Travel: Paris mon cheri!

Von oben wunderschön, von unten auch. Bis zu einem gewissen Grad zumindest. Ich habe Paris wahrscheinlich als alle anderen empfunden, die schon einmal da waren. Wir sind die meiste Zeit abseits der Touristenwege gegangen und die sind eben.. nicht so schön weiß, wie sie von oben scheinen.

Ich hatte wieder den Heimvorteil: Mutti hat Freunde, die in einem kleinen Dorf außerhalb von Paris wohnen und somit wir waren mit dem Auto in einer halben Stunde mitten in der Stadt, Auto geparkt und los in die Stadt der Liebe. Die Stadt der Croissants, hust. Nun gut. Da war ich also. 10 Stunden Paris lagen vor mir und ich habe alles mitgenommen, was nur ging. Aber wie überall sind 10 Stunden einfach zu wenig, um den Ort wirklich kennen zu lernen. Eine große Lücke meines Paris Aufenthalts war zum Beispiel das Moulin Rouge. Ich hätte so gerne noch die Lichter um die große Windmühle herum gesehen und mich ein bisschen wie im Film 'Moulin Rouge' fühlen wollen. Ein bisschen 'Elephant Love Medley' singen.

Dafür habe ich Paris aus der Sicht eines Franzosen erlebt. Und das ist nunmal grauer und mit mehr Müll. Aber ich bin mir sicher: irgendwann bin ich wieder da. Und bis dahin labe ich mich dann einfach an Marias oder Sarahs Foto. Die beiden sind nämlich nächsten Monat unabhängig voneinander dort und werden mir sicher viel Fotomaterial mitbringen, stimmt's Mädels?

Leider ging damals mittendrin meine Kamera kaputt und die Bilder vom Nôtre Dame, Louvre und anderen Dingen sind nur schlimme Handyaufnahmen. Die möchte ich euch ersparen!



Traveltag: Von beißenden Marienkäfern und WiFi

JA! Ich mach bei diesen 'Liebster Award'- Dingens nicht mit und ich hab auch unter anderen der lieben Jules deswegen schon abgesagt, aber dann kam meine Namensvetterin und liebe Freundin Maria (die seit neuestem übrigens einen ganz fantastischen Reiseblog führt) an und stellte mir diese 11 Fragen über das Reisen. Da konnte ich einfach nicht 'Nein' sagen.

1. Was war dein erstes Urlaubserlebnis, an das du dich bewusst erinnerst?
Puh, gar nicht so einfach. Ich bin, seit ich lebe, jedes Jahr verreist. Mein erster Flug ging nach Großbritannien, da war ich nicht mal ein Jahr. Aber das erste Erlebnis, an das ich mich bewusst erinnere? Da muss ich 3 gewesen sein. Wir waren an der Nordsee und als wir an der Promenade entlang gingen, waren da lauter kleine Marienkäfer. Doch keine normalen Marienkäfer, sondern orangene. Die gebissen haben!


Klein Maribel an der Nordsee



























2. Du bist ja immer ganz schön viel unterwegs – wie kommt’s?
Wenn man von klein auf jedes Jahr reist, bekommt man diese Wanderlust wahrscheinlich einfach nicht mehr ausgetrieben. Umso besser!

3. Übernachtest du lieber im Hotel, Hostel oder via Airbnb? Oder doch im Zelt?
Ferienhaus/Appartment - definitv. Das dürfte dann also Airbnb sein. Man kann abends selbst kochen, muss kein Frühstück mitbezahlen und man hat ein bisschen das Gefühl an diesem Ort auch wirklich zu wohnen.

4. Was darf in deinem Handgepäck auf keinen Fall fehlen?
Das kommt ganz darauf an, wo die Reise hingeht. Generell würde ich aber: Kopfhörer (natürlich nur mit MP3-Player oder Handy, sonst bringen die ja nichts), Sonnenbrille und ein gutes Buch sagen.

5. Und bitte erzähl uns von deinem schlimmsten Urlaubserlebnis!
Ich glaube alle Urlaube sind bisher ohne größere Aufregung vonstatten gegangen, doch als wir von der Côte D'Azur mit dem Auto zurück fuhren, ging nach ein paar Stunden Fahrt unser Auto kaputt und musste mitten in Frankreich verschrottet werden. Da saßen wir nun: Mutti, die kleine (damals vielleicht) 3 jährige Schwester, Oma und ich. Dank Mama, die Französisch spricht und dem ADAC hatten wir nach mehreren Stunden dann aber einen Leihwagen und wir kamen unversehrt nach knapp 17 Stunden Autofahrt endlich im guten, alten Hessen an.


Irland
6. Und welches war das beste Erlebnis?
Irland. Eindeutig Irland. Der ganze Urlaub einfach. Das Meer war Türkis, die Hügel Grasgrün, die Menschen lebensfroh, das Essen lecker, die Sonnenuntergänge unvergesslich und die Musik geht tief ins Herz.

7. Nicht schummeln: Weißt du aus dem Kopf, wie viel ausländisches Geld in deiner Wohnung umherschwirrt?
Ohwei, nein. Ich kannt nur raten.. Schweizer Franken, Pfund, Forint, alte spanische Pesos, alte Francs. Ich weiß von ein paar Dollars, die mir mal mitgebracht wurden und von einigen anderen Währungen, die sicherlich noch irgendwo in alten Spardosen, Taschen und Jacken herumschwirren.

