Meet: Zocked!

Wenn man mich fragt, welche Seite bei mir wohl am häufigsten offen ist im Browser.. eindeutig YouTube! Ich bin großgeworden mit der Queen of YouTube: Coldmirror, habe über Desmond den Mondbären mindestens genau so viel gelacht, wie über die Katze von Simon und erinnere mich noch an die Zeit, an dem man Sterne verteilen konnte. Ach, YouTube, du bist schon was Feines. Und etwas ganz feines (heute laufen die Übergänge auch wie geschnitten Brot) auf YouTube machen auch meine lieben Freunde von Zocked!

Zocked? Das sind Kevin, Mike, Julia, Cookie und Sebastian. Auf ihrem YouTube Kanal, Facebook, Twitter (ganz bald auch wieder der eigenen Webseite) und natürlich Twitch, halten euch die fünf regelmäßig über Gaming, Filme und die Popkultur auf dem Laufenden.

Kevin hatte vor einigen Jahren die Idee aus seiner Leidenschaft auch seinen Beruf zu machen. Schon damals war er in der Videospiel-Branche tätig und begann erst alleine, dann mit einem Freund in einem improvisierten Studio, keinem richtigen Sound und einer lahmen Webcam, sich auszuprobieren und die ersten kleinen Folgen „Angezocked“ zu drehen. Die Idee wuchs, doch brauchte es erst Mike um der ganzen Sache auch ein Aussehen zu verpassen. 2012 startete Zocked in neuem Glanz, einer bunten Geburtstagssendung und Formaten, wie zum Beispiel „Fesch und Keck mit Esch und Beck“. Der Druck, den die Jungs sich allerdings selber machten, wurde zu groß und die Manpower immer kleiner. Zocked musste eine Pause einlegen.


Aber Zocked wäre ja nicht Zocked, wenn sie es nicht noch einmal probiert hätten. Und genau so kam es. Kevin sammelte über die Jahre Verbindungen in viele Branchen und zu Herstellern, probierte sich bei GameOne aus und machte neue Erfahrungen. 2015 hieß es dann: „Mike?“ – „Ja?“ – „Lass mal wieder anfangen.“ – „Ok.“ Nein, zugegeben, so einfach war es nicht. An der Struktur und der Arbeitsweise musste herumgeschraubt werden, Grenzen gesetzt und ein cooles Team zusammengestellt werden, damit das ganze besser werden konnte, als zuvor.

Heute gehen die fünf das ganze wesentlich entspannter und orientierter an. Zocked ist Unterhaltung für mich und euch und Kreativventil für Kevin, Mike, Julia, Cookie und Sebastian. „Die Selbstverwirklichung und die Interaktion machen am meisten Spaß!“ sagt Kevin, als wir uns zusammen mit Mike am Samstagabend über Skype unterhalten. "Jeder trägt seinen Teil zu den Videos bei. Wer Lust auf Cinema hat, macht Cinema, wer über Serien sprechen mag, spricht über Serien." Kevin und Cookie sind hauptsächlich für den Gaming Bereich zuständig, wobei Kevin zudem noch viel Planungs- und Kooperationskram übernimmt. Mike, Julia und Sebastian toben sich neben vielen anderen in Sachen Cinema und Popkultur aus, Mike bastelt zusätzlich die Grafiken und Seb produziert alles, was ihr musikalisch so hört, selbst!

Aber was macht Zocked eigentlich aus, im Gegensatz zu anderen Formaten und YouTubern rund um diese Themen? Sie sind ehrlicher, nahbarer und authentischer. Sie lassen sich nicht in eine Form pressen und haben sich lediglich zur Aufgabe gemacht, uns zu entertainen. Ich hab nur noch eins zu sagen: SCHAUT DIE EUCH AN!

Liebe geht raus an Zocked! ♥

Meet Zocked on: YouTube, Facebook, Twitter and Twitch.

5 Orte zum Bauchvollschlagen in London

Ich liebe Essen, ich liebe Städte, am liebsten liebe ich gutes Essen in schönen Städten. Und weil ich mir meinen Magen schon das ein oder andere Mal in London vollgeschlagen habe, dachte ich, ich teile mal die leckersten Erinnerungen mit euch.


