Gotta take a minute just to ease my mind - Prespring Playlist ♫

Bevor ich anfange, möchte ich noch ein riesen großes Dankeschön zu dem ganzen Feedback sagen, das ich zum letzten Post bekommen habe. Und ich bin auch wirklich froh, das ich diesen Schritt gegangen bin - was nicht bedeutet, dass ich nicht selbst ein paar Blog auf Facebook verfolge!!

"Du Ungeduldiges Ding", sagte eine Freundin neulich zu mir, als ich zum wiederholten Male schrieb, dass ich endlich wieder Sommer haben will. Wenn es nach mir ginge, wären es ja direkt nach Silvester schon wieder 28 Grad. Da das nicht so einfach geht, würde ich mich vorerst auch mit ein bisschen Frühling zufriedenstellen lassen. Wirklich. Ein bisschen Sonne und ein bisschen Vogel Gezwitscher wöre schon ausreichend. Tja nun, so lange das nicht geht, sitze ich weiterhin mit der unter der Decke und les das ein oder andere Buch. (mittlerweile 11 to go!, hahaha) Tja und wenn das alles nicht hilft, stellen meine Mitbewohnerin und ich einfach Tulpen auf den Tisch, trinken Weißwein und schmieden Pläne für den Sommer. Bei uns ist sowieso schon seit ein paar Wochen Frühling in der Wohnung. Und was darf dann nicht fehlen? Passende Musik für den Vorfrühling. Ja, sowas gibts. Bei mir zumindest.

Achja! Eure Musik & Du. Beiträge für diesen Monat könnt ihr mir noch bis Samstag zukommen lassen. Unter diesen Beitrag oder per Mail, wie immer! Knutscher


Irland, Juni 2014

2 AM - Astrid 
Chillig. Perfekt für Samstagmorgende und einem Frühstück auf dem Balkon. Ach wäre es doch nur so!

Walk - Kwabs
Frühlingshaft. Schon fast sommerlich, aber vor allem Grinsepotential.

Mama Ain't Proud - Guy Sebastian feat. 2 Chainz
Guuuuuuuude Launeeee! Als die ersten Töne erklangen, hatte es mich schon. Egal wie es weiter gehen würde, ich wusste, das gehört in meine Playlist!

Work Song - Hozier
Da schwingt noch so ein bisschen Winterblues mit, aber man kann ja auch nich immer nur HalliGalli veranstalten.

Flash Mich - Mark Forster
War schon im Winter ein Hit für mich, aber er lässt nicht los!

Wannabe - Spice Girls
Ist einfach ein Gute-Laune-Macher! Ob ihr wollt und nicht. #sorrynotsorry


Der Tag an dem ich meine Facebookseite löschte.

Dieser Tag ist heute. Heute nachdem ich mich 2 Wochen intensiver denn je mit meinen Vorstellungen auseinander gesetzt habe. Wisst ihr.. ich habe vor langer Zeit mit dem Bloggen angefangen um mich auszudrücken. Damals habe ich manchmal sogar nur Texte ohne Bilder gepostet, weil es mir um das Schreiben ging. Dann habe ich andere Blogs gesehen und die tollen Bilder, Designs und Header die sie hatten. Das wollte ich auch. Ich wollte, dass mehr Leute meine Texte lesen. Um Feedback zu bekommen, mich mit anderen auszutauschen und ja, vielleicht auch manchmal um aufmunternde oder beschwichtigende Worte zu lesen.

Heute sitze ich hier, schaue auf meinen zweiten Blog, der viel besser läuft als der erste und auf den ich sehr stolz bin. Ich mag zwar keine 3000+ Follower haben, aber darum geht es mir auch gar nicht. Immer wenn ich einen Kommentar bekomme, der liebe oder kritische Worte enthält, freue ich mich. Doch mit der Zeit und mit mehr Reichweite kamen auch mehr oberflächliche Kommentare. "Hey, schöne Bilder. Mache gerade ne Blogvorstellung, vielleicht hast du ja Lust mitzumachen." Als unerfahrene klickt man auf den Link und liest den ersten Satz: Bedingung 1: Werde Leser meines Blogs. Ähhh Stop. Sinn? Wo bist du hin? Ist der Sinn einer Blogvorstellung nicht, anderen tolle Blogger vorzustellen, die man selbst gerne liest? Warum muss ich dazu DEINE Leserin werden?