8. Würdest du lieber um die Welt fliegen, segeln oder das Auto nehmen?
Wenn ich die Zeit und das Geld hätte wahrscheinlich das Auto. Ob man nun segelt oder fliegt, um in einem Land umher zu reisen, ist man früher oder später wieder auf ein anderes Fahrzeug angewiesen. Mit dem Auto kommt man über Fähren auch auf jeden Kontinent und ist somit immer mobil und man sieht bereits während der Reise eine Menge vom Land. So ein alter VW Bus wäre ein Traum! (Ich entschuldige mich für das viele Wackeln beim Video, aber ich war einfach so geflasht von diesem traumhaften Ausblick!)





9. Welches ist dein liebstes Reisebuch?
Das Buch, das ich am liebsten lese, wenn ich auf Reisen bin? Alle 7 Narnia Bücher. Die wechseln sich immer mal wieder ab. Und der Hobbit.

10. Du bist ja Reiseblogger, kommst du auch ohne Internet unterwegs aus? Buchst du immer eine Flat oder läufst du von Starbucks zu Starbucks?
Ich glaube für die heutige Zeit hab ich ein echt gutes Mittelding. Gerade wenn ich unterwegs bin, will ich lieber erkunden, erleben und das Land oder die Stadt aufnehmen und dann wähle ich die Cafés, Restaurants und Bars nicht danach aus, ob sie Free WiFi haben. Doch heutzutage gibts halt an jeder Straßenecke Free WiFi. Da kann es schon mal sein, dass ich mich zwischendurch einwähle und euch auf Instagram wissen lasse, wie es mir gerade ergeht. Den ganzen Tag Natur pur an der irischen Küste entlang genieße ich dann aber doch lieber ohne!

11. Nimmst du den Koffer, die Reisetasche oder nur einen Rucksack mit auf Tour?
Kommt mal wieder darauf an. Generell bin ich aber ein Mensch, der mit recht wenig auskommt. Gerade was Klamotten angeht. Mittlerweile weiß ich einfach, dass ich auf Reisen sowieso nur meine Lieblingsklamotten trage, wozu den Rest mitschleppen? Auf Städtetrips sowieso nur mit Handgepäck. Ist es eine Reise mit Wanderwegen, dem Meer, Möglichkeiten zum Ausgehen? Dann wird schon mal ein Koffer zur Hand gezogen.

Ich möchte eigentlich niemanden nominieren, weil ich im Grunde bloß die Fragen beantwortet habe. Natürlich kann aber jeder von euch die gleichen Fragen noch einmal beantworten, wenn er oder sie Lust haben. Ich wette die Duni und die Nimsaj hätten da Lust drauf, oder? Wenn ihr das ganze dann weiterführen wollt, könnt ihr euch auch gern neue Fragen zum Thema Reisen einfallen lassen!


Noch mehr Irland!

Musik & Du. 007 - Nous étions formidables

Als ich das Thema für diesen Monat ausgewählt habe, war ich voller Tatendrang euch ein unfassbar exotisches Musikerlebnis zu bieten. Ob ich dabei nun die afrikanische Musik von Miriam Makeba und Ithemba meine, die ich seit klein auf großartig finde oder doch wieder in die Richtung traditionelle gälische/irische Musik gegangen wäre - es sollte ganz außergewöhnlich werden. Auch spanische Musik begleitet mich schon mein Leben lang. Von der Flamenco Musik bis hin zur Liebe zu Reggeaton, die in der Jugend wieder aufgeflammt ist. Ich bin was angeht ganz schön breit gefächert.

Doch dann habe ich darüber nachgedacht, welche ausländische Musik ich in den letzten Jahren wirklich gerne und durchgängig gehört habe. Ganz klar: Französischer Rap. Seit ich 15 bin und durch einen ehemaligen Freund darauf gebracht wurde, sind Künstler wie Sporano und Orelsan, Colonel Reyel und Stromae nicht mehr wegzudenken. Oh, Stromae - und schwupps sind wir beim Thema.

Stromae, ihr kennt ihn alle. Alors on danse war auf all unseren MP3-Playern vorhanden! Und dann waren da die 2 Menschen auf der Welt, die ich kenne, die das gesamte Lied einfach auswendig konnten. Ähhm? Ja, so habe ich auch geschaut. Ganz davon abgesehen, ist Stromae aber einer von den Künstlern, die sich meiner Meinung nach einfach ganz formidable weiterentwickelt haben und somit lief sein aktuelles Album im letzten Jahr bei Mukki und mir rauf und runter, rauf und runter und war nicht mal in meinem Irlandurlaub aus dem Auto wegzudenken.





Ihr könnt noch bis Donnerstag, 30. April eure Beitrag zum Thema "Musikalische Auswanderung" schreiben und mir euren Link unter diesen Post dalassen. "Hä, was ist das hier eigentlich und worum geht's?" - Hier vorbeischauen und mehr darüber wissen!

