Musik & Du. 010 - Favorite Travel-Songs

Meine Lieben, erst mache ich euch so verrückt, dass die Beiträge früh da sein sollen und dann lass ich mir selber ewig Zeit, tztztz, das geht ja eigentlich nicht. Allerdings gab es in den letzten Tagen doch noch mehr zu tun als gedacht und so werde ich es nicht mehr schaffen euch die Reiserouten für Irland zu zeigen. Die gibt's dann natürlich nach meiner Reise. Und auch während ich weg bin und ich erst mal blogtechnisch offline bleibe in dieser Zeit, hab ich mir aber noch eine Kleinigkeit überlegt, die dann online gehen wird.

Doch nun zur Playlist für Juli. Ihr habt ziemlich fleißig in die Tasten gehauen und ich bin immer wieder, jedes Mal (ich weiß ich wiederhole mich) fasziniert, wie viele von euch das Projekt toll finden und Monat für Monat mitmachen. Das ist toll. Und da ich vorhabe das noch eine ganze Weile mit euch zu machen, setze ich mich in der nächsten Zeit mal mit meinem guten Kumpel Mike von BarkingCat Design via Skype zusammen, damit wir uns ein neues Design für Musik & Du. überlegen können, welches Mike dann in liebevoller Arbeit umsetzen wird. Ich bin schon gespannt, ihr auch? Und nun: lange Rede, gar kein Sinn... her mit euren Reiseliedern!


Bild via mariameetsanna

Katharina nimmt uns mit "Cruise" von Florida Georgia Line mit in die überfüllte Burbon Street, mit nach New Orleans:
"„Cruise“ fährt mit uns zurück nach Deutschland. Jedes Mal wenn ich den Song jetzt höre, rieche ich automatisch die kühle Herbstluft, sehe den Nebel und die Wolken über dem Coastal Highway am Golf von Mexiko, schmecke den künstlichen Käse der Cheetos, unsere Peanut Butter Jelly Time Sessions im Auto, habe Lust auf Root Beer oder Margaritas, Dr. Pepper und natürlich Mountain Dew. Ich spüre die warme Sonne auf meiner Haut, während wir in Shorts mit dem Fahrrad am Strand von Galveston Island, TX entlang fahren, spüre den eiskalten, winterlichen Regen in meinem Gesicht, als wir in Murphy, NC bei meiner alten Gastfamilie den Proviant ins Auto laden. Mich füllt die Sehnsucht nach der Weite, der Einsamkeit, der Landschaft. Ja, ich bekomme ein bisschen Heimweh."

Marie hatte einen etwas anderen Roadtrip mit ihrem Bruder und Volbeat:
"Ich singe mit geschlossenen Augen in Gedanken mit. Ich höre fernes Hufgeklapper. Ein einzelnes Pferd auf Kopfsteinpflaster. Es ist so heiß, dass ich die Luft über dem staubigen Boden flimmert. Es riecht nach Sand, Schweiß, Pferden, Leder. „So ein blödes Lied“, murmelt Daniel und reißt mich aus meinen Gedanken raus. Ohne die Augen zu öffnen, erinnere ich ihn an unsere Vereinbarung. Ich muss die Augen auch nicht öffnen, um zu wissen, dass Daniel seine entnervt verdreht. Das ist mir jetzt egal. Ich konzentriere mich wieder auf die Musik."

Casper ist mit seinem Album "Hinterland" Josie's Retter auf langen Autofahrten:
"Bei wirklich jeder Autofahrt mit an Board. Im Zug sowieso, aber damit fahre ich zu selten :) Mein Freund weiß ganz genau, dass ich spätestens nach einer Stunde wie wild am Radio rumfummel, bis ich den richtigen Ordner auf dem USB Stick gefunden habe. Dann wird die Lautstärke aufgedreht & Josie brüllt lauthals mit. Am liebsten beim Kraftklub & Casper Gemisch Ganz schön okay"



Für Maria geht es bald auf Weltreise und die Musik von Sting unterstützt sie da in jeder Hinsicht:
"Wisst ihr übrigens, zu welcher Musik ich oft sitze und weiter an der Weltreise plane? Sting – ich bin wirklich wirklich ein großer Sting-Fan. Keine andere Stimme löst in mir eine solche Ruhe und Gelassenheit aus, mit dem Gefühl, dass ich alles schaffen kann, wenn ich daran festhalte und dafür arbeite."

Und für Nummer Neun beschreibt Frank Turner's "The Road" die pure Lust am Reisen:
"Wie es ist, seine Sachen zu packen und irgendwohin zu fahren, wohin auch immer man gerne möchte. Aber was ist das Ziel? To the east, to the east, the road beneath my feet. To the west, to the west, I haven’t got there yet. To the north, to the north, never to be caught. To the south, to the south, my time is running out."

Zurück zur Festival geht's gedanklich bei Angy mit "Rock you like a Hurricane" von den Scorpions:
"Sei es bei der Anfahrt zum Festival, während wir im Zug saßen und uns unterhielten oder am Festival selbst, als wir der Hitze trotzend am Campingplatz saßen, den Sonnenuntergang vom Zelt aus genossen oder Abkühlung im Schwarzl See suchten - Rock You Like A Hurricane war zu dieser Zeit unser am meisten gehörter Song. Ich denke gerne an dieses Wochenende zurück, denn das See Rock Festival war definitiv eines meiner Highlights in der letztjährigen Festivalsaison. Und während ich schon wieder in Erinnerungen schwelge, freue ich mich schon, dass die diesjährige Festivalsaison auch bald für mich weitergeht."