Lange habe ich mich auch gegen eine Facebook Seite gesträubt. Warum? Weil ich nicht der Meinung war, dass ich eine bräuchte. Das ist lediglich eine weitere, stumpfe Möglichkeit einander zu folgen, Reichweite zu bekommen und Leser bei Laune zu halten. Irgendwann gab ich nach, weil ich dachte, ich müsse noch mal einen weiteren Anlauf wagen, um mehr Leser zu erreichen. 2 Monate später ist diese Seite wieder verschwunden.

Ich möchte das ganz einfach nicht. Mir ist es nicht wichtig, wie viele Leute hier regelmäßig vorbeischauen, es ist mir nur wichtig, dass die, die es tun, es auch ernst meinen. Wenn ich sehe, was aus so manchen Lieblingsblogs von mir geworden is. Bloggerinnen die ich wegen ihrer Schreibkünste bewundert habe, die jetzt nur noch sponsored Posts bringen. Bloggerinnen deren Outfit-Posts ich kurz anschaue und den Text über die neue Kollektion von XYZ nicht einen Blick würdige. Das will ich nicht. Ich mache das alles hier, weil es mir Spaß macht und nicht weil ich einen Gewinn daraus ziehen möchte.

Und bevor ich mich ganz verabschiede und alles niederschmettere, was ich mir aufgebaut habe, was ich allein schon mit Musik & Du. erreicht habe (was mich übrigens jedes Mal aufs neue glücklich macht, dass so viele Gefallen daran finden), nur weil mir der Großteil dieser "Blogger-Szene" derbe auf den Sack geht #sorrynotsorry  lösche ich lieber meine Facebook Seite und mache weiter wie gewohnt. Ich hoffe das geht klar für euch.

Großstadtgeschichten: Vom Zuhause sein und nicht mehr wegfahren müssen

Mal wieder stehe ich am ZOB und blicke afu die Fernbusanzeige. Das ist nichts neues mehr, es fühlt sich nicht komisch an. Gerade habe ich mir die Zunge am heißen Kaffee verbrannt. Das kommt davon, wenn man übermüdet ist, weil man die Nacht nicht schlafen konnte. Ich umarme meine Kindheitsfreundin, die mich die letzten Tage hier besucht hat. Bestelle Grüße an die Familie, wünsche eine gute Heimreise und bin ein bisschen traurig, als ich mich umdrehe und wieder Richtung U-Bahn schlendere. Da drehe ich mich noch einmal um. Zum ersten Mal bringe ich jemanden zum ZOB, drehe mich um. Bleibe hier. Und muss nicht wieder wegfahren. Wie so oft vorher.

Ich beschließe auf dem Weg noch am Jungfernstieg auszusteigen. Bis die Arbeit anfängt, habe ich noch eine ganze Stunde. Die 3 Monate Premium-Spotify lohnen sich. Aus den Kopfhörern klingt mein momentanes Lieblingslied, ich steige die letzten Treppenstufen hinauf und schaue aufs Wasser. Das iPhone wird gezückt, denn dieser schöne, ruhige Morgen muss festgehalten werden. In solchen Momenten glaube ich manchmal gar nicht, dass schon wenige Stunden später die Bänke voll besetzt mit Menschen sind. Mit Freunden, die sich zum Mitagessen treffen und Reisenden die diesen Anblick zum ersten Mal haben.