Bis dann ihr Lieben. Genießt euer Wochenende und das tolle, tolle Frühlingswetter xx

Ein kleines bisschen Glück für die Menschen - Part 2

Vor einer ganzen Weile habe ich (hier) schon mal darüber geschrieben, wie schade es eigentlich ist, dass wir den Menschen um uns herum, denen wir täglich begegnen, nicht zeigen wenn wir glücklich sind. Wenn wir grinsen wollen, machen wir es heimlich, sodass es bloß niemand sieht - "das wäre ja peinlich!"

Ist es so schwer der älteren Dame von nebenan einen "Guten Abend!" zu wünschen? Immerhin läufst du fast jeden Tag an ihr vorbei, wenn sie rauchend vor der Haustür steht. Alleine. Sie ist immer alleine. Meinst du nicht sie würde sich freuen, wenn ihr einfach mal jemand einen guten Abend wünscht? Ja und ob sie das gefreut hat. Und seitdem ist es Gang und Gebe, dass Mukki und ich, wenn wir sie schon von weitem an den Türrahmen gelehnt sehen uns lächelnd ansehen. "Moin!" rufen wir dann zu jeder Tageszeit herüber, "Guten Abend!" oder auch mal ein "Ist das nicht ein schöner Sommerabend?".

Für uns sind das Floskeln, die man eben so sagt, doch wenn man sieht, dass diese alte Frau sich wirklich freut uns zu sehen, dann ist eine Floskel gleich ein Freudebringer. Ein kleines bisschen Glück für einen Menschen, der alleine ist.

Wenn ich nachmittags von der Arbeit komme, schon zwei Straßen vorher immer meinen Schlüssel auskrame, damit ich schnell in die Haustür schlüpfen kann, dann dreht eine alte Frau auf Krücken in der Parallelstraße, durch die ich schlendere, immer ihre Runden. Ihr Bein knickt bei jedem Schritt etwas nach außen und man sieht ihr an, dass es Schmerzen bereitet und lange nicht mehr so einfach ist für sie. Als ich her gezogen bin und ich immer diese grimmig dreinschauende Frau sah, schenkte ich ihr immer ein Lächeln, doch nie wurde es erwidert. Ein wenig gefrustet verlor ich die Motivation, setze manchmal die Sonnenbrille extra auf oder lief einfach auf der Straße weiter, weil ich nicht wusste, wie ich mich verhalten soll.

Und dann kam der erste Sonnentag in diesem Jahr. Meine Laune schoss in die Höhe und schon von weitem konnte ich die Frau sehen. Aufgestützt auf ihren Krücken, alleine und grimmig schauend. Ich fasst mir ein Herzt und grüßte sie einfach. Ein fröhliches "Hallo!" kam mir samt eines Lächelns über die Lippen und im ersten Moment trat Verwirrung auf ihr Gesicht. Seit dem grüße ich sie immer, wenn ich sie sehe. Und sie freut sich jedes Mal darüber.

Ein kleines bisschen Glück für einen Menschen, der alleine ist.


Travel: Ireland - Hotel oder Bed & Breakfast?


Unser B&B in Glengarriff

Von vielen Leuten, denen ich von meine erste Reise nach Irland erzählt habe und wie fasziniert ich war, höre ich nach ein paar Wochen oder Monaten immer die selben Fragen: "Wir überlegen den Sommer in Irland zu verbringen. Hast du mal ein paar Tipps für uns? Kennst du ein gutes Hotel? Welche Orte sollen wir auf jeden Fall besuchen?" Und das erste, was ich immer antworte ist: "Bloß kein Hotel, die sind viel zu teuer!" Ist auch so. Wer sich in Irland in ein Hotel begibt, ist entweder Daniel Radcliffe, um nicht von Fans überrannt zu werden oder aber Menschen feindlich und/oder hat zu viel von diesem Geld, über das immer alle sprechen.

Günstig & einfach!
Ihr wollt nach Irland? Dann sucht euch eines der vielen, tollen Bed & Breakfasts. Ihr kommt zu 99 % immer bei netten Menschen unter, die euch liebend gern bemuttern, bekochen und sich sogar für dich interessieren. Hotels bieten Intimität, aber wer geht schon auf reisen und will dabei möglichst wenige Menschen und Kultur kennen lernen? Hier kommt ihr am leichtesten in Kontakt mit den Einheimischen. Für Allein reisende sind zwar Hostels meistens die günstigere Unterkunft, aber hier schläft man dann auch schon mal zu 10. in einem Schlafsaal. B&Bs sind um einiges günstiger als Hotel und entspannter als Hostels - perfekte Mischung.


Noch mal schnell Whatsapp checken, bevor es weiter geht!

Bett & Frühstück - der Name ist Programm!
Abends nach ein paar Bulmers oder Smithwicks (Fun Fact: Ich mag kein Guniess! Bääh) und viel guter Musik einfach ins gemietete Zimmer torkeln und es sich im Bett bequem machen. Manche B&B's die sehr viele Zimmer haben, geben Essenszeiten vor, aber mit den meisten könnt ihr ganz einfach absprechen, wann ihr ungefähr aufsteht und was ihr essen wollt. Dann erwartet euch in echtes Katerfrühstück.