Annika fuhr mit Green Day's "Wake me up when September ends" auf einen Schüleraustausch in die Ukraine:
"Mittlerweile ist das alles schon fast 7 Jahre her, aber ich verbinde mit dem Lied immer noch die 12 Tage neue Kultur kennenlernen und schöne Landschaften genießen, weil wir einen großen Teil unserer Zeit auf der Krim verbracht haben, die eben doch etwas schöner ist als die Plattenbauten in der Stadt selbst."

Für den Roadtrip mit dem alten VW Bus hört Anna Movits und Steffi träumt mit Fritz Kalkbrenner vom Losfahren:
"Ich erfülle mir im September einen kleinen, großen Traum: einen Roadtrip nach Schweden mit einem alten VW-Bus. Ja, genau. So richtig wie im Film! Shoutout an Lukas - ich freu mich schon so fett! Und da liegt es nah auf der Hand. Ich nehme die Movits!"

"Und ich nehme Fritz Kalkbrenner! In der bereits erwähnten Karaokebar gehört und ins Herz geschlossen. Erinnert mich an ankommen und/oder losfahren."


"Far away" von Blood Red Shoes macht Lina immer ganz großes Fernweh:
"Ich kann leider keine bestimmte Reise wählen – aber ein Lied, welches mich generell an das Reisen erinnert. Welches immer Fernweh in mir weckt, wenn ich es höre. Für mich ist eines der besten Lieder überhaupt. Ich kann mich an viele Reisen erinnern, bei deren Anfahrt ich über Kopfhörer dieses Lied hörte und wusste, dass ich bald weit weg sein werde."

2014 war für Caroline ein Ereignis reiches Jahr und Frank Turner's "The Road" erinnert sie stets daran:
"Ich weiß nicht, wie viele Stunden ich in Zügen oder auf Bahnhöfen insgesamt verbracht habe, aber es war so oft, dass ich sie fast als "zweites zu Hause" bezeichnen würde. Ich liebe es mit dem Zug zu fahren und einfach aus dem Fenster zu schauen. Man kann so schön seinen Gedanken freien Lauf lassen, während die Landschaft an einem vorbeizieht.Und egal wo wir unterwegs waren: wir hörten, sangen, summten Frank Turner Songs."

Familienurlaub in Bulgarien gab es bei Jasmin mit Yves Larock und "Rise up":
"Dieser Urlaub war wirklich schön und ich bin meinem Dad auch wirklich dankbar dafür, dass er mal seine Komfortzone, er als begnadeter Deutschlandurlauber, für uns Kinder verlassen hat und uns einen schönen Urlaub in Bulgarien geboten hat! Als Alleinerziehender Vater mit vier Kindern ist das nämlich gar nicht so leicht, auch weil wir einfach drei Mädels (und ein großer Bruder) sind und Zickenkrieg dabei vorprogrammiert ist :D - trotzdem habe ich an diesem Urlaub wirklich nur schöne Erinnerungen, auch dank das Liedes von Yves Larock!"

Julia verbindet mit "We no speak americano" eine unvergessliche Zeit in Italien:
"Die zehn Tage zählen bis heute zu den schönsten meines Lebens. Es wurden viele neue Freundschaften geschlossen (eine davon zähle ich heute zu meinen besten), Insider-Witze gebildet, über das eine oder andere Erkunden einer Kirche rum gejammert, viel zu viel Eis gegessen und einen Haufen Ohrwürmer ausgetauscht. Es fiel mir gar nicht so leicht, mich da für nur einen Song zu entscheiden. Aber wenn ich bei einem Lied an die Zeit denken muss, dann bei We No Speak Americano von Yolanda Be Cool & Dcup."

Kathi teilt ihre "Teenage dirtbag" Geschichte mit uns:
"Die «Erwachsenen» raiuchen aus dem offenen Fenster. Der Boden vibriert vom Beat des Radios. "She doesn't give a damn about me. Cause I'm just a teenage dirtbag, Baby." Ich hab keine Ahnung, was das heißt. Ich verstehe Störtbeck, muss an Störtebecker denken. Meine Freundin macht eine riesige Kaugummiblase, sie küssen sich und danach macht er die Blase.
(...)
Ich rauche eine Selbstgedrehte aus dem Fenster raus, die eine Freundin mir von hinten durchgegeben hat. Auf der Rückbank ziehen sie sich einen durch und das ganze Auto stinkt nach Gras. Meine Haare sicher auch. Die ersten Takte erklingen und alle jubeln auf. "He doesn't give a damn about me. Cause I'm just a teenage dirtbag, baby." Wir plärren alle aus vollem Hals mit. Ich weiß inzwischen ziemlich genau was « teenage dirtbag» heißt."

Und Lady Himmelblau reiste mit Farin Urlaub und "Immer noch" nach Ligurien, Italien:
"Ich kenne das Haus gut, wir waren ein paar Mal da. Mein Lieblingsort ist die Dachterrasse. Von hier aus gibt es einen phantastischen Rundumblick. In die Berge, die uns umgeben, auf der anderen Seite die nächstgrößere Stadt in einiger Entfernung und dahinter das Meer. Das kann man gerade noch so sehen. Ich sitze auf der Dachterrasse auf dem Boden, es dämmert und wird langsam kühler."



Musik & Du. 011 - Sommerregen

Nicht wundern, cutiepies! Das neue Thema für August gibt es dieses Mal schon vor der Sammlung aus Juli. Ein bisschen verwirrend vielleicht aber sonst schaff ich es vor meinem Aufbruch einfach nicht euch die Reiserouten für Irland zu zeigen und das wollen wir ja alle nich, gelle?!

Der Sommer hat sich im Norden ja irgendwie komplett zurückgezogen. Regen wäre ja nichts schlimmes, wenn es ein ordentlicher Sommerregen wär, mit Barfuß auf dem Asphalt, Kleidern, die sich wie Kreisel drehen und Freunde die strahlend mit dir Räder schlagen. So ein Sommerregen wär schon was, oder? Und genau deshalb soll das in diesem Monat auch das Thema sein.