Hamburg mag im Moment ein wenig zu grau sein, aber hier fliegen Möwen über meinen Kopf, ich höre sie schreien. Ich kann morgens vor der Arbeit noch einmal 20 Minuten die Ruhe am Wasser genießen - einfach weil ichs kann! Ich sage Moin zu dem jungen Mann, der aus dem Boot steigt und ich sage auch noch Moin, wenn ich heute Abend einkaufen gehe. Manchmal vergesse ich, dass ich in Hamburg wohne. Wenn man jeden Tag nur von der Arbeit, zum Supermarkt und vom Freund zum Sport fährt. Aber in genau diesen Momenten, wie dieser ruhige Morgen an der Alster, weiß ich, wieso ich in die Hansestadt gezogen bin. Dann weiß ich wieder, wieso ich hier Zuhause bin.


In was für einer Welt leben wir eigentlich?

Heute möchte ich nicht viele Worte verlieren. Gerade in der Bloggerszene (jedenfalls auf den Blogs, die ich lese) kam dieses Thema eigentlich so gut wie gar nicht zur Sprache. Vielleicht mal hier ein kleiner #jesuischarlie Tweet, ein "Ohwe" oder ähnliches.. aber mehr auch nicht. Jedes Mal wenn ich wieder darüber nachdenke, was täglich auf dieser Erde passiert, bekomme ich Gänsehaut, werde ich traurig und dann will ich helfen. Und meistens weiß ich nicht wie. Und ich muss gestehen, dass ich mittlerweile wirklich ein ungutes Gefühl bei der ganzen Sache habe. Terroranschläge waren immer schlimm, aber doch immer weit weg. Alles rückt näher, es wird immer mehr und ich kann es nicht aufhalten. Ich finde wir sollten zeigen, dass wir trotz all diesen schrecklichen Dingen zusammenhalten. Deswegen will ich mich heute der Worte von Angela (the3rdvoice) bedienen. Nein, nicht bedienen. Wer sie nicht selbst schon längst gehört/gelesen hat, dem lege ich jetzt wärmstens ans Herz sich dieses Video anzuschauen oder den Text zu lesen.

Travel: I've got the travelbug

Nein, ich war nicht schon wieder in London. Leider. Aber ich könnt mich schon wieder in den Flieger setzen und abhauen! Einfach so, fürs Wochenende nur von mir aus. Von hier bis London sind es gerade mal anderthalb Stunden Flug. Aber Nein! Das liebe Geld und mein Praktikantinnen-Dasein zieht mir noch bis mindestens Ende März nen Strich durch die Rechnung. Am liebsten würde ich mich jetzt ans Meer absetzen. Am liebsten nach Irland. Am liebsten an die Westküste. Ein Karibikausflug ist an einem Wochenende leider nicht zu realisieren, aber dafür sparen wir einfach noch ein bisschen. Und so lang? So lang versorg ich mich und euch einfach noch mit ein paar Bilder von den letzten London Trips!


Out of a window of the National Gallery
The Shard
Millenium Bridge - Andere Bridge

Musik & Du. 004 - Goosebumps

Ich hätte dieses Thema wahrscheinlich besser erst nächsten Monat gemacht, damit ich über das bevorstehende Queen Konzert hätte schreiben können, aber hier geht es ja nicht um Vorahnungen. Und nur weil ich mir einbilde, dass es das beste Konzert aller Zeiten wird, muss es das ja nicht werden.. (bin mir trotzdem sehr sicher)!

Natürlich könnte ich jetzt über das Bosse Konzert sprechen, dass mir wirklich bei so ziemlich jedem Lied Gänsehaut eingebracht hat, oder vom Casper Konzert denn der Typ weiß, wie man die Leute zum Tanzen bringt oder auch vom Lindsey Stirling Konzert, das mich völlig überwältigt hat. Ja, auch von diesen Konzerten werde ich wohl noch meinen Kindern erzählen. Doch ich habe mich dazu entschieden über den Auftritt von Seeed zu sprechen!