Full Irish Breakfast ist eigentlich wie Englisch Breakfast nur halt irisch: Bacon, Würstchen, Spiegeleier, Toast und angebratene Tomaten und natürlich darf der White oder Black Pudding nicht fehlen. Das müsst ihr aber auch nicht aus Höflichkeit bestellen, wenn es euch nicht mundet. Mir haben Bacon, Eier, Toast und die Tomaten meistens schon gereicht. Und nach 8 Tagen Irland hab ich dann auch mal European Breakfast geordert. So sehr ich Bacon auch liebe, 10 Tage lang jeden Tag muss dann doch nicht sein. Und wenn ihr dann von den meist älteren Damen mit Essen und einer großen Auswahl an Getränken betüddelt wurdet, könnt ihr eure Sachen packen und weiter fahren.


Der Frühstücksausblick im Dingle Heights B&B

Reservierung?
Oder eben noch eine Nacht bleiben. Am besten klärt ihr das am Anfang mit den Betreibern ab, damit sie euch die Zimmer direkt frei halten. Wer aber spontan am nächsten Morgen entscheidet noch eine weitere Nacht zu bleiben, ist immer gern gesehen. Natürlich nur, wenn noch etwas frei ist. Wenn man schon genau weiß, wo man wie lange bleiben will, kann man auch vorab schon im Internet buchen. Letztes Jahr waren wir aber recht flexibel und haben uns dann einfach vor Ort immer ein B&B gesucht. Irgendwer hat immer noch einen Raum frei.

Die tollsten Zimmer findet ihr z. B. auf Trip Advisor. Hier können alle, die schon einmal dort untergekommen sind gleich ihre Meinungen abliefern und verschaffen euch einen super Überblick über das Angebot. Wer auf eigene Faust reist, ohne etwas gebucht zu haben, der kann auch nach TripAdvisor Aufkleber an Fenster oder Türen Ausschau halten. Viele B&Bs zeigen stolz ihre guten Bewertungen. Aber nehmt bloß nicht an, B&Bs ohne Aufkleber wären nicht gut. Oft werden diese ja z. B., wie schon gesagt, von älteren Leuten betrieben, die sich damit einfach nicht mehr auskennen.


Na, wer liegt da auf dem Bett vom Kingdom House und macht ein Mittagsschläfchen? ^^ 

Und hier noch ein paar Empfehlungen:
Dingle Heights, in Dingle: Grandioser Ausblick auf die gesamte Bucht (s. Bilder oben), große Frühstücksauswahl, 5 - 10 Minuten zum Hafen & diversen Pubs, W-Lan, große Zimmer, dafür im Schnitt etwas teurer als andere B&Bs - Hier ist es etwas anonymer, als in anderen B&Bs aber trotzdem super gemütlich und der Ausblick beim Frühstück unschlagbar!

Taobh Coille Pension, direkt auf dem Ring of Kerry (Kells): Unglaublicher Ausblick auf die Bucht und die weitere Halbinsel, hier gibt es nicht nur Frühstück, sondern auch Abendessen, W-Lan.. - Hier haben wir zwar noch nicht geschlafen, werden es aber dieses Jahr tun. Mutti hat sich mit Agnes der Besitzerin angefreundet und ich gleich mit ihrem Hund Kelly. Netter sind wir nie aufgenommen worden und das Essen *___*

Kingdom House, Killarney: knapp 3 Minuten in die Innenstadt und den ersten Pubs, komplett neu renoviert, neues Bad, W-LAN, Fernseher auf dem Zimmer, günstig - Hier waren wir 3 Nächte und wir haben uns jeden Tag besser mit den Besitzern verstanden, unglaublich nett und zuvorkommend. Der Mann machte uns dann am 2. Tag direkt die Bootstour klar.

Ich schwöre feierlich, dass ich ein Serienjunkie bin Teil 2

Das letzte Mal habe ich euch von meiner komischen Vorliebe für blutige Serien erzählt aber heute würde ich sagen, geht es fast ausschließlich.. ok. Naja. Teils teils! Und das letzte Mal habe ich auch (würde ich mal behaupten) ziemlich bekannte Serien zum besten gegeben. Aber vielleicht kann ich euch dieses Mal noch den ein oder anderen Geheimtipp geben?

Da Vinci's Demons


Staffeln: 2 +, Fav-Person: Leonardo
Da Vinci's Demons war mal wieder so eine Entdeckung, die aus der Langeweile heraus kam. Und wisst ihr was? Es hat sich sowas von gelohnt. Leonardo Da Vinci habe ich schon lange bewundert und einer seiner Sprüche zierte schon einige meiner Einträge in Poesiealben und Freundebücher. Der Mann ist einfach genial und die Umsetzung der Serie ebenfalls. Gut, zum Ende hin wird das alles etwas skurriler, aber der Charme geht nicht verloren. Und seien wir mal ehrlich: der Herr ist wirklich nett anzuschauen! 


Mr. Selfridge


Staffeln: 3+, Fav-Person: Agnes Towler
Ich liebe ja die britische Kultur und andere Zeitalter sowieso und dann auch noch in London. Für alle, die das alles genau so mögen: anschauen! Letzten Sommer war ich selbst das erste Mal im Selfridges Kaufhaus und da wusste ich noch nicht, was sich für eine wundervolle Geschichte dahinter versteckt. Seit ich zufällig darauf gestoßen bin, kann ich nicht mehr aufhören. Und glaubt mir! Da passieren Sachen, mit denen ihr nicht rechnet. 



