal von mir hören lies, war es gerade Sommer geworden, tanzte ich durch Städte, Kneipen und die Sonne. Nach Berlin habe ich es auch nicht mehr rechtzeitig geschafft  das wäre dafür doch aber etwas für den Herbst!? Nicht lange um den heißen Brei rumreden. Ich gelobe Besserung, ständig und immer wieder, mir selbst auch.

Anfang des Jahres entdeckte ich einen super genialen Blog. Klein, dunkel, voller Musik. Seitdem freue ich mich auf jeden einzelnen Post von April. Im Juli dann, bekam ich eine supersüße E-Mail von ihr, in der sie mir schrieb, sie hätte mich für den "Liebsten Blog Award" nominiert. Nun, ihr wisst, wie ich zu diesem ganzen getagge stehe.. wer aber eine so liebe Mail schreibt und den ich dann auch noch fast drei Monate warten lasse.. So entschuldigt, dass die folgenden Fragen lediglich auf Englisch beantwortet werden. Thank you, April! Hope to see you someday! Excuse my following bad englisch in this.. 


1. What's the best place you've ever travelled to?


I think I don't have to explain this a lot. People who know me or read my blog know, there is only one answer to that question: Ireland! People, music, atmosphere, the landscape, the silence, the greens and the blues. Never knew you could fall for a place or country that hard.

2. What is your favourite item of clothing you own?

Can't decide if it's my "Konichiwa" jeans jacket from Pull & Bear or my sweats from Vans. Sometimes I even wear them at the same time.

3. Name someone who inspires you, and why.

I try not to look up to somebody. I want to get inspired by myself, my thoughts and beliefs, my feelings and opinions. Hopefully that works someday.

4. If you could have coffee with any musician, dead or alive, who would it be?

Easy. Freddy Mercury, no doubt. He always was, still is a legend for me. I grew up with the music of Queen and I never discovered something better. 2013 I went on a Queen concert with my father and boyfriend. I could literally see my father as a teenager, jumping around at his first concert. When Brian May stroke up "Love of my life", the crowd sang louder than ever and for the second part they put Freddy on a big screen in the middle of the stage - I couldn't stop crying. Best concert ever. Miss you, Freddy!

5. What is your favourite tv show series?

As standard I was about to write "Dexter" but since I've seen Peaky Blinders this year, I think Thomas Shelby took over place #1. And if anybody is reading this right now... please do not ever listen to that awful dubbing voice!

6. Salty or sweet popcorn?

Actually I love both. I def grew up with salty popcorn because my dad used to buy it at every funfair but over the years and especially by going more often to the cinema at teenage years, I learned to love sweet popcorn, too.

7. How long does it take you to get ready in the mornings?

Haha. 10 Minutes more or less. I'm that evening-shower kinda person and don't put makeup on when I'm not going on a party. I don't even breakfast. So I simply get up, brush my teeth, dress me and leave the house.

8. If you could have any pet animal, what would it be?

(During this questions I learn that I'm not very good in having only one answer ^^) I grew up with dogs, I love cats. What about having both and make them best friends!?

9. How many tattoos &/ piercings do you have?

Only on piercing - a helix - and 6 tattoos at the moment. The last two go together as you can see one post below this one. My next one's getting planned in my head right now.

10. What is the most extreme thing you would put on your bucket list?

I'm really chicken-hearted to be honest. I don't like the feeling of adrenalin, not even on a rollercoaster. So probably it would be something like "driving a swing carousel", haha.

11. What other hobbies do you have aside from blogging?

I love to go on concerts, I read a lot and try to go running as often as I can (and want to). Some people spend their money for a lot of clothes and material things. I rather spend my money for experiences and adventures. Oh, and food! I like food pretty much.

