For He’s a Jolly Good Fellow - Musik & Du. 013 Jubiläums Sammlung

DANKE, DANKE, DANKE! Einfach nur tausend Mal Danke fürs Mitmachen, Unterstützen und mit mir Feiern. Ich freue mich, dass wir so viele geworden sind und dass ihr immer noch genau so Lust auf Musik & Du. habt, wie ich. Lasst uns nicht mehr viele Worte verlieren, sondern gleich mit der Party anfangen!

Jasmin tanzt aus ihrer Dancehall Reihe raus und wählt "Schöner Moment" aus:
"Ich habe es nämlich im August letztes Jahr in Düsseldorf entdeckt, als ich meine Freundin dort besuchte und ihr beim Umzug half. Dabei haben wir es hoch und runter gehört. Als wir dann Freitagabends feiern waren, kam es außerdem auch in der Disco "Frieda" in Essen, in der wir tanzten und verdammt - so ein schöner Moment! Ich liebe den Text einfach und die dazugehörige Tanznacht, die ich ewig in Erinnerung behalten werde."

Große Kraftklub Liebe gibt's bei Lady Himmelblau und "Gestern Nacht":
"Wenn ich dieses Lied höre, ganz egal wo ich gerade bin – in der Bahn, unter der Dusche, zu Hause im Bett oder auf dem Weg zur Arbeit – ich möchte sofort lauthals mitsingen, auf die Tanzfläche stürmen, einen Haufen Luftschlangen besorgen und die Party ans Laufen bringen."

Die Fräuleins Mixtape sind wieder mit zwei Liedern am Start. Steffi mit "Phase" von Olli Schulz...:
"Ich liebe den Text und die Musik einfach sehr. Der Song sorgt bei mir für gute Laune und dabei feier ich gerne ab und zu ne kleine Party mit mir selber."

...und die liebe Anna mit "Mindestens in 1000 Jahren" von Frittenbude:
"Schon so oft geposted und immer noch geil: Frittenbude! Bei diesem Song stürme ich schneller die Tanzfläche als Speedy Gonzales! "

Und auch die liebe Angy feiert heute wieder mit mir und zwar mit "Adios" von Rammstein:
"Die Toten Hosen oder Rammstein. Da meine Hosen-Phase aber schon wieder vollständig vorbei ist, entschied ich mich dann für letztere. Da Rammstein ja bekanntlich nach wie vor zu den Bands gehören, die ich schon am längsten und liebsten höre, fiel mir die Songauswahl dann aber doch noch etwas schwerer. Letztendlich entschied ich mich aber für Adios, da das ein nicht ganz so bekannter Song der Band ist."

Aber auch neue Gesichter wie Stepnwolf wollen zelebrieren: Deichkind mit "Remmidemmi":
"Ein deutsches Lied, das zum Feiern animiert, sollte folgende Grundelemente aufweisen: Zum Tanzen anregen. Einen einfachen Mitsingtext enthalten, der gleichzeitig gute Laune macht und trotzdem eine gewisse intelligente Botschaft verbreitet. Und niemals nicht langweilig wird, egal wie oft man es auch auflegt. Also ehrlich, da fällt einem doch sofort die partyerprobte Musik der partyerprobten Jungs vom hohen Norden am endlos langen Deich, der nah am Wasser gebaut ist, ein. Deichkindmit Remmidemmi."

Mit Seeed kann man beim Feiern einfach nichts falsch machen. Das dachte sich auch Tina:
"Wenn Molotov aus den Lautsprechern kommt, bin ich definitiv eine der ersten, die es auf die Tanzfläche zieht. Mitsingen inklusive. Es ist ein Song, der einen dazu antreibt, den ganzen Stress und Ballast, den so ein Alltag mit sich bringen kann, abzuschütteln und abzutanzen und später etwas erschöpft, aber eben auch befreit und glücklich ins Bett zu fallen."

Doch nicht nur ich hab Grund zum Feiern, Katrin tut das auch, mit Jennifer Rostock's "Tauben aus Porzellan":
"Kurze Standing Ovation für die Diskriminierung der geliebten Helene Fischer, denn mir geht dieses Lied extrem auf die Nerven und diese Frau ist mir viel zu überpräsent. Wenn ich dieses Lied höre, dann bekomm ich aus Prinzip sehr schlechte Laune. Also danke, denn jetzt kann ich ohne Sorge in die Spotify Playlist reinhören! Von mir gibt's in der Playlist "Tauben aus Porzellan" von Jennifer Rostock. Es geht um das Musikvideo, das die Musik perfekt unterstreicht, es strahlt Freude und Zufriedenheit aus. Verlieren wir mir manchmal aus den Augen, wenn wir zu verbissen ein Ziel verfolgen, ist aber eigentlich das Wichtigste. Ich fühle mir in den Hintern getreten um auszubrechen, zu tanzen, zu genießen - ich zu sein, das darf ich nicht nur, das muss ich."