One Tree Hill


Staffeln: 9 (beendet), Fav-Persons: Haley & Nathan, Beste Entwicklung: Brook
Hach. One Tree Hill. Das war eine der ersten Serien, die ich so durchgesuchtet habe, dass ich fast nichts anders mehr gemacht hab. Die ersten Staffeln ist es noch eine richtige Highschool-Serie, wie sie im Buche steht, aber darüber hinaus wächst man einfach mit den Protagonisten auf und sieht sie in den letzten Staffeln dann als Erwachsene und das ist genial! Diesen Sprung zu schaffen - das muss man erst mal können. Ich bin ein großer, großer One Tree Hill Fan. Anschauen!


Vikings


Staffeln: 3+
Bei Vikings bin ich einfach hin und her gerissen. Anfangs war ich wirklich begeistert, aber dann hat es sich wieder etwas gezogen. Ich bin einfach ein großer, großer Fan von Ragnars Augen (hihihi) und vor allem von der Power seiner Frau, aber ich hab es einfach nicht über die erste Staffel hinaus geschafft. Wo ich nun aber die Vorschau zur 3. Staffel gesehen habe, ärgere ich mich, dass ich mich hab spoilern lassen. Aber anders hätte ich vielleicht keinen Ansporn mehr bekommen weiter zu schauen. Ich bin einfach ein großer Fan von Mythologien und anderen Zeitaltern.

+++ Hier geht's zum letzten Serienjunkie-Post +++





Ach und übrigens! Fräulein Skywalker ist nun auch auf Kleiderkreisel vertreten. Sonst hab ich immer nur gekauft aber wenn das Geld knapp ist, kommt man auch endlich mal dazu seinen Kleiderschrank auszumisten! Da kommt die Tage sicherlich noch mehr dazu.

Travel: Brüssel - Part 2


Wenn ich an Brüssel denke, denke ich außerdem auch an unser Comenius Projekt damals in der Schule. Unsere Partnerländer waren Belgien und Ungarn und ein Ausflug ging auch nach Brüssel. Dadurch, dass ich die Stadt schon oft gesehen hatte, konnte ich mich auf die Menschen und die Kleinigkeiten konzentrieren. Wenn ich an Brüssel denke, denke ich immer an gute Zeiten mit der Familie und Freunden aus der ganzen Welt.

Vom Rathausplatz geht es durch die kleinen Gassen bis zum Manneken Pis. Warum der kleine so heißt? Na, weil er genau das macht. Zu besonderen Anlässen und Feiertagen, Spieltagen der Nationalmannschaft oder einem Geburtstag im Königshaus wird die Bronzestatue in ein kleines Kostüm gesteckt. Doch mein Lieblingsplatz ist der Parc du Cinquantenaire (Jubelpark). Die Hauptverkehrsstraße Brüssels führt unter dem Park hindurch und von dort aus, hat man auch einen tollen Blick auf den Triumphbogen des Parks.

Wer ein bisschen aus dem Zentrum hinaus fährt, kann es sich auch einfach im Chinesichen Pavillon gemütlich machen, einen Tee trinken und die Architektur bewundern. Und was noch viel besser ist: Brüssel hat sogar einen Hafen, obwohl es fast in der Mitte von Belgien liegt. Über den Meereskanal ist der Hafen auf direktem Wege mit der Nordsee verbunden. Und bis dahin dauert es auch nicht lange. Egal wie lang wir zu Besuch waren. Eine Woche oder ein Wochenende - ein Tag am Meer musste immer sein. Dafür sind wir dann ein Stück aus Brüssel rausgefahren, bis ans Meer. Ans große, weite Meer. In Belgien gibt es übrigens die leckersten Pommes-Frites der Welt, schon mal probiert?


Manneken Pis


Der Triumphbogen


Im Park


China Pavillon


Musik & Du. 007 - April 2015 - Musikalische Auswanderung

Ich glaube ja ganz dezent, dass dieses Jahr ein Mein-Immunsystem-will-mich-verarschen Jahr ist. Das 3. Mal sitze ich mich dicken Mandeln, trockener Haut, vollen Nebenhölen und einem Brummschädel auf dem Sofa und fühle mich, als wäre gerade 5 Marathons hintereinander gelaufen. Und das doppelt. Das erste was ich dann gestern morgen nach dem Ausschlafen machte, war ein warmes Erkältungs-Schaumbad nehmen. Oh, wie habe ich ein warmes Bad vermisst. Es ist doch immer wieder schön in die Heimat zu kommen. Nun drück ich mir aber mal selbst die Daumen, dass ich schnell wieder fit bin und ein paar Besuche absolvieren kann!