2/4 Quarter Roundup - Random #21

Dieses Jahr rast so unglaublich schnell an mir vorbei. Ich versuche irgendwie hinterher zu kommen, nehme mit was geht, lege mich so oft es geht in die Sonne, doch der Hamburger Sommer ist mal wieder nicht sehr ergiebig. Gefühlt ging dieses halbe Jahr so schnell rum, wie sonst ein einziger Monat. Gefühlt sind auch schon die restlichen sechs Monate durchgeplant. Zeit für ein kleines Roundup der letzten drei.

Mit Herz und Verstand
Oben seht ihr meine neuen wunderschönen Schmuggstüggle (wie man jetzt im Schwabenländle sagen würde), gestochen von Broder - noch einmal tausend Dank dafür. Eigentlich war es für mich die Erinnerung daran, dass man sich manchmal zwischen dem Herz und dem Kopf entscheiden muss, doch als ich meiner Mutter die neue Tinte zeigte, meinte sie nur: "Mit Herz und Verstand durchs Lebens." Und eigentlich hat sie damit auch recht. Mutti halt.

Wiederentdeckt: Brooklyn Nine-Nine
Liebe auf die erste Folge gibt es bei mir selten. Das Zusammenspiel aus Gefühlslage und Wetter geben bei mir oft Anlass, eine Serie gar nicht erst weiter zu schauen. Das war bei Brooklyn Nine-Nine vor einem Jahr definitiv ein Fehler. Wiederentdeckt, für unglaublich witzig befunden und sehnsüchtig auf die neue Staffel wartend, kann ich euch nur empfehlen Jake Peralta und seine Crew im Originalton zuzuhören!

Bücher
Fitzek. Fitzek. Immer wieder Fitzek: Endlich den Augensammler, sowie den Augenjäger geschafft und Die Therapie noch hinten dran gehängt, immernoch nicht durch Ein plötzlicher Todesfall von J.K. Rowling geschafft (anyone..lohnt es sich überhaupt?), gerade an McCarthy's Bar dran und mit The Noise of Time von Julian Barnes am Flughafen mitgenommen - und endlich wieder eine Ausgabe des wunderschönen Fernweh Collective.

Musik
Selten gab es auf einen Schlag so viel gute Musik und sogar ganze Alben, die mich mitgerissen haben:

Marteria - Roswell
Our Hollow Our Home - Hartsick
Kraftklub - Keine Nacht für Niemand
Royal Blood - How Did We Get So Dark?

Sommer
Zumindest ein bisschen. Mit Weißweinschorle aufm Festival und mit Cider beim Park Fiction, mit der Gang in Stuttgart abhängen und mit schwerem Herzen wieder zurück fliegen, laufen gehen, Sonnenuntergänge am Hafen und Gewitter vom Fenster aus beobachten. In einem Lager von Kissen auf dem Balkon in der Sonne braten lassen, für 300 € bei Zalando bestellen und hoffen, das meiste zurückschicken zu können. Durch Kiel streifen, Katzen kraulen und neidisch auf Hundebesitzer sein, Bier trinken im Berliner Betrüger und den nächsten Wochenendtrip nach Berlin planen. Bitte mehr davon!

Festivalsommer: Rock im Park

by tatendurst
Ich könnte mit einem abgedroschenem "Alle guten Dinge sind drei!" argumentieren, aber dann wäre dieser Blog hier überflüssig. Ich könnte aber auch sagen, dass es das entspannteste Festival überhaupt war, weil ich nicht campen musste und Benny und ich innerhalb von 20 Minuten mit der Tram am Gelände aussteigen konnten. Und weil es Weinschorle zum Frühstück gab. Und weil es mittags Weinschorle gab. Und weil wir abends noch ein, zwei Weinschorlen getrunken haben. Und natürlich auch, weil ich Diana wiedergesehen habe und Dany ins Herz geschlossen hab, weil wir vier zusammen einfach die absolut beste Festival-Crew waren, bei Kraftklub die Stimmen verloren und bei Marteria restlos alles ausgeschwitzt haben.