Doris erinnert sich an ein Revolverheld Konzert und hat "Das kann uns keiner nehmen" mit Rea Garvey ausgewählt:
"Seit ich vor ein paar Monaten live dabei sein durfte, wie die Revolverhelden mit Rea “Das kann uns keiner nehmen” auf der Bühne im Münchner Olympiastadion performten, hab ich mich auf MTV unplugged gefreut. Und muss einfach mal sagen: in dem Stück steckt alles drin, was es zu einer guten Party braucht. “Es ist 5 Uhr morgens und wir trinken aufs Leben.” Würde mir mit den Jungs ganz sicher nicht schwerfallen."

Unsere Deichkinder machen auch bei Josie dieses Mal das Rennen:
"Denn es gibt soviel andere tolle Lieder, die instant Partystimmung verbreiten. Da ich euch jetzt nicht schon wieder mit Casper beschallen will (Jambayala ist nun mal, meiner Meinung, zum wild rumspringen gedacht) gibt es mein zweitliebstes Party-Gute-Laune-Lied. Deichkind mit Remmidemmi. Ein grandioser Song! Dreht das Lied auf& ab geht´s auf dieTanzfläche.
Obwohl ich ja ehrlich gesagt, nur die Tanzfläche stürme, wenn es voher mindestens ein Bier gab. Nüchtern guck ich mir das ganze Spektakel meistens lieber von der Seite an."

Ein bisschen rockiger geht's bei Annika und dem Farin Urlaub Racing Team zu:
"Zehn besticht nicht nur mit dem besten Text der Welt, sondern auch mit einem super Instrumental. Wenn ich an Zehn denke, ist als allererstes diese verzehrte Gitarre in meinem Kopf, bevor ich ganz automatisch mit Farin Urlaub Voice im Kopf anfange zu zählen.

María erlebt Mexiko gerade richtig und feiert trotzdem mit deutscher Musik von Mark Forster und Sido mit:
"Ich will, dass das hier nicht endet, will weiter Mexiko erleben, will zurück nach Yucatan "in den Dschungel auf den Mayathron" (okay mir bleibt ja noch Chiapas ;)) und gleichzeitig einfach nur weg, weg von hier, alles vergessen, verschwinden, unauffindbar sein, den Abflug machen, ganz neu anfangen,... Trotz allem alles gute zum Geburtstag der Blogparade und ich freu mich schon auf die neue Playlist - ein bisschen fernes Heimatfeeling mit deutscher Musik im fernen Mexiko :'D"

Und auch Caroline feiert ihren eigenen Bloggeburtstag zusammen mit mir und "You" von Egotronic:
"Obwohl ich in diesem Jahr so viel deutschsprachige Musik wie nie gehört habe, fiel es mir nicht leicht ein Lied zu wählen.Vor allem weil ich hier heute zwei Geburtstage zelebriere, wollte ich ein Lied aussuchen, welches mir nicht nur momentan gut gefällt, sondern sich eigentlich schon über Jahre in mein Herz geschlichen hat. Der Refrain ist zwar Englisch aber das ignorieren wir jetzt einfach und drehen lieber die Boxen auf! Der Song wird nämlich erst richtig gut, wenn man auch ordentlich den Bass spürt."

Peter Fox darf natürlich auch nicht fehlen bei der ganzen Geschichte, dachte sich Kathi:
"Das macht im Nachhinein natürlich auch absolut Sinn, denn wer kann die Füße stillhalten, wenn er stattdessen auch das hier machen könnte: Tonnenweise Torte fressen, Champagnersorten testen und versuchen die Sterne mit Sektkorken zu treffen?"