Kua 'Aina
 
Von der Carnaby Street gehen viele kleine Seitenstraßen ab, in die man oft nicht reinschaut - Großer Fehler. Das sollte man immer tun. So haben wir auch den kleinen, süßen, hawaiianisch eingerichteten Burgerladen entdeckt, der uns sonst verwehrt geblieben wäre. Drinnen empfangen euch Surfboards und Tom Selleck lächelt euch von der Wand herab an. Hier kann man sich nur wohlfühlen. Und die Burger erst! Ein Träumchen.
Tipp: Der Avocado and Bacon Burger!!
Wo: 26 Foubert's Pl (Carnaby St)
www.kua-aina.co.uk




Garden and Grill
  
Einmal sollte man Fish & Chips schon gegessen haben, wenn man in London ist, finde ich. Dafür eignen sich vor allem die traditionellen Pubs immer hervorragend. Wer hätte da gedacht, dass das in einem thailändischen Restaurant in Noting Hill genauso gut ist? Im Garden and Grill könnt ihr im Sommer gemütlich auf dem Balkon sitzen und das Gewusel auf der Portobello Road betrachten und dabei die leckersten Gerichte verspeisen und exotisches Bier trinken.
Tipp: Unbedingt das thailändische Bier "Chang" probieren.
Wo: 253A Portobello Rd




Honest Burgers
 
Ein bisschen weiter oben auf der Portobello Road kann man im Honest Burgers ebenfalls ganz famos speisen. Die Kette hat insgesamt 11 Restaurants in ganz London verstreut, immer zu erkennen an den dunkelgrünen Häuserfassaden und gemütlich eingerichteten Räumen.
Tipp: Die Baconketchup
Wo: 189 Portobello R
www.honestburgers.co.uk



Mother Mash
 
Ok, das hier ist mein absolut liebster Geheimtipp. Zwischen Carnaby Street und Regent Street ist der kleine schöne Laden mindestens so versteckt, wie Kua 'Aina. Das Prinzip? Ist einfach. In drei Stufen zum leckersten Kartoffelbrei Gericht, das ihr je gegessen habt: 1. Mash, 2. Main, 3. Gravy. Die Auswahl? Ist riesig. Ihr könnt hier zwischen 8 verschiedenen Mash Sorten entscheiden, dann ob ihr einen englischen Pie oder doch lieber Würstchen dazu haben wollt und schlussendlich was für eine Soße es sein soll. Die Freude lag ganz auf meiner Seite.
Tipp: Champ Mash mit Chicken, Leek and Bacon Pie und der Farmer's Soße obendrauf - Himmel. Und die Pork and Chilli Würstchen haben echt ne Menge Chilli im Hintern.
Wo: 26 Ganton St (Carnaby St)
www.mothermash.co.uk



Gourmet Burger Kitchen
 
Ganz nach dem Motto: Kette aber gut. Auch die GBK Läden sprießen in London an jeder Ecke hervor, aber wer einen günstigen, soliden Burger sucht, der ist hier an der richtigen Adresse. Neben einer leckeren Auswahl und immer wechselnden Specials, kann man sich hier vor allem an einem Getränk satt trinken: Fresh & Fizzy. Verschiedene Schorlen, die ihr nach Belieben nachfüllen lassen könnt. Unglaublich lecker. Mein Liebling? Elderflower! (An die selbstgemachten von Mutti kommt aber niemand ran - sorry.)
Tipp: Die Milkshakes. Wahrscheinlich hätte uns der Schokoladenshake alleine schon als Mahlzeit gereicht - köstlich.
Wo: 107 Old Brompton Road
www.gbk.co.uk

Spoiler-Review Star Wars: Das Erwachen der Macht

ACHTUNG SPOILER!
Ihr habt es euch gewünscht, aber ohne Spoiler geht das nun mal nicht.

Als ich am 17. Dezember um irgendwas mit 3 Uhr aus dem Kino schlurfe, bin ich ein bisschen enttäuscht, überfordert und komplett voll von diesen ganzen Eindrücken. Ich hatte mir natürlich doch mehr Erwartungen gestellt, als ich wollte. Im Laufe des nächsten Tages, der restlichen Woche und der gesamten nächsten Zeit bessert sich mein Empfinden über diesen neuen stetig. Und dann sitze ich genau einen Monat später erneut im Kino und freue mich wie ein kleines Kind, klatsche, lache, weine. Nach dem zweiten Mal schauen geht das hier viel objektiver – meine Meinung zum neuen Star Wars Film: Das Erwachen der Macht.

Würde ich alles genau so aufschreiben, wie es in meinem Kopf ist, würdet ihr hier morgen noch dran lesen. Deswegen versuche ich mich aufs wesentliche zu konzentrieren, ein paar Sachen rauszulassen und das ganze ein bisschen in Themen aufzuteilen. Das hier wird SEHR LANG. Aber es noch mal aufzuteilen lohnt sich nicht. Also schmeißt am besten die Spotify Playlist dazu an (Rey's Theme <3), macht es euch gemütlich und los geht's.