Oh wie schön ist Deutschland: Burg Eltz

Alle meckern darüber, man könne nicht mehr ohne Smartphone das Haus verlassen. Müsse es überall mit hin schleppen, von allem und jedem Fotos machen. Doch seien wir mal ehrlich: Dank Instagram fangen wir endlich wieder an Wandern zu gehen. Wir lernen die Heimat wieder mehr zu schätzen und machen uns auf zu neuen Abenteuern - alles für das Foto. Natürlich nicht wirklich. Wir wollen das alle ja wirklich: Die dicken Wanderschuhe, die spielerisch über einem Abgrund baumeln, den gelben Regenmantel, der sich so gut vor einem isländischen Wasserfall macht und die rote Bommelmütze, die sich perfekt vom klaren Türkisblau des Königssees abhebt. Seriously? Ein bisschen machen wir das alle fürs Foto. Aber besser so, als gar nicht rauszugehen.

Auch meine Oma machte große Augen, als meine Mutter und ich um kurz vor halb 10 vor ihrer Tür stehen, bepackt mit Kameras, Proviant und der kleinen Schwester. "Ihr seid ja pünktlich!" Schon einige Wochen zuvor, als meine Mutter ihr von meiner Idee erzählte, wir könnten ja mal einen Tagesausflug zur Burg Eltz in Rheinland-Pfalz machen, hatte sie nicht schlecht gestaunt. "Wie kamst du denn auf die tolle Idee?" - "Instagram." Ganz einfach. So ist das heutzutage. Sieht man zwei, drei Bilder von einer Märchenburg mitten im Wald auf einer Social Meida Plattform, will man auch hin und sein eigenen Foto machen.


March(ing in) - Random #20

Zack - März fast rum, zack - Frühling in Deutschland. Hier war ganz schön viel los und eigentlich auch gar nichts. Der Kopf dreht sich weiter im Kreis, die Triebwerke laufen heiß.. entschuldigt, ich wollte auch mal nen coolen rhyme machen, ok? Mit Triebwerke mein' ich meine Beine und mit Heißlaufen mein' ich, dass es ich es grade echt häufiger schaffe laufen zu gehen. Es sei denn ich schlafe mal wieder pro Nacht durchschnittlich 1,5 Stunden. Dann is' immer relativ schwierig, aber geht auch, nur nich' so gut. Merkste selbst, wa? Bisschen durcheinander hier. Zack - der März einmal im Überblick

Wiederentdeckt
Das Peter Fox und Cold Steel Live Album aus der Wuhlheide zu Berlin. Was könnte einen besser auf den Sommer einstimmen und Fenster-Putz-Samstage verschönern? Gibt's auch hier.



Video
Tua. Always. Always Tua. Ich ärgere mich immer noch wie Hechtsuppe (krkr), dass ich nicht nach Frankfurt zum Konzert gefahren bin. Miste in der Kiste, selbst dran schuld. Dann einfach immer und immer wieder die Nächte auf YouTube um die Ohren schlagen und irgendwann die Kosmos Box bestellen.



Album
Es gibt ja selten Alben, auf denen einem wirklich jeder Song zusagt. Vor ein paar Tagen hatte ich hier ganze 3 Alben stehen, habe mich dann aber doch wieder entschieden, zwei davon rauszunehmen. Sie wären diesem Ruf einfach nicht gerecht geworden (SAM mit "Kleinstadtkids" und Ed Sheeran's "Divide"). Dafür hat es eine Gruppe mit ihrer Platte "The Boy Who Died Wolf" aber definitiv in die Tops aller Zeiten geschafft: Highly Suspect! Reinhören!

Bücher
Der König von Berlin - Horst Evers: Als ich auf den ersten Seiten irgendwas von Ratten und Kammerjägern lese, bin ich etwas skeptisch, lasse mich aber ziemlich schnell vom trockenen Humor des Autors einfangen. Witzig, spannend und bis zum Schluss unklar, wer der eigentlich Verbrecher ist.