Kurz vorher hatten wir laut bei Caspers Texten mitgegröhlt und uns ein bisschen über die fast ohnmächtig werdenden Teeniemädchen in den ersten Reihen amüsiert. Die Reihen leerten sich langsam und den Groupies wichen entspannten Mitdreißiger. Keine Gedränge mehr. Kein Geschreihe. Nur meine Katha, ich und die Spannung auf Seeed. Ich war im Zwiespalt gewesen. Zur selben Zeit spielten auf der Hauptbühne Green Day, die meine Jugend ziemlich mit ihrer Musik geprägt hatten, doch war ich so unglaublich heiß auf die Show von Seeed, dass die Entscheidung schlussendlich dabei blieb. Gute Entscheidung.

Die Lichter gingen an, die Bläser läuteten das erste Lied ein und die Bühnenkulisse lies alle erstaunen, die nah genug dran waren. Dass die Show extrem gut werden würde, dachte ich mir schon, aber dass die Herren in Anzügen SO eine Show abliefern würden - tja - damit hatte ich nicht gerechnet. 

Und dann passierte womit ich nicht mehr gerechnet hatte. Ein paar Jahre zuvor war Peter Fox auf Solotour und hatte die Trommler Formation "Cold Steel" dabei. Damals hatte ich leider keine einzige Restkarte mehr bekommen. Und plötzlich kamen sie auf die Bühne gestiefelt. Alle zusammen spielten Peter Fox Lieder und ich strahlte und tanze mir einen oder auch zwei ab! "Tschuldigung?" fragte ich den Mann hinter uns, der uns schon einige Male etwas zu trinken angeboten hatte, "Würden Sie mich vielleicht für einen kleinen Moment auf ihre Schultern nehmen? Ich würde unheimlich gerne mal richtig auf die Bühne schauen!" Natürlich machte er das.

In der Grundschule war ich immer eine der größten gewesen, nur hatte ich dann irgendwann aufgehört und alle anderen hatten mich überholt. Es ist normal, dass ich auf fast allen Konzerten immer Schwierigkeiten habe etwas richtig gut zu sehen. Und da saß ich nun auf den Schultern dieses Mannes und konnte über die gesamte Festivalmenge schauen. Ich sah auf die Bühne, wo die Bandmitglieder gerade dazu aufforderten, dass alle die Feuerzeuge rausholen sollten. Gesagt, getan. Dieser Anblick wird mir wohl für immer im Gedächtnis bleiben.

Den gesamten Weg zurück zum Zelt tanzten, hüpften und sangen wir "Schüttel deinen Speck, schüttel deinen Speck!" Das gesamte Festival über war ich nüchtern geblieben und hatte mich nur an einem einzigen Mixbier versucht. Ich wollte einfach nichts verpassten oder wegen Kater nicht genießen, doch an diesem Abend fühlte ich mich betrunken. Betrunken vor Glück. "So muss es sich anfühlen auf irgendwelchen Drogen zu sein!" sagte ich zu Katha, als wir fast angekommen waren. Wir schauten uns an und mussten lachen.






Und was ist euer Konzert, von dem ihr noch in Jahrzenten erzählen werdet? Schreibt euren Post und schreibt mir den Link bis zum 31. Januar unter diesen Post. Keine Ahnung was Musik & Du. eigentlich ist? Dann klick hier.

5Facts Nichtveganer-Edition oder auch: mein Leben als stolze Nichtveganerin

Achtung: Bitte nicht alles todernst und vor allem nicht persönlich nehmen! Das hier ist ein extremster Meckerpost!


Sowas bleibt verwehrt..
Du bist auch so ein Mensch, der sich gerne mal mit "Haaaai ich bin Frauke und bin Veganerin!" vorstellt? Dann heiße ich dich herzlich Wilkommen denn bist du hier an genau der richtigen Stelle!