Marie hat sich im Endeffekt einfach nicht entscheiden können. Favoriten sind aber u. a. Die Toten Hosen:
"Deutsche Musik? Höre ich. hin&wieder. So etwas wie Tomte, Kettcar,.... aber das ist nicht feiertauglich. Ärzte und Tote Hosen? Ja, schon eher. War das früher bei euch auch so ein Hot-Topic? Man hörte bei uns Hosen ODER Ärzte. Nicht UND. Jedenfalls nicht "öffentlich". Auf dem Rechner hatte ich allerdings schon beides. Quantitativ habe ich viel mehr Ärzte gehört. Aber langfristig geblieben sind die Hosen."

Meine Mädels von Emmalacht sind sich dieses Mal einig - De fofftig Penns mit "Löppt":
"Auf platt haben uns die Jungs letztes Jahr vor Weihnachten im Molotow innerhalb der ersten 2 Minuten um den Finger gewickelt. Man könnte sagen, nordischer geht nicht – sorry Fettes Brot. Wir kannten die Band vorher nicht wirklich. Das erste mal von ihnen gehört haben wir zwei Stunden vor dem Konzert auf Spotify. Tatsächlich laufen die Lieder auf platt seitdem bei uns gerne zu gewissen Zeiten: kurz bevor wir losziehen und die Stadt und die Nacht erobern. Sofort sind wir gut gelaunt und jeder Anschein von Müdigkeit ist wie weggepustet."




Spotify-Hörer aufgepasst! Alle Lieder gibt es hier noch mal zusammengefasst als Spotify Playlist. Ihr wollt mir gleich auf Spotify folgen um keine Musik & Du. Playlist zu verpassen? Dann findet ihr mich hier.

Das hier ist übrigens das Projekt für alle, die noch gar nicht wissen, worum es hier eigentlich geht.

Fühlt euch heftig gedrückt, ihr Chaoten!

Heimatliebe: OK KID

Das mit mir und meiner Heimat ist auch eine never ending Lovestory. Jedes Mal, wenn ich wieder über die Felder fahre, in unsere Straße einbiege und unser Haus sehe, wird mir ganz wohlig warm ums Herz. Jedes Mal freue ich mich auf den Sternenhimmel, den man so gut von unserem Balkon aus sehen kann, die einzelnen Fachwerkhäuser, die unserem Dorf noch geblieben sind, der Blick über die Nachbardörfer, wenn ich mit Janina auf unserem Lieblingsplatz sitze und wir Lilly beim Hopsen durch die Weizenfelder zusehen. Ich freue mich ins Auto zu steigen, 8 Minuten zu fahren und in Gießen zu stehen, da wo Papa wohnt und ich meine Ausbildung gemacht habe, da wo ich Nächte durchgemacht, Freunde getroffen und mehr Kaffee getrunken habe, als gut war. Das ist dort, wo ich meine ersten Konzerte im MuK, Jokus und Ulenspiegel anschaute und eben auch dort, wo Jona:S ihre Musikanfange hatten.

Ihr kennt die Jungs nun besser als: OK KID und Köln gilt als zweite Heimat, doch niemals sind sie der ersten untreu gewesen. Und vergessen haben sie uns erst recht nicht. Ende August stand wie jedes Jahr das berühmt berüchtigte (*hust*) Gießener Stadtfest an und da ich nach unserer Irlandreise noch ein bisschen freie Zeit hatte, holte ich noch schnell den Freund aus Hamburg runter und tippte fleißig Nachrichten mit meiner liebsten Studentin, damit wir den Treffpunkt an besagten Tag ausmachen konnten.

Oh, ihr glaubt mir gar nicht was das für ein großartig, wundervollen (und noch dazu kostenloses) Spektakel das war. Heimspiele sind doch halt immer die besten. Regen? Scheiß drauf! Wir tanzen trotzdem. Platzmangel? Blödsinn! Wir kletter einfach auf nen Dachvorsprung! Nun ja nicht wir, wir standen in der Menge, aber gefühlt 200 andere haben das gemacht. Wir haben gelacht, gesungen und uns wieder einmal gefühlt wie mit 15 im MuK. Und für die, die es noch nicht mitbekommen haben.. JA, "Stadt ohne Meer" ist dem lieben Gießen gewidmet. Möchte einer raten was das für ein Gefühl war, als die Jungs es als Zugabe spielten? Noch einmal ein riesen großes Dankeschön an Gutburgerlich, die das alles ermöglicht haben!