Kylo Ren

Der neue Bösewicht scheint zu Anfang super bedrohlich und macht direkt klar, was er in Sachen Macht so drauf hat. Ein neu entwickeltes Laserschwert, Lasergeschosse mal eben in der Luft stoppen – Respekt. Dass er eigentlich Ben Solo heißt und der Sohn von Han und Leia ist, hatte ich mir fast gedacht. Zumindest dass ein Kind der beiden eine Rolle spielen wird. Aber ich war extrem gespannt, wer sich nun unter der Maske verstecken würde. Ich habe mir, anders als andere, so gut wie nichts angesehen oder durchgelesen, weil ich einfach komplett überrascht werden wollte und das wurde ich. Unter der Maske befindet sich ein grimmig dreinblickender Adam Driver, den ich vorher noch nicht wirklich kannte. Ja, er ist noch jung. Ja, er ist ein „unfertiger“ Bösewicht und so soll es ja auch sein, aber spätestens als er mit dieser hellen, deutschen Synchronstimme sagt „Ich bin innerlich zerrissen.“ musste ich einfach lachen. Auch beim zweiten Mal schauen, wurde das nicht besser. Ein drittes Mal in Englisch wird also noch stattfinden. Trotzdem bin ich sehr gespannt, was er in den nächsten Teilen noch so vorhat, inwiefern er noch mächtiger werden kann und ob er vielleicht doch noch zum guten bekehrt wird, trotz Ermordung seines Vaters? Adam Driver spielt das wirklich verdammt gut und ich glaube da steckt noch 10 Mal so viel Potential drin.


Rey

Frauenpower hoch 27. Rey alias Daisy Ridley ist großartig. Ganz viel Liebe für diese Frau. Während des Films dachte ich mir einfach immer wieder: „Woher weiß und kann die das bitte alles?“ aber wer so lange alleine, ohne Familie auf einem Planeten haust, hat ne Menge Zeit sich auszuprobieren. Viel wichtiger und mysteriöser ist die Frage: Wer ist denn ihre Familie? In der Sequenz, als sie von Luke’s Laserschwert gerufen, einige Dinge sieht, bekommt man noch einmal ganz genau mit, wie sie verlassen wird. Warum wird da noch einmal so drauf hingewiesen? Einige grübeln darüber nach, ob nicht sogar Luke ihr Vater sein könnte und sie zum Schutz auf Jakku gebracht hat. Ich bin da sehr geteilter Meinung. Es könnte auf der einen Seite stimmen, auf der anderen Seite ist für Rey die ganze Geschichte um Luke und die Jedis wie eine Legende. Als sie auf Jakku gelassen wird ist sie sicher schon 4 oder 5 – könnte sie sich dann an nichts mehr erinnern? Daisy spielt ihre Kollegen alle auf jeden Fall in den Schatten und ich hab extrem Bock auf ganz viel Laserschwert Action in den nächsten Teilen. Eine weibliche Hauptrolle und dann noch als Jedi – das ist einfach abgefahren genial.

Finn

Bei FN-2187 war ich anfangs sehr skeptisch. Was soll das für eine Geschichte sein von einem Sturmtruppler, der sich etwas anderes für sein Leben vorstellt? Im Film bekommt man dann raus, dass er ebenfalls als Kind schon seinen Eltern entrissen wurde und sich das gar nicht aussuchen konnte – umso besser, dass endlich mal jemand da abspringt. John Boyega ist witzig, tapfer und passt da wirklich super rein. Am Ende des Films wird er verletzt, doch ich bezweifle, dass ihn das im nächsten Film wirklich einschränken wird. Ich meine Metall-Hände sind ja immer gern gesehen in Star Wars Filmen, jedoch glaube ich nicht, dass es bei ihm ein Metall Rücken wird. Wahrscheinlicher ist doch, dass er wieder komplett gesund wird.


Han, Leia und Luke

Oh was habe ich gejubelt, als Han Solo und Chewbacca endlich wieder zurück auf den Millennium Falken waren. Harrison Ford bekommt noch mal eine richtig große Rolle und genügend Spielraum um sich zu beweisen. Hier bekommen wir eine ganze Menge Fan Service, der mir beim zweiten Mal schauen viel besser platziert und gar nicht mehr so übertrieben vorkam. Dass Han von seinem eigenen Sohn umgebracht wird kam überraschend, aber auch irgendwie nicht überraschend. Ich habe Rotz und Wasser geheult im Kino. Irgendwie hatte man immer das Gefühl, dass er halt irgendwo noch rumfliegt. Dass es Han Solo nicht überlebt hat ist extrem dramatisch für das Star Wars Universum, aber irgendwie hat es auch zur Geschichte gepasst. Man hat wirklich gemerkt, dass Ford auch nicht mehr jünger wird und trotzdem passte er besser in diese Welt, als irgendjemand sonst.