1. Hier ich schicke dir täglich 3 Bilder von armen, kranken Tieren und sage dir ständig, dass du ein schlechter Mensch bist, weil du diesen schrecklichen Konsum unterstützt. Und außerdem! Wie kannst du es mit dir selbst vereinbaren, dass du Kuhmilch trinkst? Kuhmilch ist die Muttermilch von Kühen! Ihr gemeinen Fleischfresser!
Seriously? Geht mir nich auf den Nerv mit diesem ständigen geposte, geteile und geheule! Seid vegan, wenn ihr das mögt, aber lasst mich bitte so viel Fleisch essen, wie ich will! Ich poste ja auch nicht täglich Bilder von frisch gebratenem Speck und schicke euch Nachrichten, dass ihr bitte bitte unbedingt anfangen sollt Burger zu essen! Und immer dieses "Fleischfresser" Gelaber..

2. Ja, aber diese furchtbare Massentierhaltung! Wie kannst du da noch ein Stück Fleisch anrühren? Ganz einfach. Ich kaufe oft genug das teure Fleisch vom Metzger und ernähe mich bewusst nicht jeden Tag von 100 Kilo billig Schweinefleisch. Aber und das ist eigentlich der wichtigste Punkt: ich möchte nicht auf Fleisch verzichten. Warum? Vielleicht ist mein Gewissen nicht stark genug ausgeprägt oder vielleicht schmeckt mir Fleisch auch einfach nur gut.

3. Alle sitzen gemeinsam im Restaurant und schauen sich die Karte an, es ist ein fröhlicher Abend und keiner denkt was böses. Du schlägst die Karte auf und das erste was du fragst, ist: "Sooo was gibts denn hier ohne Fleisch/generel ohne alles leckere aka. veganes?"
Das interessiert mich persönlich echt garnicht bis überhaupt nicht. Du gehst mit uns hier in ein Steakhouse und fragst allen ernstes, was hier ohne Fleisch ist? Ich geh ja auch nicht mit dir in nen Veggie Laden und frag erst ma, was es hier so mit Fleisch gibt. Außerdem! Jeder verdammte Laden hat Salate! Oder ne Milch. Ach warte mal...


Nicht mal den guten Brownie von Herr Max könnte ich essen..
4. Seit ich kein Fleisch mehr esse, lebe ich viel gesünder. Und seit ich vegan bin, bin ich eigentlich der gesündeste Mensch der Welt.
Ich kenne ein paar, bei denen das so ist. Allein schon weil sie auf McDonalds und Co. verzichten (wo ich übrigens auch nicht mehr hingehe seit Jahren, obwohl ich Fleisch esse!) Und der Rest? Der Ernährt sich von chemischen Zusätzen wovon ein Großteil auch noch raucht. Jap, bist der gesündeste Mensch der Welt, so ohne Fleisch, Milch, Eier und Käse. Ernsthaft mal. Wer kann ohne Käse überleben?

5. Der aller neueste Trend ist jetzt nicht mehr nur vegan, sondern frutan! Ich esse nur noch das, was der Baum freiwillig hergibt.
Also.. ich meine.. ERNSTHAFT? Ihr wollt mich doch verarschen, oder?
 

Wisst ihr, nicht jeder Mensch, der in den vergangenen Jahren Vegetarier, Veganer oder weiß der Himmel was geworden ist, macht das rein aus dem Trend heraus. Viele andere leben schon seit 15 Jahren so und die interessiert es auch nicht, wenn man sich Fleisch in deren Pfannen brät (meine Mitbewohnerin). Neben so Menschen kann man ganz normal sitzen, sich sein Bacon und Egg Frhstück reindrücken und es interessiert niemanden. Und dann gibt es halt noch die Menschen. Die meinen, das wär jetzt gerade das geilste auf der Welt und nerven alle Leute damit! Ich stell mich in Zukunft auch vor mit "Hallo ich bin Maribel und esse liebend gern Fleisch!" dann sind wenigstens die wichtigsten Dinge schon mal klar. Jeder Mensch darf das essen oder eben nicht, was er möchte, aber er sollte es niemandem aufzwingen!

Die guten Jahre

Oft werden meine Geschichten viel zu Ernst genommen. Meistens sind es nur Sätze, Gedanken oder ein einziges Wort, die es mir ermöglichen daraus eine Geschichte zu spinnen. Oft fliesen auch persönliche Erfahrungen mit ein, oder ich spreche von Erzählungen. Also lehnt euch zurück und lasst euch in den Hasenbau fallen..