Aber das war dieses Jahr noch nicht das Ende der Geschichte. Das diesjährige Reeperbahn Festival war leider nicht so voller Musiker bzw. die Timeline war nicht so gut gelegt, dass ich mir ein Tagesticket hätte kaufen wollen und für ein 4-Tage Ticket, tja da fehlte mir einfach das Geld. Doch wer gedacht hat (inklusive mir) ich würde deswegen gar nichts vom Festival mitbekommen, der hat die Rechnung nicht mit Viva con Agua gemacht. Denn dank diesen guten Menschen gab es eine kleine, feine, freie Bühne auf der Reeperbahn. Und siehe da: ein zweites Mal OK KID für mich.



Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, nichts wie hin da. Wären meine 5-Minuten-bevor-ich-losgehen-muss-kommt-noch-ne-Idee-Ideen nicht, dann wär ich wahrscheinlich nicht ich und so gab es spontan das erste Schild, dass ich in meinem Leben während eines Auftritts hochgelahalten habe. Ich war zwischenzeitlich selbst peinlich berührt, doch das ganze kam nicht nur gut auf Fotos, sondern auch bei der Band selbst an. Also, was sagt uns das? Einfach mal machen, nicht so viel drüber nachdenken!

Der Auftritt auf dem Reeperbahnfestival war generell etwas Remix lastiger (also volle Kanone!) aber das fand ich umso besser, so hatte ich gleich zwei verschiedene Shows in einem Jahr gesehen - im Prinzip. Und der Remix von "Zuerst war da ein Beat" hat einfach alles umgehauen. Bitte mehr davon, auf CD, auf Spotify, egal wo!

HEIMATLIEBE UND SO ♥

Vom Entscheidungen treffen.

"Ich glaube du hast den Entschluss für dich selbst schon längst getroffen." Stille. Du weißt, dass du jetzt zustimmen, nicken, bejahen solltest aber es kommt nicht raus. Deine Augen sind geschwollen und brennen von den Tränen, die gerade dick und schnell über meine Wangen gerollt sind und mein Blick schweift über unsere Straße, "unser kleines Dorf", das zu deinem Zuhause geworden ist. "Oder nicht?" Ihre Stimme reißt dich aus meinen Gedanken, die doch keine sind. "Ja, du hast recht. Ich muss das ändern und wahrscheinlich auch bald.", "Nicht wahrscheinlich, das musst du. Wenn du nicht glücklich damit bist, musst du etwas ändern und dich wieder glücklich machen."

Entscheidungen sind nie leicht und trotzdem müssen sie gefällt werden. Gefällt, ja das ist das richtige Wort. Bäume fällt man auch. Leben wird einfach so umgehackt, weil irgendwann mal jemand auf die Idee gekommen ist, dass Holz nützlich sein könnte. Eine Entscheidung und schon wird ein halber Regenwald zunichte gemacht. Eine Entscheidung und der Partner wird betrogen, die Freundin belogen, der Supermarkt beklaut, ein Menschenleben wird genommen. Na gut, du musst es gleich wieder übertreiben. Es geht hier nicht um Leben und Tod, nicht um Welt verändernde Ereignisse. Aber deine kleine Welt wird verändert, du und dein ganzes Umfeld.

Bild von: Lilian D.

Ist es richtig, oder falsch? Wer kann das schon sagen? Das kannst du dir nicht mal selbst beantworten. Entscheidungen zeigen ihr wahres Gesicht erst nachdem sie getroffen wurden. Davor ist es wie auf einem Maskenball und du erfährst erst um 12 Uhr welchen Prinzen du geküsst hast. Jede Entscheidung hat ihre eigene Konsequenz. Das ist manchmal eine gute, genauso wie man sie sich erhofft hatte und manchmal eben eine schlechte, der Worst-Case. Aber damit musst du dann eben leben.

Du kannst nicht immer nur den einfachen Weg gehen, der mit Trampelpfaden über die bunte Blumenwiese. Dieser Weg mag der schönere sein, der dich einfach an ein Ziel bringt, aber das Ziel wird dich nie zu 100 % glücklich machen. Das Ziel ist eine hässliche graue Stadt, ohne Nähe zum Wasser, ohne Parks und Grünanlagen, mit Industrie und einer hohen Kriminalitätsrate. Das Ziel des einfachen Weges ist deine kleine, persönliche Hölle.