Carrie Fischer sieht sehr großmütterlich aus und das steht ihr so gut. Natürlich kann man nach einer kleinen Drogenkarriere und über 30 Jahren nicht mehr so aussehen, wie in den alten Episoden, aber das tut ihr keinen Abbruch. Leia dient weiter als General und zieht die Fäden in der Zentrale des Widerstandes. Es gibt wahrscheinlich keinen besseren Platz für unsere alte Heldin.

Luke steht am Ende auf der grünen Insel (Skellig Michael, an der Westküste von Irland übrigens.. Auf der Insel lebten früher Mönche und ich hab sie bisher zweimal vom Festland aus betrachtet, da der Wellengang immer zu heftig war um überzusetzen – dieses Jahr schaffe ich das ganz sicher da rüber!!) als Rey ihn findet. Mark Hamil sieht meiner Meinung nach am ältesten von den dreien aus, aber hat einfach immer noch diesen typischen Luke Blick drauf – natürlich, er ist es ja auch. Mit seinem Bart hat er ein bisschen was von Alec Guinness, der den alten Obi-Wan Kenobi spielt. Ich bin extrem auf die nächste Episode mit Luke gespannt und hoffe, dass er eine große Rolle spielen wird.

Die Droiden

Star des Filmes ist natürlich der kleine BB-8 der einfach zuckersüß daher kommt. Im Gegensatz zu R2-D2, wirkt er wirklich um einiges kindlicher, aber auch hier passt es wieder. Das hier ist eine neue Generation Star Wars und da darf ein neuer Droide eben nicht fehlen. Er stiehlt R2 keinesfalls die Show, er knüpft nur perfekt an.

R2 wird von BB-8 aufgeweckt und spielt im gesamten Film keine große Rolle, doch ist er am Ende wieder der Retter, der den Rest von Luke’s Karte bei sich hat. Auch C-3PO hat einige Zeilen, bei denen man wieder Schmunzeln muss. Ich finde es wirklich schön, dass die beiden bei Leia geblieben sind und sicher auch in den nächsten Teilen hier und da zum Einsatz kommen werden. Was wäre Star Wars ohne die beiden?


Die Story und meine Ängste

Hiermit habe ich es mir am schwersten getan. Wie ich schon oft gesagt habe, ist dieser 7. Teil für mich einfach der Abschied der alten Star Wars Generation und die Einführung der jungen in die „Gesellschaft“. Betrachtet man es von dieser Seite, ist es absolut in Ordnung, dass der Aufbau der Geschichte im Grunde von Episode 4 – 6 herrührt. Es gibt (schon wieder) einen Todesstern (lernen die eigentlich nie aus?) und die Rebellen, pardon, der Widerstand findet die Schwachstelle und zerstört die Star Killer Basis. Es gibt Vater-Sohn-Probleme, der Millennium Falke zeigt, was er drauf hat und der Bösewicht hat noch nicht genug. Das hört sich sehr abgedroschen und vielleicht abwertend an, soll es aber gar nicht sein. J. J. Abrams meinte, er könne nur verlieren, aber dadurch, dass er die Strukturen eines erfolgreichen Star Wars Filmes hinzugezogen hat, hat er eigentlich nur gewonnen. Denn genau so hat ein Star Wars Film zu sein und nicht anders. Die nächsten Episoden sollten aber jetzt mit einer eigenen, neuen Geschichte anfangen. Denn jetzt ist, wie schon gesagt, die neue Generation dran.

Dass ich anfangs enttäuscht war, hing viel damit zusammen, dass mich die Eindrücke während der Mitternachtspremiere einfach extrem überrumpelt haben. Jetzt kann ich nur sagen: Dieser Film ist wirklich, wirklich gut und ich freue mich auf die nächsten Teile. Ich bin so gespannt die Hintergrund Geschichte zu erfahren, wer ist dieser große Anführer Snoke wirklich? Was haben die „Knights of Ren“ so drauf? Was haben Luke und Maz Kanata zu erzählen? So viele Fragen, auf die ich erst 2017 Antworten bekommen werde.

Was mir generell ein bisschen Angst macht, ist dass Disney ankündigte, es gäbe erst mal kein Ende. Sitze ich also dann irgendwann mit 80 im Kino und warte auf den Beginn von Episode 284? Ich hoffe nicht. Alles was nach Episode 9 (und eigentlich auch schon jetzt teilweise) passieren wird,wird pure Ausschlachtung sein. Das wäre wie ein 8. Teil von Harry Potter, geschrieben von jemand anderem als Rowling – versteht ihr? Macht mir diesen Star Wars Zauber bitte nicht kaputt, in Ordnung Disney?