Mit welchem Lied tanzt du durch den Sommerregen?

Mal etwas schwierigeres, wie ich finde. Ein Thema zum wirklich drüber nachdenken, über das Lied, die Situation und ob es überhaupt passt!? Ein Thema bei dem man vielleicht nicht allzu schnell auf ein Lied stößt. Und umso mehr bin ich auf die Playlist gespannt, die dann daraus entsteht. Seid ihr dabei?

Erzählt mir die Geschichte um euren persönlichen Sommerregen-Song und postet den Link bis zum 30. August unter diesen Beitrag. Grenzen? Die gibt es nur, wenn man sie sich selber schafft. Aber noch keine Ahnung, worum es hier überhaupt geht? Dann klick hier für alle weiteren Informationen und die Themen & Sammlungen der letzten Monate.

Sonntagsfund: Lieblingsmensch

Ahoi meine lieben, eigentlich sollte hier der Wutzrock Festival Post online gehen, aber nicht nur das Wetter war ganz schön mies gestern, ich hab mich genau so gefühlt und so bin ich Zuhaus geblieben. Dafür ist meine Laune heute umso besser. Ich mach mich gerade noch fertig, trag zur Feier des Tages vielleicht sogar ein bisschen Lippenstift auf und dann gehen wir gleich los ins Musical "Das Wunder von Bern". Doch ich komme nicht drum rum meinen Sonntagsfund mit euch zu teilen. Dreht laut auf, so wie ich und genießt den Sonntag!


Großstadtgeschichten: Von obercoolen Pieksern und renaissancegleichen Anmachsprüchen

Begiebt man sich ins Hamburger Nachtleben und sicher auch in andere Feierstraßen Deutschlands, so sollte man sich folgendes absolut und immer bewusst sein: Es gibt eine ganze Menge unterschiedlicher männlicher Geschöpfe, die es oft nicht ganz auf die Reihe kriegen, ihren Gefühlen ausreichend freien Lauf zu gönnen und diese deshalb in der Gestalt von hormonverseuchten Kälbern in der Bar oder auf der Tanzfläche ausleben müssen. Meine favorite Kiezqueen Vanessa hat das in ihrem Artikel (der übrigens zum Wegschmeißen, auf dem Boden Rumkugeln und Tränen lachen und dadurch nur zu empfehlen ist) gut zusammengefasst. Nach neuesten Beobachtungen des Wochenendes folgt nun eine kleine Ergänzung.

Der Piekser

Dies ist eine ganz außergewöhnliche Spezies und doch weiter verbreitet, als einem Recht ist. Nachdem man (weniger interessierte) Blicke (zumindest aus deiner Sicht) ausgetauscht hat, beginnt der Piekser mit seiner Taktik die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Augenzwinkern reicht da nicht mehr, es darf unter keinen Umständen von der auserkorenen Chica abgelassen werden. Ein Stupser mit dem Zeigefinger hier, eine Kitzelei unter den, natürlich auch bei Frauen, schwitzenden Achseln - Klasse! Könnte mir nichts schöneres vorstellen, als ständig von der Seite aus gepiekst, gepetzt und gekitzelt zu werden, während ich mein Bier trinken will und mir dieses infolgedessen ständig überkippe.

Der Von-hinten-Nuschler

Eine volle Bar mitten im Sommer, das Getränk wandert gerade zum Mund während du zum wiederholten Male den Chorus von "Sex on fire" mit deiner Freundin lauthals singst und ein schwitzender Körper, der sich aus dem Nichts von hinten an dich heran schmiegt. Doch keinesfalls um zu tanzen. Leise (schon mal eine grandiose Idee in einer vollen Bar) nuschelt er dir unverständliche Sätze ins Ohr. Du wirfst panische Blicke zu deiner Freundin, die nur lachend mit den Schultern zuckt, bis du endlich verstehst, dass das nicht mal Deutsch ist, was er da faselt. Du schüttelst mit dem Kopf, doch er lässt nicht locker, nach der dritten Wiederholung verstehst du, dass er dich für die schönste Frau in der ganzen Stadt hält und möchte, dass du den Abend nur noch mit ihm verbringst. Als du es endlich schaffst, dich von seinem klebrigen Oberteil zu lösen, winkt er verärgert ab, sagt er könne es nicht verstehen und verabschiedet sich in den meisten Fällen noch mit einem netten "Bitch!"

Der schreiende Flüsterer

Eine dieser Arten, die ich wohl niemals verstehen werde. Den ganzen Abend schon über beobachtet er dich, sieht, dass du offensichtlich nicht auf Männerfang bist und du begrüßt es, dass immerhin er versteht, dass auch er es nicht versuchen braucht. In einer vollen Bar kann man sich eh nicht wirklich unterhalten, außer vielleicht mit der Freundin. Frauen verstehen sich. Doch irgendwann, wenn du dich schon in Sicherheit wiegst, kommt er ganz zufällig bei dir vorbei und möchte ein Gespräch anfangen. Er müsse dir etwas verraten, ruft er laut. Du lehnst dich widerwillig zu ihm rüber und bist darauf gefasst, die Hälfte wegen der Lautstärke nicht zu verstehen, bis ER DIR DAS GEFLÜSTERTE GNADENLOS INS OHR SCHREIT und du einen erschreckten Satz zurück machst.