Dann musst du eben den harten Weg nehmen. Der Weg, der dich über den höchsten Berg der Welt führt - ohne Sauerstoffmaske - der sich durch die heißeste Wüste und die kälteste Arktis schlängelt und alles was du bei dir trägst, ist ein Korkenzieher für die Weinflaschen, die dir ab und zu an den Wegrand gelegt werden. Aber das Ziel ist das, wofür es sich gelohnt hat zu stolpern und zu fallen, sich wieder aufzurappeln und weiterzugehen. Das Ziel ist eine kleine Idylle, ein Cottage am Meer, die saftig grünen Wiesen hinter dir und ein immerwährender Lithium-Sonnenuntergang.

"Du musst nur endlich damit anfangen."

Eure Beats haben Bass unsre' Beats haben besser! - Musik & Du. Jubiläum

Ich habe das ja schon ein paar mal erwähnt.. in der letzten Zeit höre ich so viel deutsche Musik, dass sie Spotify und mein Handy fluten und auch die Konzerte dieses Jahr waren ziemlich deutschlastig. Und ich kann mich dieses mal auch echt gar nicht auf ein einziges Lied beschränken (ich hatte da sonst auch so an Kraftklub, Jennifer Rostock, Seeed, und co. gedacht.) aber... *stöhn* ich mag mich an meine eigenen Spielregeln halten (und deswegen gibts demnächst einfach noch nen kompletten Post über deutsche Musik!) und deswegen hab ichs echt geschafft, mich auf einen Song zu beschränken.

Und gewonnen haben dieses Mal (Trommelwirbeln bitte!): Die Orsons! Wer meinen Blog schon länger liest, oder mich kennt, weiß dass ich ein riesengroßermonstermäßiger Tua Fan bin. Wie meine gute Freundin Conny immer so schön sagt: "Tua flirtet einfach mit den Beats!" Und ohhhhhhhja, das tut er. Und das hört man auch beim neuen und vorerst letzten Album des Kollektivs, bei dem er so ziemlich alles produziert hat. Aber auch Maeckes, den ich schon lange sehr verehre, Bartek und Kaas haben großartige Lines geschrieben und ihre Teile beigetragen. Kein Wunder, dass so ein mega guter Partyhit wie "Schwung in die Kiste" dabei rumgekommen ist. Ich finde ihn großartig - wir finden ihn großartig! Sei es nun beim Mädelsabend in der Heimat oder dem typischen Gang ins Thomas Read auf der Reeperbahn - kaum fängt der Beat an wird nur noch die Hüfte geschwungen! So soll es sein. Und bitte was soll man auch bei solchen Lines anderes machen? Eure Beats haben Bass unsre' Beats haben besser! 

Wie...? Du weißt noch gar nicht, was Musik & Du. eigentlich ist? Dann solltest du schnell hier klicken. Zum Themenpost für Oktober gehts hier lang und das hier ist meine Facebook Seite, hat zwar damit nichts zu tun aber macht ja nix! Spaß beiseite, ich freu mich auf eure Beiträge.

Bild via tape.tv

Das Beste kommt noch - Fabian Römer & LEA


via
Es gibt eine ganz bestimmte Art von Konzerten, nämlich die, bei denen man sich im Nachhinein ärgert, dass man nicht mehr Lieder mitsingen konnte. So eines war auch das Fabian Römer Konzert Ende September. Als Voract wurde die wundervolle LEA auf die Bühne geschickt und was soll ich sagen? Wir waren nach wenigen Tönen hin und weg! Und dann stehen natürlich ausgerechnet neben mir die beiden Tratschtanten, die sich ausgiebig über ihre (ziemlich häufigen) Tinder-Sex austauschen, für den man anscheinen auch eben mal schnell nach Berlin fahren kann. Da helfen nur böse Blicke nach rechts, Augen schließen und sich ganz auf die Musik konzentrieren. LEA bringt demnächst ihr eigenen Album raus, das jetzt schon ganz oben auf meiner Liste steht. Die Texte so gefühlvoll, die Stimme irgendwie zerbrechlich und doch kräftig, rauchig, stark und die Stimmung einfach unglaublich schön.

Ich hatte mir vorher extra keine Live Video von Fabian Römer angeschaut, einfach um mich mal wieder so richtig überraschen zu lassen. Die meisten Künstler auf deren Konzerte ich gehe, habe ich mir mindestens einmal auf YouTube angeschaut, um nicht enttäuscht zu werden. Vielleicht war ich schon von den aufgenommenen Sachen so fasziniert oder mir genügte die Beteuerung meiner Freundin, auf jeden Fall.... war mehr als nur begeistert. Schon die ersten Töne machten mir eindeutig klar, dass das um einiges besser wird als erwartet und vor allem unvergesslich.