Wie erging es euch? Seid ihr auch schon so gespannt auf Episode 8?
Möge die Macht mit euch sein!

I need another Painkiller - Musik & Du. 016

Letzte Woche konnte ich mal wieder richtig mit Motivation glänzen und ging (schleppte mich nicht, sondern ging aufrecht!!) ins Fitnessstudio. Dass mir meine Gesundheit dann mal wieder einen Strich durch die Rechnung machte und mich die Woche krank schrieb, konnte ja mal wieder keiner wissen. Und wenn ich gerade aus dem hessischen Fenster in der Heimat schaue, ist mir auch alles andere als nach raus gehen (Schneeregenwindeklignass) - bester Moment, um euch von meinem Motivations-Lied zu erzählen, oder? #socialmediaisnotreal


"Bloggen ist harte Arbeit." - Halt die Fresse!

Es mag die/den ein oder andere/n geben, der mit dem Bloggen angefangen hat um "Fame" zu werden, sich an 4.000 Followern auf dem Blog und 15.000 auf Instagram zu ergötzen. Alle, die den Blog vorsätzlich gestartet haben, um einmal die Hand von Guido Maria Kretschmer zu schütteln und ein kleiner Internet Promi zu werden, können jetzt gerne aufhören zu lesen. Wenn das euer Ziel war, ihr das erreicht habt: Glückwunsch, an euch ist dieser Text nicht gerichtet.

Als ich mit dem Bloggen anfing, war ich over the top mit meinen Gefühlen. War viel zu jung und zu zerstreut, um mit Liebeskummer alleine fertig zu werden. Doch das Internet zog uns in seinen Strudel voller glitzernder Gifs und ausgeschmückten Nicknames und als wir uns keine Piczo Seiten mehr basteln konnten, hab ich angefangen zu bloggen. Wer damals das Wort Blog benutzte, tat dies in einem kleinen Rahmen. Vielleicht mit der besten Freundin oder dem Schwarm, für den die Hälfte der herzzerreißenden Texte geschrieben war. Wir sammelten schöne Bilder bei Tumblr und verbrachten noch Nächte damit, neue Bilder für die Sidebar zu finden.

Heute stehst du vor mir und willst mir erzählen, wie hart es ist, zu Bloggen. "Ich hab einen Instagram Account, mit nur 2 Bildern und habe trotzdem 200.000 Follower!" - Dann hast du entweder vor kurzem eine Menge Bilder aussortiert, oder irgendwie den Sinn von Instagram nicht ganz verstanden. "Das ist wie mit dem Bloggen: 1 % ist den Artikel verfassen, 99 % den Artikel zu bewerben!" - Stimmt, ich vergaß. Der Sinn von Bloggen ist ja auch nicht, seine Leidenschaften zu teilen, sich Gedanken um die Worte zu machen, die man schwarz auf weiß niederschreibt, oder gar Spaß an der ganzen Sache zu haben, Dinge mit anderen zu teilen, die man toll findet oder das zu machen, worauf man Block hat. Wenn nur 1 % das Schreiben des Artikels ist, dann hast du da ungefähr so viel Liebe reingesteckt, wie ein Freier in eine Nutte.

Ich will dir nicht erklären, wie das hier alles funktioniert. Jeder hat seinen eigenen Sinn für das ganze hier, seine eigene Leidenschaft, sein eigenes Ziel. Aber wenn du vorgibst, aus Leidenschaft zu Bloggen, dann solltest du das auch wirklich tun. Denn wenn ich irgendwann nur noch umgeben bin, von Bloggern wie dir, dann muss ich wohl oder übel die Notbremse ziehen. Denn dann bin ich wohl auf den falschen Zug aufgesprungen. Wahrscheinlich hat sich aber einfach das Ziel des Zuges geändert, seit ich damit fahre.

7 Harry Potter Drehorte in London

Wer schon mal in London war, weiß dass es an jeder Ecke irgendwie immer ein bisschen aussieht, wie bei Harry Potter. Zumindest in den alten Vierteln und in kleinen verwinkelten Straßen der Stadt. Das mag aber vor allem auch daran liegen, dass einige Sachen tatsächlich in London selbst gedreht wurden.