Der aus der Reihe Tänzer

Über die verschiedensten Tanzstile der Männer (und oooh ja, auch der Frauen) könnte man ja noch Jahrhunderte schreiben, doch auf der Party gibt es immer diesen einen, der neben den ganzen anderen, normalen Vollpfosten noch mal so richtig schön aus der Reihe tanzen muss. Er tippt dir während eines hart droppenden Beats kurz auf die Schulter und fragt ganz ungeniert, ob du tanzen kannst und er dich auffordern dürfe. Du bist perplex und sagst gar nichts, bis er einfach nach deiner Hand greift und dich im wildesten Salsa-Foxtrott-Mix herumwirbelt. Wenn du dich endlich von dem Schock erholt hast, dass Mr. 2 Meter groß gerade die Menge für euren Grease würdigen Auftritt geteilt hat, dich irgendwie aus dem Griff lösen kannst und ihm nett erklärst, dass das nun wirklich nicht so dein Ding sei, lächelt er nett, macht eine Ritter gleiche Verbeugung und verabschiedet sich mit den Worten " Ja, ich kann auch eigentlich gar nicht tanzen!" Was er hinterlässt? Dich mit offen stehendem Mund und eine verwirtte Menge, die wie Vögel erst einmal wieder ihre Formation finden muss.

Der sich auf jedes Foto schummelt

Du kennst ihn nicht, den ganzen Abend über schleicht er sich um dich rum und will Selfies mit dir machen. Oft ein Teilnehmer eines Jungesellen Abschieds oder der super betrunkene, der seine Gruppe verloren hat. Am nächsten Tag hat er eine Menge verschwommener Hände und unzählige Handy-Wegschlag-Momente in seiner Galerie und du ausschließlich Partybilder, auf denen er im Hintergrund in die Kamera linst oder sich dreist daneben gestellt hat.

Only available in German

And you're singing the songs, thinking this is the life..

Das hier ist eine kleine Hommage an meinen ersten Urlaub ohne Eltern, an die rebellische Zeit, an uns und unsere Jugend!

2008, Pals, Spanien: Wir sind 15 und fühlen uns wie 20, mindestens. Die Bändchen von der letzten Kirmes haben wir noch am Handgelenk. ich bin aufgeregt und aufgedreht und du noch viel mehr. Es fühlt sich an wie Urlaub und mehr wie ein Abenteuer. Keineswegs unser erstes, doch fühlt es sich so an. Das Wasser glitzert unterm Horizont und eine Möwe setzt sich neben uns nieder. So wie wir hier liegen, wollen wir immer sein - jung und wild und frei, aufmüpfig, nicht zu bändigen und vor allem braungebrannt wenn wir nach Deutschland zurückkommen. Die Sonne knallt runter auf uns und wir knallen durch. Hören furchtbar coole Lieder, stecken uns eine Zigarette nach der anderen an und fühlen uns wie 25, mindestens.

Am Strand lernen wir die Jungs kennen, lassen sie für uns den süßen Erdbeerlikör kaufen und verabreden uns am Abend. Wir sind frei und keiner kann uns etwas vorschreiben, nur deine Großeltern wann wir Zuhause sein müssen. Aber das ignorieren wir, kommen später, einfach später und sagen wir haben uns festgequatscht. Wollen mit allen Mitteln verstecken, dass wir ein bisschen angetrunken sind aber müssen immer wieder furchtbar kichern.

Und jeden Abend vor dem Schlafengehen stehen wir noch auf unserem Balkon, blicken auf den beleuchteten Pool zu unseren Füßen, in dem zwei Delphine aus Mosaiksteinen den Boden schmücken, auf die Palmen und die Häuser, die sich bis runter zum Strand aufgestellt haben. Wie unterschiedlich hoch ihre flachen Dächer in den Himmel reichen, welche Geschichten sie wohl zu erzählen haben? Und dann stehen wir da in der lauen Abendluft, inhalieren den Zigarettenrauch und hören einfach der tiefen, britischen Stimme zu und fühlen uns wie 30, mindesten.

And you're singing the songs, thinking this is the life..



Miss Skywalker in the age of 15 - Ja moin!



Erzählt mir noch bis zum 28.07. welcher Song euch in einen bestimmten Urlaub zurückwirft und schreibt mir den Link unter diesen Post. Mehr Infos zum Projekt Musik & Du. gibts hier.

Josephine und ihr BlütenStaub


Bild via - Josephine in San Francisco

Vor ein paar Jahren habe ich angefangen regelmäßig bei Josephine vorbeizuschauen. Was mich direkt bei ihr gehalten hat? Ihre Ehrlichkeit und vor allem ihre Sonntagskolumnen. Warum sind wir eigentlich ständig unzufrieden? Und was ist diese "Wir"-Krankheit?
Warum zur Hölle verschmelzen manche Paare zu einem einzigen Wir? Wann bleibt das Ich auf der Strecke? Verliert man es bei dem „Schatz, lass uns heute mal Pizza bestellen“ oder beim „Können wir heute vielleicht einfach nur schlafen? Der Tag war doch so anstrengend…“ oder wirft man es sogar absichtlich weg? Strebt man den Verlust der eigenen Individualität an, weil man mit jemandem verschmelzen will?
Aber Josephine schreibt nicht nur wunderbare, mitreisende Texte. Sie ist nebenbei auch noch Poetryslamerin, Verlassene-Orte-Entdeckerin, Leidenschafts-Reiserin und jetzt auch einfach noch doppelt Kreativ oben drauf. Vor einiger Zeit hat Josephine angefangen sich ihre eigenen Jutebeutel zu bemalen und bedrucken, weil sie die aber ein bisschen zu schön findet, um sie nur am eigenen Schrank zu bewundern, möchte sie uns nun ein paar davon überalssen. Und die Auswahl ist nicht nur wunderschön, sondern auch noch richtig groß.

Vielleicht bekomme ich ja so ein bisschen BlütenStaub von der werten Dame hier ab, wenn ich so einen Beutel in meinen Händen habe. Welche ich am schönsten finde und am liebsten sofort haben würde? 1. Liebestrunken 2. Endloses Fernweh 1 und 3. Stadtgeflüster. Drückt ihr mir die Daumen?