Der Seelenbrecher - Sebastian Fitzek: Für alle, die schon mal ein Fitzek gelesen haben, brauche ich hier nicht viel erklären. Für alle, die es noch nicht getan haben, auf ein bisschen *räsuper* Psycho und ein bisschen *räusper* Thriller stehen: DO IT! Die Handlung spielt in einem alten psychiatrischen Klinik auf dem Teufelsberg in Berlin. Ein Besuch dort ist für diesen Sommer definitiv geplant, ebenso wie der Fakt, dass ich dort nicht alleine hochklettern werde, geschweige denn im Dunklen. Just sayin'


Berlin, Berlin.
Once again und sicher auch nicht das letzte Mal. Bedeutet für mich gerade einfach Abschalten, Runterkommen, Durchatmen. #weekendgetaway Aber auch Lachen und feststellen, dass man sich die meisten Leute schon echt aussucht, weil sie selbst genau so bekloppt sind (und die gleiche Schlafhose von H&M haben) wie man selbst - ein riesiger Liebesgruß geht raus an Caroline! (I bims, saufm vong Flatrate her <3)



P.S. Hat jemand mitgezählt, wie oft hier heute das Wort "Berlin" gefallen ist? Mein Hamburg, ich lieb dich sehr, nimm's mir nicht krumm. Der letzte Post handelte nur von dir!

937

Die Sonntage unter der Decke, wenn es draußen regnet, wenn die dicken hamburger Regentropfen gegen das Fenster prasseln. Die Spaziergänge um die Alster, an der Elbe entlang, durch die vollgestopfte Schanze, einfach im Park nebenan. Der Blick auf die gegenüberliegenden Balkone, unser Nachbar, der sich ganz sicher allein von Zigaretten und Bier ernährt, die ältere Frau, die immer vor der Tür wartet, um den neuesten Nachbarschaftstratsch loszuwerden und die jungen wilden, die vorne an der Ecke in Jogginghose auf der Fensterbank sitzen und rauchen, Nudeln kochen, laut Musik hören und immer skeptisch schauen, wenn man gegen 18:30 mit vollbepackten Edekatüten an ihnen vorbei schlendert. Die immerimmerimmer zu spät kommende M22 und die überpünktliche U2. Das Sucuk-Brötchen vom Kiosk an der Kellinghusenstraße auf dem nach Hause Weg nachts um halb 4. Das Lächeln des Kioskverkäufers, der schon weiß, dass das nächsten Sommer wieder so sein wird. Der Pärchenauflauf im Holthusenbad, der British Pub, der gar nicht so british ist, aber trotzdem verdammt gutes Bier anbietet. An viel zu langen Schlangen vorm Molotow einfach vorbeigehen können und trotz verständnisloser Blicke ins Thomas Read gehen und den Fotoautomaten besetzen. Oder einfach nur ziemlich viel Snake Bite trinken und furchtbar laut "Don't look back in anger" mitsingen. Die Redaktionstreffen in der Superbude. Die Redaktionstreffen in der Superbude vermissen. Vielviel Limonade trinken und nur noch schwarz tragen. Die schon wieder viel zu späte M22, voll gepackt mit HSV Fans auf dem Weg zum Volksparkstadion. Wir auf einmal mittendrin. Nächte auf dem Balkon und ganz normale Alltagsorgen. Der Typ von Edeka und viel zu selten zum Nespresso Shop kommen. Einfach noch immer kein Fahrrad in dieser Stadt besitzen, Sonnenuntergänge auf der Schwanenwikwiese und Einweg-Grillen im Stadtpark. Viel zu selten im Stadtpark sein, obwohl man gleich nebenan wohnt. Sich immer noch nicht angewöhnt haben, immer einen Regenschirm dabei zu haben. Immer noch auf Anker stehen.