1. Bahnhof King's Cross

Na gut,im Film ist der Eingang zum Bahnhof eigentlich das St. Pancras Renaissance Hotel, aber die Gleise sind auch wirklich die, wie im Film. Nur dass eben Gleis 4 und 5 für die Dreharbeiten kurzerhand in 9 und 10 umbenannt wurden, um die legendären Szenen in Harry Potter zu drehen. Um die Stege aber nicht ständig voll von Touristen und Fans in Umhängen stehen zu haben, gibt es neben den Eingängen zu den Zügen eine kleine Ecke, an der ihr ganz sicher nicht vorbeigehen könnt. Entweder müsst ihr in einer langen Schlange stehen, oder (in seltenen Fällen) der Blick ist gleich frei auf den halben Gepäckwagen, der in der Wand stecken geblieben ist.

Tipp: Erst in den Shop nebenan gehen und sich eine Kleinigkeit kaufen, um sich die 30 - 120 Minuten Anstehzeit zu beschäftigen.

Preis: Am Wagen stehen Mitarbeiter, die ein "professionelles" Foto (mit fliegendem Hogwartsschal, den ein anderer Mitarbeiter extra für das Foto hält) machen, das man im Anschluss für locker 15 £ (ca. 20 €) kaufen kann, aber nicht muss. Also lieber vom Mitreisenden oder einem Umstehenden mit der eigenen Kamera knipsen lassen.

Wo: Euston Rd, Haltestelle King's Cross



2. Leadenhall Market

Im ersten Teil der Harry Potter Filme sieht man Harry und Hagrid durch London streifen, auf dem Weg zum Tropfenden Kessel, durch den es dann in die Winkelgasse geht. Die Einkaufspassage Leadenhall Market diente dafür als Drehort. An Markttagen könnte man beinahe meinen, man wäre schon längst auf der Einkaufsstraße der Zaubererwelt.

Tipp: Am Wochenende ist die Passage wider Erwarten bis auf wenige Einheimische menschenleer.

Wo: Leadenhall Market Rd, Haltestelle: Monument




3. Eingang zum Tropfenden Kessel

Gleich um die Ecke ist außerdem noch der im "Harry Potter und der Stein der Waisen" benutze Eingang zum Tropfenden Kessel. Das ganze ist jetzt ein einfacher Optiker und nichts Besonderes von außen. Doch wenn man weiß, was hier mal stattgefunden hat, hat man große Lust doch mal kurz ins Hinterzimmerchen zu schauen, ob nicht doch irgendwo eine Steinmauer ist, an die man klopfen kann!

Wo: Leadenhall Market 42 Bull’s Head Passage, Haltestelle: Monument





4. Gringott's

Wir haben doch alle schon davon geträumt in die wunderschöne Eingangshalle von Gringott's zu schreiten, oder? Die Szene im ersten Teil wurde aber keineswegs in einem unerreichbaren Studio gedreht, oder gar animiert, sondern in der australischen Botschaft gedreht.

Tipp: Am Wochenende bleiben auch in London die Botschaften geschlossen.

Wo: Strand, Haltestelle: Temple




5. Picadilly Circus

Nein, kein Scherz. Für mehrere Stunden wurde der Verkehr rund um Picadilly Circus einfach still gelegt, damit Harry, Ron und Hermine auf der Flucht kurz ihre Gedanken fassen konnten. Den Verkehr konnten sie vielleicht still legen, die Schreie der Fans rund herum jedoch nicht. Aber auch ohne Drehort für Harry Potter solltet ihr die micro Version des Times Square's nicht verpassen!

Tipp: Vom Picadilly Circus aus in die Regent Street und dort zu Hamley's, ein riesiger Spielzeugladen, in dem man sich (oder den Freund) leicht verlieren kann. Außerdem gibt es im obersten Stock eine Menge Merch, den das Potter Herz begehrt.

Wo: Picadilly Circus, Haltestelle: Picadilly Circus



6. Millennium Bridge

Genauso wie Picadilly Circus ist die Millennium Bridge an sich schon eine echte Augenweide. Vor euch die City of London School und St. Pauls Cathedral, hinter euch der riesige Komplex des Tate Modern und das Shakespeare Theater, das "Globe". Außerdem wurde sie in "Harry Potter und der Halbblutprinz" kurzerhand von Todessern zerstört.

Tipp: Anstatt die U-Bahn zu nehmen, einfach einen wunderschönen Spaziergang über Southbank machen. Beginnend von der Westminster Abbey, immer an der Themse entlang, bis hin zur Millennium oder sogar Tower Bridge - always worth it.