Back in time: Götz sei Dank!

Aus dem Lautsprecher des Krankenwagens schallt die Stimme des Rettungshelfers beinahe unhörbar über die Menschenmasse, die sich gerade für eine Humba vorbereiten: "Deutschlaaaand, Deutschlaaaand! Lasst ihr uns hier einmal kurz durch, bitte? Schalala, Deutschlaaand!" Es ist kurz nach 0 Uhr. Die Straßen Hamburgs - achwas, ganz Deutschlands - sind voller feierwütiger Menschen. Bengalos brennen, das Feuerwerk kommt dem an Silvester gleich, alle liegen sich in den Armen, singen, tanzen. Vor den Bars tummeln sich die Schaulustigen, schauen sich die Pokalvergabe an, schauen abwechselnd die Fernseher und dann sich selbst an, grinsend, strahlend.

Eine halbe Stunde zuvor. Der Regen hat uns vom Heiligengeistfeld verscheucht und in die nächste Bar getrieben. Kein einziger Stuhl, Barhocker oder gar Platz auf der Fensterbank ist mehr frei. Hier und da wird noch eine Kleinigkeit gegessen und ich sitze da und knabber wie bekloppt an meinen Fingern. Es ist still geworden mittlerweile. Mit einem 0:0 sind wir in die Verlängerung gegangen. Wenn Argentinien jetzt noch ein Tor schießt, das weiß ich, dann reicht der Kampfgeist unserer Mannschaft nicht aus. Schweinsteiger blutet, Schürle ist schon längst eingewechselt und bisher hat es auch noch nicht gemüllert.



"Dieser Messi, den brauch doch kein Mensch!" rufe ich Richtung Fernseher. Mittlerweile stehen wir und können es nicht ertragen. Ein Elfmeterschießen würden meine Nerven nicht mitmachen. Und plötzlich ist es da - das 1:0 für Deutschland. Götz sei Dank. Frauen lassen animalische Rufe von sich, Männer kreischen wie Frauen und haben Tränen in den Augen. Doch jetzt heißt es noch 7 Minuten lang bangen, hoffen, anfeuern.... Der Schlusspfiff. Es ist vollbracht: Deutschland ist Weltmeister. Und wir sind mittendrin.

EN:
The voice of the paramedic sounds almost silently out of the speakers of the ambulance and over the crowd that was just preparing a "Humba": "Germanyyyyy, Germanyyy! Please clear the way for one moment, schalaaalaaa, Germanyyyyyy!" It's shortly after 0 o'clock. The streets of Hamburg - well, the streets of whole Germany - are full of celebrating people. Flares are burning, the firework is almost bigger than on New Year's Eve, everbody is hugging, singing, dancing. Crowds were built in front of every pub to watch the hanover of the trophy. The people are alternately looking to the TV and to each other, grinning.

Half an hour before. The rain run us off the Heiligengeist field and into the next pub. Not only one single chair, barstool or even a place on the window bench is free anymore. Some people are still eating and I'm sitting there, nibbling on my fingers like crazy. It silent now. We had to go to the overtime with a 0:0. If Argentina makes a goal now, I know, our team won't have enough spirit. Schweinsteiger is bleeding, Schürle is already on the ground and Müller didn't make a goal until now.

"This Messi, nobody needs him!" I shout in the direction of the TV. Meanwhile we are standing and can't stand it. I also wouldn't stand a penalty shootout. And suddenly, there it is - 1:0 for Germany! Thank Götze! Women are shouting like men, men are shouting like women with tears in their eyes. But there are 7 minutes left, full of trembling, hoping, cheering.... The final whistle. It's done: Germany is world champion. And we are right in the middle of it.


Travel Essentials: Travel Diary + WIN a Paper-Oh!

 Da stehen. Gucken. Sich nicht satt sehen. Lauschen. Hören. Weiterschauen. Atmen. Tief ein und aus. Erleben. Behalten. Weiter gucken. Greifen. Fühlen. Laufen. Weit und kurz. Hoch und runter. Salz in der Luft. Ruhe. Allein sein. Zusammen sein. Weiter, immer weiter gucken. Weiter fahren, laufen, klettern. Ausruhen, rasten. Reden. Lachen. Fühlen. Vermissen. Aufregung. Freude. Da stehen. Reisen.

Das alles muss man festhalten, einfangen, Erinnerungen schaffen und versuchen alle Details zu behalten. Dafür habe ich ein Reisetagebuch. Darin halte ich fest, fange ein, schaffe Erinnerungen und versuche alle Details zu behalten. Manchmal direkt nachdem sie passiert sind, manchmal Abends im Bett. Manchmal neben meinem Freund im Londoner Stadthaus, manchmal mit Mama im kleinen irischen Cottage.


Quadro Kollektion

Buco Kollektion

Dann kann man später wieder aufschlagen und nachschlagen, anschauen und durchlesen. Lächeln über dies und jenes, was passiert ist, was man gesehen hat und gehört. Ich mache mir Notizen und schreibe alle Gedanken auf, die ich nicht noch einmal vergessen möchte. Ich möchte, dass ihr das auch könnt und deswegen gibt es von mir, zusammen mit Paper-Oh! ein kleines Büchlein für einen von euch. Und zwar Buco.



Gewinnspiel
  • Zu gewinnen gibt es ein orangenes B7 (125x88) Notizbüchlein von Paper-Oh!
  • Mitmachen darf jeder, der Leser meines Blogs ist und innerhalb Europas wohnt
  • Erzählt mir auf welche Reise ihr das kleine mitnehmen werdet/würdet
  • Eine E-Mailadresse brauche ich außerdem für euch, um euch im Falle des Gewinns zu benachrichtigen
  • Gewinnspielende ist am 24. Juli um 00:00 Uhr



EN:
Standing there. Looking. Never tire to look. Listening. Hearing. Watching again. Breathing. Deep in, deep out. Experiencing. Keeping. Keep looking. Grapping. Feeling. Walking. Long and short distances. Up and down. Salt in the air. Silence. Being alone. Being together. Keep watching. Keep driving, walking, climbing. Relaxing, resting. Talking. Laughing. Feeling. Missing. Ecxitement. Joy. Standing there. Travel.