So weit, so gut. In den ersten 4 April Tagen hatten wir schon Schnee, Hagel, Regen und Sonne. Gerade sitze ich dick eingepackt, mit Ingwer-Tee (kotz! würg ich nur runter, wenn es unbedingt sein muss - es hilft, leider) und der Sonnenbrille auf dem Balkon meines Elternhauses und genieße das viele Vitamin D! So kann es gern bleiben, vom Wetter her. Aber euch juckt es schon wieder in den Fingerspitzen - ich merk das schon. Klar, es ist Ostern! Nur wer möchte schon Ende April noch mit Oster-Liedern beschäftigen (gerade fällt mir tatsächlich auch nur ein einziges ein!)? Deswegen habe ich mir mal wieder ein Jahreszeiten unabhängiges Thema ausgesucht:

Musikalische Auswanderung -
Ein Lied das ausnahmsweise mal nicht auf Englisch (oder Deutsch) ist.

Welche ausländischen Schmuckstücke habt ihr in petto? Tagtäglich hören wir englisch und auch zum Glück wieder immer mehr deutsche Musik. Doch was ist mit französischen, spanischen oder gar japanischen Liedern? Bei mich ziehts schon seit Ewigkeiten auf den spanischen Musikmarkt und durch meine Irland Leidenschaft - tja - da kommt schon das ein oder andere gälische Lied in meiner Playlist vor. Und bei euch?

Lasst es mich bis zum 30. April wissen und schreibt mir den Link zu eurem Beitrag unter diesen Post. Du hast keinen Blog, möchtest aber trotzdem mitmachen? Dann schreib mir eine E-Mail mit deinem Text an: maribelskywalker@gmx.de 

Travel: Ireland - Reiseplanung & Top 10 der irischen Reiseziele



Seit ich meine Leidenschaft zu Irland so offen bekunde bekomme ich immer wieder Fragen, wo man am besten in Irland hinfahren sollte und hier hat sich meine ganz eigene, bescheidene Meinung mal wieder bestätigt. Trip Advisor hat mein kleines Killarney mit seinem National Park, Gap of Dunloe und seinen vielen, tollen, kleinen Pubs zum top Reiseziel Irlands ernannt.

Killarney
Dublin
Dingle
Galway
Dongeal Town
Westport
Cork
Sligo
Doolin
Tralee 

Gleich dahinter stehen Dublin, was auch dieses Jahr bei mir auf der Liste steht (dafür habe ich auch schon einen kleinen Post vorbereitet!) und Dingle, wo ich selber schon war und dieses Jahr auch glücklicherweise wieder ein bisschen Zeit verbringen werde. Fungie werden wir dieses Mal aber nur vom Land aus betrachten! Ich finde es einfach schön zu sehen, dass so viele Menschen genau so denken, wie ich und jedes Mal, wenn ich Bilder von irgendwem anders sehe, der schon mal da war, wo ich auch schon mal war, dann gehts mit mir durch.

Nach Dingle kommt dann Galway. Bis dahin werden wir es auch dieses Mal wahrscheinlich nicht schaffen. Was den Rest der Plätze angeht werden wir es auf jeden Fall noch nach Cork und Tralee schaffen, eventuell auch nach Doolin, aber den Rest wahrscheinlich nicht. Aber man muss ja auch nicht immer alles auf einmal sehen!

Diesjährige Reiseplanung
Dieses Jahr sieht unsere Planung aber bisher so aus: Wir bleiben die erste Nacht direkt auf dem Ring of Kerry in einem wunderschönen Bed & Breakfast bei der lieben Agnes, ihrem Mann und Hündin Kelly. Mutti hat natürlich direkt Freundschaften geschlossen. Und das Essen! Aber davon später mehr. Eine ganze Woche werden wir dann in einem eigenen Cottage am Rande von Killarney wohnen. Von da aus werden wir dann immer mit unseren Mietwagen herum fahren. Mal nach oben, mal nach unten - immer an der Küste entlang, wir können zu Fuß in den National Park laufen und zu Boot über die Seen fahren.

Irgendwann in diesen Tagen steht dann ein kleiner Trip nach Dublin an, wenn alles klappt, mit meinen Iren, die ich letztes Jahr kennen lernen durfte. Den letzten Abend werden wir dann wieder im gleichen B&B in Dingle verbringen, in dem wir auch letztes Jahr waren. Das B&B mit der schönsten Aussicht über die kleine Bucht. Ich bin wirklich aufgeregt, da ich dieses Mal auch auf den Mietwagen mit angemeldet und dementsprechend auch im Linksverkehr (!!!) fahren werde. Wir haben 2 Wagen, da es dieses Mal nicht nur meine Mutter und ich sind, sondern auch noch die kleine Schwester, Cousine, Tante und Oma - ein reiner Frauen-Generationen-Urlaub: toll!


Musik & Du. 006 - Ohrwurmsammlung

Und ich wollte den Post schon am 31. mittags posten, weil ich dachte, da macht keiner mehr mit diesen Monat.. äääh Pustekuchen. Das ist ja wahnsinnig, wie viele von euch diesen Monat mitgemacht haben. Ich bin ein bisschen überrumpelt und freue mich umso mehr auf die Überraschung, die ich (hoffentlich) bald für allen Musik & Du. Liebhaber präsentieren darf. Hui. Ich finds spitze und lasse mir ein (hoffentlich) leichtes Thema für nächsten Monat einfallen - irgendwelche Ideen? Wünsche? Aber nun erst mal: Los gehts mit den schrecklichen Ohrwürmern!