Wo: Thames Embankment, Haltestelle: London Bridge/Blackfriars





7. Hogwarts Campus (Oxford)

Oxford ist nicht London, zugegeben. Aber wenn ihr länger als ein Wochenende in London seid, lohnt es sich allemal einen Tagesauflug dorthin zu machen. Ein Tagesticket inklusive Bus kostet nicht viel und so ist man innerhalb einer Stunde schon dort. Oxford sieht schon beim Aussteigen ein kleines bisschen aus wie Hogsmeade, doch betritt man erst einmal den Campus des Christ Church Colleges, ist man sofort gefangen in der Welt von Hogwarts, promise! Angefangen in der Bodleian Libary, die als Krankenflügel und Tanzsaal und (man glaubt es kaum) Bibliothek diente, bis hin zum Innenhof des Colleges, der mit Samt Bank und Baum in vielen Filmen auch als solcher vorkam. Außerdem wurde in der Christ Church selbst der Treppenaufgang zur großen Halle gedreht und die Inspiration für eben diese gefunden.

Tipp: An der Paddington Station am Schalter Ticket kaufen und mit dem Great Western Train bis Oxford durchfahren. // Lieber etwas früher da sein. Die Christ Chruch und einige andere "Attraktionen" des Campus schließen bereits gegen 16 Uhr.

Preise: Ein Tagesticket für Hin- und Rückfahrt inklusive Busticket für Oxford kostet pro Person ca. 27 £ (ca. 35 €) // Führung durch die Bodleian Libary (ein "Must" um in den Bereich mit Büchern zu kommen) 1 - 7 £ (ca. 1,50 - 9 €)

Wo: St Aldate's, Oxford OX1 1DP

Zweitausend 5/10

Irgendwie gruselig, wie schnell die Jahre an einem vorbeiziehen. Dieses Jahr war das erste, das ich komplett als Hamburgerin verbracht habe - verrückt. Ich war auf insgesamt 11 Konzerten, einem Festival, 2 Lesungen und habe 19.000 Minuten Musik auf Spotify gehört, ich war wieder in Irland und in England und bin 9 mal mit einem Car2go gefahren - meine Highlights dieses Jahr? Kurz und knapp *hust* in 5 und 10 Fakten.

Live
1. Im Februar ging ein lang ersehnter Kindheitstraum in Erfüllung Queen, live, mit Papa und Dominik.
2. Im März haben mich die High Kings zum Strahlen gebracht, ihr Manager eher weniger. 
3. Anfang Juni verbrachte ich wieder 4 anstrengende/wundervolle Tage bei Rock im Park und tanzte dort zu Bastille, Beatsteaks, Foo Fighters, Godsmack, Papa Roach, Skindred, Rise Against, Die Toten Hosen, Feine Sahne Fischfilet, Yellowcard, Kraftklub und Marsimoto, Bad Religion, A Day to Remember, Slash, The Prodigy, Clueso, Frank Turner und Zebrahead.
4. Auch im August ging es wieder heiß her. Nicht nur in Irland in den Pubs, sondern auch beim Heimspiel von OK KID in unserer Heimatstadt.
5. Außerdem entschied ich mich spontan aufs Castival auf der Trabrennbahn zu gehen, hielt mir die Ohren bei Haftbefehl zu und spitzte sie umso mehr bei Thees Uhlmann und dem Hauptact - Casper.

6. Samy sowas von fucking Deluxe's 20. Bühnenjubiläum im Stadtpark, im September, mit u. a. Megaloh, Max Herre, Dendemann, Afrob, Jan Delay
7. Der September ging musikalisch weiter und zwar ein zweites Mal mit OK KID auf dem Reeperbahnfestival...
8. ...und endete mit einem großartigen Fabian Römer und LEA Gig in der Prinzenbar.
9. Der Oktober war voller Kokain und Himbeereis, also genauer gesagt mit Milliarden und ihrer Vorband Lian im Molotow.
10. Der krönende Abschluss im Dezember: Die wunder-, wunder-, wunderschöne Florence + the Machine. Das war so: wow!

Personal
1. Ich wurde von einer Freundin gefragt, ob ich ihre Trauzeugin werden möchte - ich habe natürlich "Ja!" gesagt und bin schon fleißig an der Planung für einen Nicht-peinlichen-Junggesellinnenabschied. Ich halte euch auf dem Laufenden.
2. Mitte des Jahres hatte ich mein erstes, aufregendes Interview über mich und meinen Blog mit Billigfliefer.de.
3. In 2015 habe ich mehr Burger gegessen, als wahrscheinlich in meinem ganzen Leben zuvor. Dazu muss man allerdings hervorheben, dass ich davon nicht ein einziges Mal bei McDonald's & Co. war
4. Seit Oktober schreibe ich nun offiziell als freie Autorin für das Hamburger Online Magazin Mit Vergnügen Hamburg und habe seitdem den Begriff #crewlove so richtig zu schätzen gelernt.
5. Ich habe viele tolle Menschen kennen gelernt, aber eine ganze besondere Freundin dazu gewonnen: Danke, dass es dich gibt, Yvonne!