One have to rcord everything, catch everything, make memories and try to keep every detail. That's why I always have a travel diary. I record, catch, make memories and try to keep every detail. Sometimes right after happening, sometimes in the evening while I sit in my bed. Sometimes beside my boyfriend at the house in London, sometimes beside my mum in a little irish cottage.

You can open it later, look something up, look at it, read through it. Smile about this and that, what happened, what one saw and heard. I make notes and write down every thought that I don't wanna forget. I want you to do that too, that's why I and Paper-Oh! are giving one note book to you. And it's called Buco.


WIN WIN WIN
  • You can win an orange B7 (125x88) note book from Paper-Oh!
  • Who can take part? Everybody that follows my blog and lives in Europe
  • Tell me where you will/would talke the little one
  • I need an e-mail adress to contact you in case of winning
  • End date: 24th July, 00:00 o'clock

5 Fakten über Miss Skywalker und die Mode

1. In der Unterstufe hatte ich bestimmt 10 verschiedene Taschen, die als Schultasche fungierten. Jetzt bin ich seit knapp einem Jahr in der Arbeitswelt und trag mein Macbook jeden Tag mit dem gleichen Rucksack zur Arbeit. Lediglich die 30 Jahre alte Lederhandtasche ist noch geblieben und auch der Moony. Wurmschwanz. Tatze & Krone. Beutel schafft es manchmal noch mit raus.

2. Frauen und Schuhtick? Maribel hat eher nen Sonnebrillentick. Bei mir stehen nur so viel Schuhe wie nötig im Regal. Im Sommer mehr, als sonst und doch liegen etwa 7 oder 8 Sonnebrillen im Zimmer verstreut. Ich habe aber immer eine Lieblingsbrille, die mehr getragen wird, als die anderen.


Selbstgemachter Smoothie in nicht selbstgemachten Glas, thihi

3. Ich hab es ja hier schon mal kurz angemerkt, aber... WIE ZUM HENKER KÖNNT IHR DIESE BIRKENSTOCKS ZUM FEIERN TRAGEN? Würde man jeden Trend verfolgen, würden irgendwann alle rumlaufen, wie Bonnie Strange. Nur so viel: Ich steh auf Bonnie, aber sie heißt ja auch nicht umsonst Strange. Ernsthaft. Lasst die Birkenstocks zu Hause, tragt sie im Garten oder kurz zum einkaufen aber doch bitte nicht zum schicken Kleid, abends auf der Party.

4. Bin da eher so das Hosenmädchen. Ich kaufe mir gerne hübsche Kleider und ziehe sie dann kaum bis gar nicht an. Komischerweise im Winter öfter, als im Sommer. Da kann man Strumpfhose drunter ziehen und die weißen Stampfer verstecken.

5. Hohe Schuhe und ich? Hohe Schuhe? Wer war das noch gleich. Auf 10 paar flache Schuhe kommen bei mir durchschnittlich 0,4 hohe Schuhe. So gerne trag ich die. Gut manchmal ist man auch mal Mädchen und zieht die schlichten, schwarzen Pumps an, aber das wars dann auch schon.


Post holen aka. Aufzugselfie

Musik & Du. 010 - The right music for travelling

Aloha, die Temperaturen sind traumhaft, sind Sommer, sind ein bisschen Hawaii. Ich bin einfach ein Sommerkind durch und durch und freue mich auch über 36 Grad. Zugegeben hier im Norden haben wir den Vorteil, dass ab und an mal eine frische Brise weht, aber glaubt mir auch die blieb in den letzten Tagen aus. Ich hab mich endlich aufgerafft im Sommerloch und habe mir bei Kaktuseis und einem kühlen Snake Bite ein neues Thema für euch überlegt.

Ich versuche das Thema immer ein bisschen an  die jeweilige Situation anzupassen und gerade ist Sommer, Sonne, Sonnenschein. Die Sommerplaylist gab es letztes Mal, doch ist hier noch nicht wirklich Urlaubsfeeling eingekehrt. Für mich geht es in knapp einem Monat wieder los, Maria war schon wieder öfter weg, als ich zählen kann und ein paar von euch schaffen es dieses Jahr vielleicht gar nicht. Aber doch hattet ihr sicherlich schon dieses eine Lied auf einer vergangenen Reise, dass euch überall mit hin begleitet hat.


Urlaubsgefühle -
Ein Lied, das du auf einer bestimmten Reise auf und ab gehört hast.

Mit der Musik ist das wie mit einem guten Buch, das man mit auf die Reise nimmt. Schlägt man die Seiten wieder auf, kommen wie von selbst Gerüche, Geräusche und Erinnerungen wieder. Erklingen die ersten Töne des Lieds, stehe ich wieder auf der Klippe und schaue hinab auf türkisblauen Wasser und die gewundene Steintreppe.

Lasst mich bis zum 28. Juli wissen, was euere Geschichte zu diesem einen Lied ist. Auf welcher Reise, welchem Roadtrip habt ihr dieses Lied rauf und runter gehört? Erst gibts das Thema später und dann habt ihr auch noch weniger Zeit? Es tut mir leid, aber ich würde euch gerne das Thema für August noch vor meiner Irlandreise präsentieren. Also schnell in die Tasten gehauen und euren Beitraglink unter diesen Post platzieren.