"Weißt du manchmal..", flüstert sie leise der Nacht zu, "manchmal sitze ich einfach hier und schaue in deine Tiefen. In deine dunklen Weiten hinein und denke an das, was ich hinter mir gelassen habe. Da waren Hindernisse, die ich überwinden musste und da waren Steine, die mir in den Weg gelegt wurden. Da waren Menschen, die nicht ehrlich waren und mir schlechtes wünschten. Aber da gab es auch gute Herzen, die es vielleicht einfach nicht besser wussten. Ich nannte Menschen meine engsten Freunde, die es nicht mal bis zum 18. Geburtstag geschafft haben und ich vermisse noch heute die Abende zusammen um die gerade noch glühende Grillkohle.

Manchmal..", flüstert sie leise der Nacht zu und hält einen Moment inne. Reibt sich die kalten Hände und schaut die Straße hinunter, "manchmal überrennt mich das Glück, wie eine Lawine. Dann stehe ich hier oder da und bin einfach nur glücklich. Über die Menschen, die ich kennen lernen durfte, die Erfahrungen, die ich sammle und über die Geschichte, die ich schreibe. Meine Geschichte. Eine Geschichte, die ich später mal meinen Kindern erzählen kann, wenn sie mal nicht weiter wissen, zweifeln oder Angst haben. Meine Geschichte auf die ich stolz sein kann.

Und manchmal..", flüstert sie leise der Nacht zu, "manchmal - immer wenn ich darüber nachdenke und mit dir spreche, dann weiß ich, dass ich alles richtig gemacht habe." Sie hält noch einen kurzen Moment inne und blickt über die leeren Balkons, auf denen sich in der strahlenden Sonne häufig die vielen Menschen tummeln, Wärme tanken und Glückshormone ausströmen. "Ja, ich habe alles richtig gemacht und das kann mir keiner mehr nehmen!"

Und was geht so in Zweitausendundfünfzehn?

Ich wohne in einem der beliebteren Stadteile Hamburgs und arbeite im teuersten. Da gibt es den Stadtpark und die Alster, diverse kleinere Parks und generell schöne Straßen. Und da ist es auch normal viele Jogger zu sehen. Doch was das da am 2. Januar war, glich einem Zombiefilm. Verkaterte Männer und Frauen, die mit tiefen Augenringen versuchten die Motivation auf ihren Gesichtern, die sie höchstwahrscheinlich beim Start noch hatten, aufrecht zu erhalten. Nun ja, so ist das mit vielen Vorsätzen.. sie schwinden mit den ersten Kilometern. Werden schwächer und spätestens im März schon wieder vergessen.

Das letzte Jahr war großartig für mich (ich wiederhole mich irgendwie.. kommt mir vor wie ein Deja-vu .. ahhhh.. Deja-vus sind Fehler in der Matrix, das passiert wenn sie etwas ändern.. äh ja..) und es gibt wirklich nicht vieles, was ich an meiner Vorgehensweise ändern müsste. Und wenn es da was gibt, dann mach ich das so. Ohne Vorsatz. Ohne diesen "Start" ins Neue Jahr. Ich habe nur Wünsche, Hoffnungen, Ziele und vielleicht auch ein paar Erwartungen an mich, an Ereignisse und Menschen. Manches steht schon fest, anderes wird wiederum vielleicht erst in Jahren erfüllt, aber dafür brauche ich kein neues Jahr. Ihr wollt einen kleinen Blick in die Glaskugel schauen? So wird 2015 aussehen - vielleicht.

Meine Mitbewohnerin und ich wollen ein paar neue Deko- und Einrichtungssachen für die Wohnung kaufen. Ich brauche sowieso noch Unmengen für mein Zimmer. Und streichen will ich dann doch noch.

Anfang des Jahres haben sich schon einige Freunde angemeldet, mich aus der Heimat besuchen zu kommen. Ich kanns kaum erwarten ihnen mein Zuhause zu zeigen.