Travel
1. Anfang des Jahres streifte ich ein paar mal an den Stränden Norddeutschlands umher: St. Peter Ording, Eckernförde, Elbstrand..
2. Keiner kann es bestreiten: Von einem Festival muss man sich erholen. Das tat ich zusammen mit Dominik und ein paar Freunden in einem kleinen Dorf namens Glücksburg (Holnis), von wo aus wir Dänemark fast schon anfassen konnten.
3. Auch Kiel und Umgebung wurde wieder abgeklappert und sowohl die Förde, als auch Laboe und Falckenstein zeigten sich von ihrer besten Seite.
4. Irland, mein geliebtes Irland - Es hat mich zum zweiten Mal aufgenommen. Dieses Mal war es etwas kälter, als im letzten Jahr, aber mindestens genau so schön.
5. Kurz vor Weihnachten haben Dominik und ich es uns noch mal so richtig gut gehen lassen und zwar in London (kommt bald).

Events
1. Zwar war ich im März selber noch nicht bei Mit Vergnügen Hamburg, dafür aber meine Freundin Maria, die mich kurzerhand mit auf den 1. Geburtstag mitnahm - Beste. Party. des Jahres!
2. Im September war ich ein bisschen stolz und knipste Dominik bei der Premiere eines kleinen Films, den er zusammen mit ein paar anderen vom NDR drehen durfte - Stolz wie Bolle und selbst als Statistin im Film zu sehen.
3. Das Jahr war nicht nur sehr musikalisch, auch sehr Star Wars lastig. Mit riesiger Spannung fieberte ich auf den neuen Film hin (Review kommt demnächst) und besuchte im Oktober ganz aufgeregt die Star Wars Identities in Köln.
4. Patrick Salmen ist an sich schon mal der Poetry Slammer für mich, mit seinem Kumpel Quichotte zusammen, haben wir uns dieses Jahr zum zweiten Mal köstlich auf ihrer Lesung amüsiert (und uns durch die Bücher gerätselt).
5. Hans Liberg, ein niederländischer Musiker, der mehr drauf hat als Witze reißen - einfach nur genial.

Go Motivation - Musik & Du. 016

Ich wünsch euch ein wunderschönes, neues Jahr 2016 ihr lieben! Passend, dass dies das 16. Musik & Du. Thema ist. Oder nicht? Ich möchte auch ohne große Umschweife loslegen und mich dann wieder auf die Couch begeben, denn ab Montag möchte ich durchpowern. Wie sieht das bei euch aus? Abnehmphase? Oder einfach mal zwei Wochen auf Alkohol verzichten? Auf Jobsuche gehen oder gar nach einer neuen Wohnung suchen? Jeder von uns hat entweder bewusst oder unterbewusst sich das ein oder andere Ziel gesetzt.

Das müssen keine weltbewegenden Ziele sein, sie können eher Wünsche als Vorsätze sein, aber so ein bisschen von der Motivation, die alle am Anfang eines neuen Jahres überkommt, haben wir alle abbekommen, oder? Zumindest scheint das so, wenn ich mir alle möglichen Artikel durchlese.

Go Motivation!
Ein Lied das sich immer animiert und motiviert.

Das Thema ist für alle, die noch ein bisschen Nachhilfe in Motivation brauchen, für die die einfach nur neue Lieder für ihre Sport-, Lern-, Wasauchimmer-Playlisten suchen und für die, die ihre Motivation noch im Schrank versteckt haben. Lasst uns eine Power-Playlist erstellen!

Schreibt dazu einen Beitrag auf eurem Blog (oder schreib mit eine E-Mail an maribelskywalker@gmx.de) und verratet mir, welcher Song euch immer motivieren kann, egal in welcher Situation. Vielleicht hattet ihr ja auch eine ganz bestimmte Situation, in der dieser eine Song einfach reingepasst hat? Den Link zu eurem Post könnt ihr mir dann bis zum 29. Januar als Kommentar unter diesen Text posten. Ich bin gespannt - Go Musik & Du., do your thing!



Ich habe die Musik & Du. Seite übrigens ein bisschen aufgeräumt und in Jahre aufgeteilt. Immerhin ist das schon das 3. Jahr, in dem es das ganze Projekt schon gibt. Außerdem würde die Seite irgendwann einfach viel zu lang und unübersichtlich werden. Schaut mal hier.

Wie habt ihr eigentlich alle Silvester verbracht? Mit Freunden? Oder lieber in einer anderen Stadt? Ich hab noch so viel Essen für die nächsten Tage über, ich weiß gar nicht, wann ich mit dem "gesund Essen" wieder anfangen soll, ohne das alles wegzuschmeißen.