EN:
Aloha, the temperature is divine, is summer, is a little bit Hawaii. I'm a summer child all through and I am happy that we have 36 degrees (96,8 F). Well, we have a little advantage, here in the north of Germany, sometimes we get a light breeze but trust me we didn't have one the last days either. But I braced myself up, with a Cactusice and a cold Snake Bite and cooked up the new topic for this month.

I always try to pick a topic that fits with the situation and now it's summer, sun and sunrays. You already got the summer playlist last time but there was no vacation feeling yet. I'm going to travel in about one month, Maria already travelled more often than I can count and maybe some of you don't have the possibility this year. But all of you already had this one song on a trip that made the whole way with you all of the time.

Vacation feelings -
A song you listened to on a journey over and over again.

It's the same thing with a good book you take with you for traveling. You open it again an suddenly there are noises, smells and memories. I listen to the first sounds of this song and I'm standing on that cliffs again, looking down to the turquoise-blue water and the wound stairway.

Tell me your song and it's story until the 28th July. I wanna tell you the topic for August before I fly to Ireland again. So hurry up and write me the link to your post under this post of mine.



Na, wo ging die Reise bei euch hin? Und welcher Song hat euch begleitet? Das wollt ihr mir erzählen, wisst aber noch gar nicht worums hier überhaupt geht? Dann klickt hier und macht euch schlau.

Where did you go? And what song came along? Wanna tell me but you have no idea what this is all about? Just click here and be smarter after.

Musik & Du. 009 - All summer long

Ahoi ihr Sonnenanbeter da draußen. Ich hänge ein bisschen hinerher, ich weiß, aber das Wetter ist einfach zu gut und ich koste jede Sekunde in der Sonne aus. Aber da kommt unser Thema aus Juni ja gerade recht, stimmt's? Ihr wart alle fleißig und habt in der sonnenlosen Zeit mit euren Sommerliedern die Sonnentänze aufgeführt, ich weiß das ganz genau und deshalb gibt es heute auch flix die Playlist ohne viel drum rum zu schnacken. Eine kleine Überraschung ist aber dabei, findet ihr es heraus?


via
Julia feiert den Sommer mit Bosse. Ich auch. Die live Version ist großartig, Hach:
"Vom Text her hat das Lied ja eigentlich auch alles, was der Sommer braucht: Meer, Strand, Dünen, das beste Bier der Welt (auch wenn ich es nicht trinken werde, höhö). Wenn der Auftritt auf dem Happiness nur annähernd so gut sein wird wie der hier im Video, dann werde ich seeehr glücklich sein."

Einen ganzen Sommer Soundtrack gibt es bei Larissa zu entdecken:
"Dann darf es für mich an schönen sonnigen Tagen auch ruhig mal ein bisschen reinhauen. Ich bin kein Fan von Stadtion-Rock, aber die Foo Fighters gehen immer, oder? Dave Grohl ist einfach der Coolste. Eins meiner Lieblingssongs ist „Monkey wrench“, also kommt es gleich auf den Sountrack. Und dann gleich noch Dave am Schlagzeug mit Them Crookes Vultures. Obendrauf noch ein bisschen Black Keys und die fantastischen Portugal. the man. Und zum Abschluss Funny van Dannen. Einfach weil es sein muss."

Die Klänge von Jarryd James begleiten Doris durch den Sommer:
"Passt zu lauen Abenden, auf dem Balkon, mit Freunden im Garten, Grillen, Lagerfeuer, nächtlichen Fahrten im Auto, könnte ich wunderbar am See hören. Chillig, leicht,  leise: Jarryd James, geht ins Ohr …"

Und Jasmin träumt sich mit Omi's "Cheerleader" davon:
"ich hab ehrlich gesagt nie richtig auf den Text geachtet, weil immer wenn ich es gehört habe, wir gerade im Auto saßen und ich so vor mich hingeträumt hatte, aber diese Melodie hat sich einfach total in meinem Kopf eingebrannt!"

Lisa hat sich mit "Are you with me" auf den Sommer gefreut:
"Jetzt läuft er bei mir rauf und runter und macht mir einfach richtig lust auf den Sommer, raus zu gehen und etwas zu machen, einfach Spaß zu haben. Ich bin durch ihn jetzt voll im Sommer-Fieber und warte einfach nur noch auf das Wetter wo man den ganzen Tag draußen sein möchte, wo man bis in die Nacht hinein draußen sitzen kann ohne zu frieren. Dieser Song ist mein Sommer Song und ich hoffe einfach so sehr das bald richtig Sommer wird und ich diesen super Song im Bikini am Strand hören kann."

"King" von Years & Years hatte einen schwierigen Anfang mit Linz, doch jetzt können sie gut miteinander:
"Klare Kiste, das Ding macht gute Laune! Der Song ist erfrischend, der Refrain geht ins Ohr (und bleibt da auch erstmal ne Zeit), die Stimme von Olly Alexander ist angenehm und Elektropop find ich sowieso dufte! Das Lied passt zu einer Gartenparty, zum Feierabendbier in der Sonne, zur Autofahrt mit heruntergelassenen Fensterscheiben und zum Sonnenuntergang am See mit Freunden - was für ein Allrounder."