Was auf der Platte zwar kraftvoll, ausdrucksstark und mächtig klingt, klang live noch 3 mal mehr so viel. Und auch Fabians Stimme hat mich um einiges mehr mitgezogen. Nur logisch, dass ich mich ärgerte nicht mehr Lieder vorher aufgesaugt zu haben. Doch spätestens beim 2. Refrain jeden Liedes habe ich versucht mitzuträllern so gut ich konnte. Tanzen, springen, lachen und zustimmende Blicke an Yvonne - "Das ist einfach geniaaaal!", "Ja, oder?" Definitiv. Ein Konzert, bei dem ich nicht wenigstens ein paar Tränen verdrücke (oder unterdrücke), ist übrigens keines, das es Wert wäre darüber zu schreibe, aber da musste ich mir bei diesem keine Sorgen machen. Nicht nur einmal war mein Körper von Goosebumps überzogen - ging auch nicht anders. Habt ihr "Nach Dir" schon mal live gehört?

Als F. R. himself dann noch einige alte Lieder anspielte und ich nach genau diesen Titel später suchte, wurde mich schlagartig klar, dass ich doch einiges schon von früher von ihm kannte. Nur eben nicht unter Fabian Römer. (Kennt noch jemand das hier? hahaha) Und wie das immer nach einem Konzert ist, das man mit einem wohligen Gefühl verlässt, bekomme ich nun (gerade im Herbst!) nicht genug von seinen alten und neuen Liedern. Ich lege euch das wärmstens ans Herz - hört da rein. Bei LEA auch!

 

Aus dem Leben einer Nichtstudentin: Von Schwierigkeitsgraden und Zwiebelfrisuren

Da schon lange kein Nichtstudentin-Post mehr kam, sollte ich eventuell noch einmal anmerken, dass das hier übertrieben ist, witzig dargestellt und natürlich betrifft das meiste nicht nur Studenten. Ich habe viele Freunde, die studieren und die hab ich super lieb, auch wenn sie Weltreisen machen! Nehmt es nicht persönlich, bitte.


"Sag mal, du warst doch auch mal Student.. Erklär mal!", fange ich ganz süffisant an und grinse. Nach meiner 5 minütigen Predigt, wieso ich Studenten verabscheue (aber nur die, die nicht meine Freunde oder Bekannten sind, versteht sich!), muss selbst ich lachen. Das ist ja alles immer irgendwie übertrieben und gar nicht ernst gemeint. Und doch ist das unfair: sich einfach ein Urlaubssemester nehmen zu können, um eine kleine Weltreise zu machen? Geht! Macht eine Freundin gerade. Und ich? Ich habe meinen Jahresurlaub fast restlos aufgebraucht. Und selbst wenn man sich kein Semester frei nimmt, hat man in den Ferien zwei bis drei Monate zur freien Verfügung. So eine Hausarbeit lässt sich auch leicht am Hotelpool in Timbuktu schreiben - nur so viel dazu!

Sonntagnachmittag und ich habe mal wieder nichts Besseres zu tun, als auf den Fernbus zu warten. Neben mir wartet einer dieser Männer, von dem man nicht weiß, ob er wirklich aus Skandinavien kommt, oder einfach nur aus Spaß Vollbart, Holzfällerhemd, Wanderschuhe und einen großen Wanderrucksack auf dem Rücken trägt (der ist auch sicher bis auf das teure Smartphone und ein paar Hunderter leer und nur zur Attrappe). Stopp, Stopp, Stopp! Bevor ihr das alles in den falschen Hals bekommt: Er kann gerne tragen (mit und ohne Inhalt) was er möchte, Holzfällerhemden finde ich auch zeitweise ganz schnieke, wäre da nicht diese Augen beleidigende Frisur. Das hier geht raus an alle Männer mit Zwiebelfrisur auf dieser Welt: IHR SEHT SCHEIßE AUS! Da könnt ihr noch so Pierce-Brosnan-junger-Sean-Connery-Hayden-Christensen-mit-irischem-Akzent sein. Das bringt alles nichts mehr. Ich würde am liebsten immer eine Notfall-Schere bei mir tragen und euch den unordentlich Dutt einfach zu entfernen. Das wäre dann ein bisschen wie bei Inglorious Basterds, die als Trophäe die Nazi-Skalps mitnehmen, nachdem sie kaltblütig gemordet haben.