Und Bier am Hafen. Prost mein Hamburg, auf uns!

Auf 937 Tage - oder auf 2 Jahre 6 Monate und 22 Tage.

Auf noch viele mehr.

Beruhige dich!

"Langsam, ganz langsam, Mädchen, jetzt bloß nicht die Fassung verlieren. Mach erst mal die Augen auf und atme ganz tief durch, ein und aus, ein und aus. Bloß nicht reinsteigern jetzt, hast du gehört? Ein und aus." Es ist mitten in der Nacht und ich spreche mal wieder mit mir selbst. Dieser Traum war schon der zweite seiner Art innerhalb der letzten Woche. Du, ich und irgendjemand - nein - irgendeine. Ich liege da, du mit dem Kopf auf meiner Schulter und deiner Hand in ihrer. Vollkommener Unsinn. Vollkommener Unsinn. Sie gibt es nicht. Uns auch nicht, nicht so richtig jedenfalls, nur hin und wieder in meinem Kopf, in den Träumen und Abschweifungen und wenn ich mal wieder die falsche Musik höre.

Ich war noch nie eine große Traumdeuterin, habe da nie reininterpretiert. Der Kopf verarbeitet halt einfach viel mehr, als man selbst mitbekommt. Vom Rennen und nicht von der Stelle kommen, erzählen mir meine Freundinnen, vom Zähne verlieren, vom Fliegen können und vom Fallen. Das wären wiederkehrende Träume, die alle mit dem Alltag zu tun hätten, mit Problemlösung und Verlustängsten, Schlüsselmomenten und mit Scheitern. Ganz bestimmt habe ich das alles auch schon mal geträumt, aber in Erinnerung bleibt es mir nicht. Ich erinnere mich nur immer an die großen Träume, die aus denen ich weinend in der Nacht hochschrecke und die, für die ich noch mal 5 Minuten die Augen zumache, um weiterträumen zu können - die Extreme - die Träume, die so fernab von der Realität sind und die jenigen, die sich fast wie dieselbe anfühlen, fast schon ein Blick in die Zukunft sind.

"Mach deine Augen wieder zu, du dummes Ding, und schlaf einfach weiter. Beruhige dich."

Uns gibt es nicht. Jedenfalls nicht so richtig.


Meine Lauf-Playlist 02/17

Also wenn das so weiter geht, wird das mit dieser Liste "Dinge, die ich machen will, bevor ich 25 werde" wirklich noch was *auf den Holzkopf klopf*. Und dass Motivation so viel ausmacht, rein leistungstechnisch, hätte ich nie gedacht. Als ich vor ein paar Jahren mit dem Rauchen aufhörte und mit dem Laufen anfing, machte ich das ganze mehr oder weniger wegen des Abnehmaspekts. Als ich neulich aber zum ersten Mal nach langerlanger Zeit wieder draußen laufen war, hatte ich nur nur ein Ziel: so weit kommen wie möglich. Ohne Training, aber mit viel Motivation hab ich dann auch um einiges mehr geschafft, als ich für möglich gehalten hätte. Daraus habe ich in der letzten Zeit zwei Schlüsse für mich gezogen:

What made me smile the last 40 days - Random #19

Als ich vor gut 9 Jahren (9 Jahre, alter!!!) mit dem Bloggen anfing (hätte ich erst mal niemals gedacht, dass daraus 9 Jahre werden), schrieb ich mir random meine Gefühle von der Seele. Das war etwas, das ich in den letzten Jahren immer vermisst habe. Natürlich schreibe ich auch immernoch für mich und veröffentliche nur einen Bruchteil von dem, was an Word Dokumenten auf meiner Festplatte schlummert. Aber zwischendurch einfach mal so ein Random-Post? Mit Dingen, die mich beschäftigen, Musik, die mich glücklich macht, zum Weinen bringt, Momente, Gedanken..
Welcome back to Random.

