Großstadtgeschichten: Von englischen Junggesellenabschieden & dem Fischmarkt, der irgendwie gar keiner ist

Ich weiß nicht, ob ich sowas magisch anziehe, oder ob es im Thomas Read einfach nicht zu vermeiden ist. Schon zum zweiten Mal in Folge tanzten wir uns zu 3. durch die Nacht und nach gefühlten 20 Minuten waren wir schon wieder inmitten eines englischen Junggesellenabschieds. Ich hasse Junggesellenabschiede. Nein, wartet. Ich hasse JunggesellINNENabschiede. Diese einfallsreichen. Wenn sie wie Schmeißfliegen über den Jungernfstieg stiefeln oder sich auf der Reeperbahn breit machen. Ich kann sie zum Kotzen nicht ausstehen. Lasst euch eines gesagt sein liebe Freundinnen! Wenn ich heirate, vergesst den Gedanken, ihr könntet mich in ein peinliches oder gar pinkes Kostüm stecken und mich mit einem Umhängekorb durch die Stadt schicken um mir von fremden Männern die Wangen wund knutschen zu lassen, während ihr grölend und Sekt trinkend daneben steht. Niemals. Never ever. Da verzichte ich lieber drauf. (Wie gut, dass ich selber einen JGA für nächstes Jahr planen darf und alles peinliche einfach rauslassen kann!) Ich schweife ab..

Nein. Englische Junggesellenabschiede, die nicht auf offener Straße in Kostüm vollbracht werden sind ok. Mehrere kostenlose Getränke später wurde ich sogar mit einem Laserschwert zur Ritterin der Jedirunde geschlagen. Ihr dürft mich ab heute Lady Skywalker nennen. Ich finde das geht in Ordnung. Der Vorteil einer Großstadt ist eben, dass man immer wieder Leute von anderswo trifft. Gut, in einem Irish Pub Iren oder Engländer zu treffen mag jetzt nicht außergewöhnlich sein, aber es macht trotzdem immer wieder Spaß.


Absolutes liebstes Lieblingsoutfit im Moment, n fancy Blick und ein Selfie in the evening - muss ja auch mal, nech

Als die Lichter dann angingen und mir auch langsam die englische Sprache nicht mehr ganz so leicht über die Lippen ging (versucht mal eine politische Diskussion mit mehreren Bulmers im Kopf zu führen - auf Englisch!), ließen wir uns breitschlagen um 7 Uhr morgens auf die leere Reeperbahn zu treten. Jetzt ist der Zeitpunkt gut, dachte ich mir. Immerhin wohne ich seit August nun in Hamburg und war nicht einmal auf dem Fischmarkt. Nach zwei weiteren Verabschiedungen und einer weiteren englischen Annekdote über HP Bexter und "How much is the fish" waren wir angekommen.

Ich denke man muss es mal gesehen haben und 2 Stunden früher ist das alles auch sicher noch spannender UND ich möchte um Himmels Willen nicht spoilern, für alle die noch nie auf dem Fischmarkt waren aber... Wo war der Fisch? Die 3 Stände konnten doch nicht alles gewesen sein? Ein bisschen peinlich musste ich den Gästen aus England dann irgendwie erklären, dass sich das mittlerweile wohl zu einem ziemlichen Touristen-Ding entwickelt hat und da nun weit aus mehr vertickt wird, als angepriesen wird. Also noch mal früh aufstehen um auf den Fischmarkt zu stiefeln? Nöö. Aber der Ausblick macht einfach immer. alles. wett!

Kommentare :

  1. Haha, so ein typischer Junggesellinnenabschied wäre auch mein absoluter Albtraum! Das lasse ich mein Umfeld auch ständig wissen.

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  3. Genau den gleichen Gedanken hatte ich beim ersten Fischmarkt Besuch auch. Wo ist der Fisch ?!?!?!
    Hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt :)

    Junggesellinen Abschiede. Ein Graus. Man ist noch nicht mal sicher, wäre mal schwanger.. Irgendein Kostüm wir da immer gefunden. Das ist genauso schrecklich wie die 30er Geburtstage.

    Liebe Grüße

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    1. Niemals Kostüme!! Nicht wenn ich den JGA plane und erst recht nicht wenn ich einen bekomme! NIIIIEMALS! :D

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  4. Hahahah, ich musste echt lachen bei deiner Beschreibung von diesen typischen pinken JungesellINNEN Abschieden :'D Ich seh das soooo oft in München und bekomm jedesmal ein Graus >.< Und das obwohl ich pink liebem aber das ist so eine 0815-Kacke... Ich will da viel lieber einen Spiele-Abend bei mir zuhause :D Darf mein Freund gern dabei sein thöhöhö.

    Toller Artikel, Liebes ❤
    Fühl dich geknuddelt :*

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    1. Pink hin oder her, aber meinen JGA muss einfach nicht jeder mitbekommen :D Aber der Verlobte hat bei uns dann nichts zu suchen :P

      Danke, Schnucki :)

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  5. ...gibt es eine einzige in Hamburg lebende Person, die Junggesellinnen-Abschiede nicht einfach nur gaaaaaanz furchtba findet? ;) ich kenn keine....

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Ich freue mich über ganz viel Liebe, auch über ernst gemeinte Kritik und alles dazwischen <3
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