Doris und der Klassiker Lemon Tree sind keine guten Freunde - ganz im Gegenteil:
"Es ist ein paar Jahre her, da wurde eine Band mit dem Attribut “wie die Beatles” belegt. Ob deshalb keiner hingehört hat? Oder fanden es echt alle sooooo gut, nur mich hat es rauf und runter genervt? Viele Radiomoderatoren spielen es immer noch – und immer aus dem Hinterhalt, ohne jegliche Vorwarnung, zu spät. Dann nistet es sich, welch furchtbare Folter, im Ohr ein. Weils ja sooooo eingängig ist. Arghhh."

Angy kann den Dauerbrenner One Day von Asaf Avidan nicht ausstehen:
"Nicht nur, dass mich der Song musikalisch einfach überhaupt nicht anspricht, weder gesanglich noch aus instrumentaler Sicht. Der Aspekt, der den Song für mich erst so richtig hassenswert macht, sind diese absolut einfallslosen und sich ständig wiederholenden Passagen. Wobei... Besteht nicht sogar der gesamte Song nur aus einem einzigen Satz?"

Chrissy ist genervt von einer ganzev Reihe von Liedern u. a. Die Atzen:
"Diese Lieder werden hier keinen Platz finden, nope, aber dafür habe ich euch ein paar rausgesucht, die ich an sich witzig finde, dann ist Fasching aber vorbei und ich will wieder Musik, die ich gerne im Ohr kleben habe. Nicht die Lieder, die einen einfach nicht mehr loslassen und ich mir ständig gegen den Kopf schlagen muss. Wie ich hüpfe? Oh Mist nein, Kakust!!!!

Bei Caroline ist es Maschin von Bilderbuch das ihr den letzten Nerv raubt:
"Als mich dann aber eine Freundin besuchte und meinte mir unbedingt diese eine tolle Band zeigen zu müssen, fiel mir doch ein Lied ein, welches mir auf den Sack ging. Ich hatte es bis dato nicht 24/7 im Kopf, aber jedes mal wenn es irgendwo lief, verdrehte ich genervt die Augen."

Oliver könnte kotzen, wenn er Johannes Oerding hört:
"Er ist meine neue Nummer 1 der NoGos. Eigentlich kann ich soliden Singer-Songwriter-Sachen ja durchaus was abgewinnen. Pohlmann, Poisel, Bosse oder erst recht internationale Größen wie Ed Sheeran, Jason Mraz und Co. - sehr nett. Oerding dagegen fand ich immer schon blass, öde, nichtssagend. Und es ist schlimmer geworden, hat mit Alles brennt einen noch tieferen Tiefpunkt erreicht. Was soll das sein? Schlager-Pop-Songwriting? Würg. Last Exit: Helene-Fischer-Show. Glückwunsch."

Aus Grundschulzeiten hat Anne immer noch einen bösen Kanon-Ohrwurm:
"Heeeeeeeo geht in Dauerschleife.Es gibt eigentlich kein wirkliches Ende, man muss einfach aufhören zu singen. Also kann man das so gut im Kanon singen wie bestimmt kein anderes Lied? Das dürften zumindest deutsche Grundschulmusiklehrerinnen glauben, oder? Bestimmt habe ich ein insgesamt komplettes Grundschuljahr mit dem Singen, gerne auch im Kanon, von Heeeeeeo spann den Wagen an verbracht… Kein Wunder, dass ich den nicht mehr aus meinem Kopf verbannen kann!"

Wenn Steffi Justin Biebers Baby hört, dreht sich ihr der Magen um:
"Mir ist sofort und spontan (ich schäm mich sogar ein bissl dafür) Justin Bieber eingefallen. Bevor er scheußlich tattoowiert war und noch Schwiegermutters Liebling war, hatte er einen Song, der dieses Motto für mich perfekt trifft: Baby. Sobald ich nur "Thought you'd always be mine, mine" höre, hab ich verloren und der Ohrwurm für die nächsten Stunden ist garantiert."

Mark Forsters Au Revoir und Tina stehen auf Kriegsfuß:
"Ich glaube das Hauptproblem besteht darin, dass ich nicht den gesamten Song aus voller Überzeugung einfach mies finde. Die Strophen finde ich nämlich eigentlich ganz cool, der Text is auch ok, nur dieser Refrain…….sorry lieber Mark, aber nach dem gefühlten 1000000sten Mal “Au revoir” kann ich es eben einfach nicht mehr hören! Ganz abgesehen davon, dass der Refrain für mich sowieso nicht so richtig zum Rest des Songs passen will."

Jasmin  und Atemlos von Helene Fischer - das passt einfach nicht zusammen:
"Wie lange ist dieser Song bitte schon in den Charts und erfolgreich? Wieso hören auf einmal alle in meinem Alter/Freundeskreis oder sogar Jüngere Helene? Ich kann es einfach nicht verstehen, werde es nicht verstehen und werde dieses Lied auf immer hassen, aber eben auch in meinen Ohren tragen."

Für Aillbe gibt es nichts ebenfalls schlimmeres als Atemlos von Helene Fischer:
"Wir waren auf dem Heimweg von Hannover nach Hamburg, wir waren ca. 15km am tag gelaufen und alle ziemlich kaputt. Das Auto war voll mit der üblichen Truppe: Mein Liebster, unsere 2 Kumpel und meine Wenigkeit, ausnahmsweise hatten wir auch noch einen 5. dabei, der unsere Verrücktheit noch nicht so ganz gewohnt ist. Ich hatte geschlafen und wurde von Helene geweckt. Mein 1. Gedanke "Ist das jetzt ein Alptraum?""