Dat Song

Ein ganz besonderes Lied, das mich seit Neujahr wirklich täglich begleitet ist "Superhero" von E.L. (Superhelden-Lieder haben es mir ja bekanntlich sowieso angetan). Morgens, abends, zum Einschlafen, zum Aufstehen, ganz egal - dat Lied ist einfach spitze, wa? #potenzielleslieddesjahres

Going Crazy with Crazy Town / 13. - 15.01.2017 Nürnberg

Ein guter Roadtrip, dafür braucht man kein Auto. Ein guter Roadtrip fängt mit einer Flasche Schnaps im Zug an, mit heruntergefallenen Nicknack's und mit einer verdammt guten Reisepartnerin. Ein guter Wochenentrip muss auch nicht ins Ausland gehen, oder in ein teures Hotel. Ein perfektes Wochenende kann auch in Nürnberg stattfinden, mit Freunden, Musik und Jacky Fire. Mehr brauch' es nicht. Und was soll man auch noch zu Crazy Town sagen? "Die gibt es noch?" Das war wohl die meistgestellte Frage nach "Die kenn ich nicht, hatten die nen Hit?" Ja, Crazy Town leben noch und die Crew um Shifty Shellshock (ich werde niemals auf diesen Namen klarkommen) performen Butterfly noch immer genau so wie vor fast zehn Jahren

Überschwemmt

Art never comes from happiness. Aber auch nich von Traurigness. Bei mir zumindest nicht. Art kommt gerade gar nicht so bei mir. Bei mir kommt nur Ar(bei)t und Schlafen. In Schlafen steckt zum Beispiel gar kein Art und trotzdem ist es für mich zurzeit eine große Kunst durchzuschlafen. Meine Gedanken spinnen Kunst zusammen und pflanzen sie dann als Träume in meinen Schlaf. Und dann ist es 1 Uhr, dann ist es 3 Uhr, dann ist es 5 Uhr und dann kann ich auch eigentlich wach bleiben. Das nenn ich mal Art: Im Takt, auf die Minute genau, alle zwei Stunden aufzuwachen. Kann auch nicht jeder. Dementsprechend hakt dann auch die Art(ikulation) am nächsten Morgen. Nur "Moin" und "Wie geht's" bevor ich mich mit Kaffee vor den Bildschirm werfe und hoffe, dass er mich überfährt. Eigentlich mag ich es hier. Arbeiten ist immer ein bisschen Freunde treffen, viel Lachen, vielviel Limonade trinken. Aber das kitzelt auch keine Kunst aus mir raus. Ich schreibe gerne und dass immer mehr Leute schreiben, liegt daran, dass alle nur noch schreiben, nicht mehr reden. Ich lese so viel, dass meine Reize überflutet werden mit Kunst und Art und Talenten anderer Menschen. Und wenn man überflutet wird, muss das Wassser erst einmal wieder abfließen, bevor wieder ein Stück von sich selbst zum Vorschein kommt. Halbe Kontinente wurden überschwemmt, unser Keller auch schon mal. Kommt immer darauf an, wie groß die überschwemmte Fläche ist. Kommt auch immer darauf an, wie schnell das Wasser fließt und wie viele Leute mit Eimern helfen abzuschöpfen.



Goodbye 2016

Ich bin mal wieder spät dran, ich weiß. Aber ich habe auch schon mindestens drei ganze Rückblicke geschrieben, verworfen und von neuem angefangen. Es ist gar nicht so leicht, die richtigen Worte zu finden, wenn man seit einem Jahr davon spricht, wieder regelmäßiger hier aufzutauchen, verspricht, sich endlich wieder häufiger von der Seele runterzuschreiben und am Ende nur vor einem leeren Blatt sitzt und nicht weiß, wo man anfangen soll. Und deswegen wird das hier auch kein ausschweifender Jahresrückblick, bloß eine langweilige Ansammlung von zusammengewürfelten Momenten aus 2016.