Nun, da stand besagter Mann nun neben mir und konnte gar nicht wissen, welche Gefühle er damit in mir auslöste. "Und was ist das für einer? Analysier mal! Was hört der so für Musik, was sind so seine Hobbys...?", sagt mein Vater, der seit einer Stunde mit mir an der Haltestelle wartet. Wie aus der Pistole geschossen folgte meine Antwort: "Das ist ein Indie Mensch, ganz klar. Einer mit Zwiebelfrisur, das sagt schon alles. Das ist einer dieser Menschen, die ihren nächsten Reiseort nach Schwierigkeitsgrad auswählen und nur nach Abenteuer streben, weil die sich eben gut auf Instagram machen." Ich gebe zu, schlimmer wäre eine Zwiebelfrisur mit Hochwasserhose, knielangem Shirt, einer Bomberjacke und fancy Sneakers gewesen. Das alles alleine für sich hat seinen Charme, keine Frage aber zusammen? Sodom und Gomorra des Modegeschmacks.

Alle sind gerade der Meinung, dass Arbeit nervt. Hey, das hat Deichkind vor Jahren schon festgestellt! Ihr erfindet das Rad gerade nicht neu. Aber deswegen muss man Länder nicht in Schwierigkeitsgrade einteilen, nicht jeder von euch fame werden mit einem Indie-Vegan-Food-Travel-Lifestyle-Mode-Blog. Und nein, ihr müsst keine Zwiebel auf eurem Kopf tragen, nur weil sich irgendwann mal jemand nur den halben Besuch beim Friseur leisten konnte. (Hat jemand diese Frisur eigentlich schon mal offen gesehen? Unten abrasiert, oben Zwiebel? Nein? Warum bloß? WEIL ES SCHEIßE AUSSIEHT!) Himmel Arsch 'n Zwirn, genießt auch mal wieder. Macht einfach mal wieder so Urlaub, schlendert durch Straßen eurer eigenen Stadt und seid nur für einen klitzekleinen Moment zufrieden und dankbar. Mehr verlange ich doch gar nicht. Naja und die Frisur muss auch echt nicht sein!


Himmel was habe ich diese Rubrik vermisst, aber es gar einfach so lange nichts mehr aus dieser Richtung zu berichten. Nun habe ich noch ein paar Geschichten auf Lager. Ich hoffe ihr freut euch genau so doll, wie ich gerade. Das hier war mein erster Nichstudentin-Post und hier findet ihr alle auf einmal.

Musik & Du 013 - Jubiläum

Heute heißt es nicht nur "Happy Birthday Germany!", sondern auch "Alles Gute, Musik & Du."! Das hier ist der 13. Post, vor einem Jahr hat das alles mit diesem Post begonnen und schaut euch nur um, was daraus geworden ist. So viele von euch, sind seit der ersten Stunde dabei. Manche sind jeden Monat dabei, andere immer mal wieder und stetig kommen neue Begeisterte dazu. Ich möchte euch am liebsten alle durchknuddeln. Das ist so wunderbar.

Und zur Feier des Tage, der ja gleich 2 Gründe zum feiern hat, habe ich mir wieder ein kleines, feines aber dieses Mal sicher auch schwieriges Thema ausgesucht. Aber was wäre das Leben schon ohne Herausforderungen?

Feierei - 
Ein deutsches Lied, das nicht "Atemlos" heißt und dich trotzdem zum feiern animiert.

Wie immer möchte ich euch da keine Grenzen setzen oder Mauern bauen (wie gut das heute auch noch passt)! Lasst eurem Musikherz freie Hand scheut euch nicht davor, das Thema so auszulegen, wie es für euch am besten ist. Bei Musik & Du. gibt es keine schlechte Musik, keinen schlechten Geschmack oder etwas unpassendes, habt ihr gehört!?

Auf, auf - haut in die Tasten, klickt euch durch eure Musikordner und sucht uns eine großartige Partyplaylist zusammen. Damit ich alles, wie immer, gemütlich zusammensammeln kann, schreibt mir eure Links bis zum 29. Oktober unter diesen Post. Ich freue mich jetzt schon wie ein Schnitzel, wie Weißwürstchen und Sauerkraut, wie Fischbrötchen und Grüne Soße zusammen! Habt einen wunderschönen Feiertag, genießt das Wetter und das Wochenende. Ich melde mich ab, over and out.