Wenn es für Linz den einen nervigen Ohrwurm gibt, dann ist es Xavier Naidoo - immer:
"Es gibt gute Musik auf dieser Welt, es gibt schlechte Musik auf dieser Welt und es gibt Xavier-Ich spring gleich von der Brücke-Naidoo. Ich mochte seinen Kram noch nie und ich werde ihn auch niemals mögen. Ich erinnere mich an einen Nachmittag, an dem ich gut gelaunt die Uni verließ und in Vorfreude auf das nach Hause kommen schon ein breites Grinsen im Gesicht hatte, als es passierte: An meiner Bushaltestelle stand die Ampel auf rot und ein schwarzes Cabrio der Marke Proll-Karre hielt genau vor mir. Dreimal darf geraten werden, welches Lied lief? Richtig. Ich war mir kurz unsicher, ob ich sofort im Strahl oder dem Typen einfach auf den Beifahrersitz kotzen sollte.."


Die Goldrausch Lara ist von Cool Kids von Echosmiths einfach nur genervt:
"Ich sehe vor meinem inneren Auge dann Teenager, die läßig ihre Kippen rauchen (natürlich nicht auf Lunge), ihre Adidas mit Riesenlasche vorne hochgeklappt haben und kleine Kinder aus der Unterstufe gegen die Wand klatschen. Und trotzdem latsche ich manchmal neben einem Kumpel oder einer Freundin her und heule auf einmal "I wish that I could beeee like the cool kids" auf, nur um mir danach auf die Zunge zu beißen."

Und die Goldrausch Cora weiß nicht, warum ihr Am I Wrong nicht gefällt, aber es ist furchtbar:

"Sobald dieses - zugegeben eingängige - Gitarrenriff einsetzt, sinkt meine Laune gen Nullpunkt. Was genau mich daran stört, kann ich nichtmal genau sagen, ich glaube es ist mir irgendwie zu einfallslos und nervig. Ich kann diesen Song einfach nicht leiden, Punkt. Da man sonst auch nichts Neues von den beiden Herren gehört hat, hoffe ich mal, dass sie dem Fluch des Onehitwonders verfallen sind, no offense."

Und Oh Wunder, auch bei Annika hat sich der Atemlos-Horror-Ohrwurm durchgesetzt:
"Mir fiel die Auswahl erstaunlich leicht. Mein Kopf schrie schließlich schon beim Themenpost förmlich: “HELENE! HELENE!”. Dabei blieb es dann auch wenn es einen Ohrwurm gibt, den ich wirklich nicht leiden kann, dann definitiv Atemlos von Helene Fischer. Gefühlt mein kompletter Bekanntenkreis fand dieses Lied einfach nur berauschend und wunderbar. Vor allem in Hinsicht Fußball WM bla bla bla. Da ich weder Schlager mag noch Fußball, aber eben alle anderen genau diese 2 Komponenten super zu finden scheinen, bin ich auf keiner Feier mehr um dieses Lied herumgekommen und schrecklicherweise setzt es sich immer wieder direkt im Kopf fest und man wird es einfach nicht mehr los."

Marie erwähnt Sexting von Blood on the Dancefloor nur unter Vorbehalt "Anhören auf eigene Gefahr":
"Ich konnte iwann letzten Sommer nicht schlafen und bin schon um 5 a.m. joggen gegangen. Danach saß ich am Laptop und klickte mich wahllos durch Youtube-Videos. Plötzlich fand ich ein Video, dass irgendwie...naja.... "anders" war. Satire? Ernst gemeint? Moment...was singen die da? Oh..die haben Fans?.... ah....Tennies, die ihre Eltern ärgern wollen. Ich musst das Lied noch ein zweites Mal hören (obwohl es einfach nur superschlimm ist) und ...naja... dank anspruchsvollem Tetris-Musik-Basissound, hatte ich dann von 7 a.m bis 7 p.m (mindestens) dieses Lied im Ohr. Und kein Gegenmittel half."

Und bei Josie ist es der Hip Hop Beat von Drop it like it's hot, der sie in den Wahnsinn treibt:
"Die beiden in einer Kombi. Dazu nackte Frauen &die ganze Zeit dieses Zungengeschnalze. Ich find´s schrecklich - Aber das ist ja geschmackssache. Mein Tag ist jedenfalls restlich im Eimer, weil ich dieses Lied nicht mehr aus´m Kopf bekomme.Ich werd mal ganz fix Casper aufdrehen &dazu angeknipst mitgröhlend durch die Wohnung hüpfen.. vielleicht wird´s dann besser haha."



Meinen Beitrag könn ihr hier noch mal nachlesen. Das nächste Thema gebe ich in den nächsten Tagen bekannt und freue mich schon jetzt auf alle, die wieder mitmachen. Hää? Wovon redet die hier? Was Musik & Du. eigentlich ist, erfährst du hier. Bis dahin, ihr lieben - machts besser!