Für Angy war es ganz einfach: "Life" von Devin Townsend ist DAS Sommerlied:
"Aber nicht nur, weil der Song einfach so eine schöne Melodie hat, die perfekt zu entspannten Sommerabenden am See passt, habe ich diesen Song ausgewählt, auch lyrisch wird er diesen Sommer eine gewisse Bedeutung für mich haben: Vor Kurzem habe ich erfolgreich mein letztes Schuljahr absolviert, Abschlussprüfungen hinter mich gebracht und blicke nun einem komplett neuen Kapitel in meinem Leben entgegen"

Und sogar meine Mutti hat mit "Follow the Heron" von Joanne Greene ihren Sommersong gefunden:
"Das fängt schon an wenn die Tage länger werden und es dann noch lau wird erst Recht. Im Herbst und Winter höre und singe ich dieses Lied auch öfters weil es mich an den Sommer erinnert und mir die Hoffnung im Winter gibt, dass es wieder einen neuen Frühling und Sommer geben wird. Außerdem verbinde ich dieses Lied mit einer traumhaft schönen Sommerwoche in Irland und sehe förmlich die wunderbare Küste Kerrys vor mir und es fühlt sich an wie Urlaub.."


via
Ganz eindeutig ist "Wolke 4" für Josie ein wunderbares Lied, da gibt es keine Zweifel:
"Ich liebe liebe liebe dieses Lied. Seit der ersten Minute. Okay, es hat nicht wirklich viel Text. Neu ist die Melodie sicher auch nicht. Aber die Stimme von olle Phillipp ist grandios! Mir egal ob es das schon mal ähnlich irgenwann, irgendwo gab.Wolke 4 ist definitiv MEiN Sommersong 2015 !! Laufen kann ich dazu nebenbei auch ganz gut. Der Song wird mich also noch eine Weile begleiten. Und wenn dann endlich mal richtig Sommer wird, dreh ich ihn gaaaanz laut im Auto auf& singe lauthals mit."

Strandfeelings, Salzwasser und Möwen gibts bei Kathi:
"Die Wolken und der Nebel hängen tief über dem Meer, die Wellen krachen beinahe mit Gewalt an den Strand von Camps Bay und der Sand ist menschenleer. Ich drehe das Fenster runter und ich genieße den Sprühregen im Gesicht und das Rollen der Wellen und den Duft nach Salz und nach Frische – und dann läuft da dieser Song:"

Lady Himmelblau geht es ganz glücklich mit Pharrell Williams und Frank Turner an:
"Außerdem ist es ein Jive, für mich auch noch ein sehr sommerlicher Tanz! (Deshalb gewinnt Pharrell Williams auch ganz knapp gegen den Felix Jaehn Remix von OMI – Cheerleader, der ebenfalls die passende Sommerstimmung auch ein sehr grauen Tagen überzeugend rüberbringt.)"

Nach langer Überlegung hat sich Anna dann schließlich für "King City" von Swim Deep entschieden:
"Wieso das eventuell mein Sommersong werden könnte? Keine Ahnung. Ist einfach geil und geht immer! Egal ob ich am Strand lieg, mitm Radl durch die City cruise, nachts mit meinen Freunden die Straße lang geh, am See/an der Isar sitz oder beim Aufräumen bei offener Balkontür durch mein Wohnzimmer tanze."

Und Steffi für "Brooklyn Baby" von Lana Del Rey:
"Spontan wars für mich auch nicht leicht, einen Sommer-Song zu finden. Die Erleuchtung hatte ich dank der Shuffle-Funktion auf dem iPod. Hab mich für Brooklyn Baby von Lana Del Rey entschieden. Meine Story dazu ist allerdings kürzer als Anna's ;-) Der Song lief letzten Sommer schon sehr oft und wenn ich dazu Kopfkino hab, seh ich mich faul in einem Liegestuhl liegen - mit der Sonnenbrille auf der Nase und nem Cocktail in der Hand. Cheers!"

Das liebe Merchmädchen feiert so wie ich mit Casper und Kraftklub und "Ganz schön okay" in den Sommer rein:
"Eigentlich war es sogar eher herbstlich. Es hat geregnet und ich habe einen Moment nach oben geschaut und die Tropfen im Gesicht gespürt als die ersten Takte von Ganz Schön Okay (Casper feat. Kraftklub) eingesetzt haben und in dem Moment wusste ich: Das ist mein Sommersong. Trotz all den Wolken und Regen. Vielleicht doch der Sommer des Lebens. Von Freunden umgeben.Wohlgemerkt das Lied ist bereits ein wenig älter, aber es wird für mich immer aktuell bleiben. Es ist einfach das was mich ausmacht, denn auch bei Regen ist dieser Sommer jetzt schon Ganz Schön Okay und wird es auch einfach bleiben."

Bei Tina sind es aber eher die Klänge von Major Lazer, die da Laune verbreiten:
"Die Vorstellung von einem entspannten Sommertag mit leckerem Essen und kalten Getränken. Man sitzt gemütlich zusammen, macht vielleicht sogar ein bisschen Sport (gegen eine kleine Partie Beachvolleyball ist ja eigentlich nie etwas einzuwenden), geht schwimmen und lässt den Alltag da draußen einfach mal Alltag sein. Probleme verschwinden und man ist einfach nur frei und entspannt. Alles begleitet von lockeren, tanzbaren, elektronischen Beats, die einfach gute Laune verbreiten. All diese Bilder verbinde ich mit diesem Song."

Zu guter letzt hat Kerstin zwar eine Liste, aber irgendwie hat dann Gloria Estefan doch das Rennen gemacht:
"Das Lied begleitet mich eigentlich schon seit 2006. Das erste mal so richtig wahrgenommen habe ich es damals bei der ersten Staffel von Lets Dance. (Ja meine Lieben, ich oute mich, ich schaue das super gerne und habe noch keine Staffel davon verpasst). Und kurz nach dieser ersten Staffel, habe ich dann auch meinen Mann kennen gelernt. Er wohnte damals in Hamburg, ich in Essen. Und auf den Zugfahrten am Wochenende, wenn ich ihn besucht habe, habe ich auch dieses Lied immer und immer wieder gehört."


Hey, ihr! Lasst mal schön die Seele baumeln und genießt das Wetter, ja? Mach ich auch!

Habt ihr die Überraschung entdeckt? Genau. Meine Mutti hat auch mitgemacht, hihi. Ich beeile mich mit dem neuen Thema. Brauch noch wer ne Übersicht? (klick)






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