Ich möchte mir unbedingt einen Drucker kaufen. Vor allem fürs Memorybook!

Im Februar stehen 2 Konzerte an: Queen und Max Raabe. Das erste ist ein Kindheitstraum, der in Erfüllung geht. Mit dem zweiten mache ich mir selbst ein Geschenk.

Jede Woche sollen neue Blumen in meinem Zimmer stehen! #frischeblumenmachenglücklich

Im März kommen Kraftklub in die Sporthalle, sagen sie. Ob ich wohl auch dabei sein werde?

Wenn nicht sehe ich sie immer noch bei Rock im Park im Juni. Das Ticket ist bestellt, die Spotify-Vorfreuden-Playlist erstellt und die Vorfreude steigt.

Das Jahr über werde ich jeden Tag ein Portrait von mir machen. Ich bin so gespannt, was am Ende daraus wird. #skywalkers_aportraiteveryday

Irland is calling. It's calling sooooo loud! Und endlich kann ich antworten. Im Sommer soll es wieder auf die grüne Insel gehen. Mit der halben Familie und einem kleinen Cottage. (Außerdem wünsche ich mir diese wunderschöne Irland Karte so sehr!)

Nach Berlin will ich. Mit Mukki. Vielleicht zur Blue Man Group, die wir beide beim ersten Mal schon grandios fanden.

Ich erwarte von Casper, dass er ein neues Album rausbringt. Ehrlich. Ich brauche dringenden Nachschub. Leide schon an Entzugserscheinungen.

Der aktuelle Stand lautet: 5 Bücher to go. Das letzte der Grischa Reihe, Momo (obwohl ich da echt nicht wirklich weiter komme), die Geschichte von Malala (die Friedensnobelpreisträgerin), Die Seiten der Welt und zu guter letzt Der Ruf de Kuckucks von Robert Galbraith aka. J. K. Rowling herself!

Ich möchte aber noch einmal alle Harry Potter Bände lesen. I just can't get enough!

Im Sommer will ich so viel, wie möglich draußen verbringen. Mit Freunden an der Alster grillen, am Elbstrand in der Sonne baden, überteuerte Krabbenbrötchen am Hafen essen, noch mal auf den Michel steigen (oder mit dem Aufzug hochfahren) und mein Zuhause noch besser kennen lernen.


ein neues analoges vom Sommer 2014..

Die Lavie möcht ich endlich treffen.

Ich muss besser im Kickern werden!

Und ich möchte wieder nach London. Am liebsten mit Maria und unseren Männern. Bei Borough Market frühstücken und in der Carneby Street in unserem Lieblingsburgerladen zu Abend essen.

Neben den zwei Heineken-Einwegkameras, die ich gewonnen habe, liegen hier auch schon wieder weitere analoge Filme rum, die ich unbedingt verknipsen will. 

Und jetzt muss ich die Wäsche aufhängen..

Musik & Du. Januar 2015 - 004 - Best of Concerts


Jennifer Rostock - Januar 2013 - Batschkapp, Frankfurt

Ich melde mich gesund und munter aus der Neujahrs-Faulheit zurück. Auf ner Menge Blogs konnte man in den letzten Tagen lesen, dass das Jahr 2014 ziemlich gut verlaufen ist. Bei anderen mehr, bei anderen weniger. Aber im großen und ganzen doch zufriedenstellend. Für mich war es mit Abstand das beste Jahr. Abschluss, Job, Umzug, Freund, Urlaub und Konzerte - alles grandios. Aber das habe ich ja hier schon zu genüge ausgeführt.

Viele von uns (ich aaauch) haben jetzt schon die ersten Konzerttickets auf dem Schreibtisch liegen. Und nicht nur das letzte Jahr war von vielen Konzerten geschmückt. Auch die letzten Jahre hatten es in sich. Und da ist immer dieses eine Konzert, das einfach dieses Fangirl-nur-am-rumschreien oder plötzlich-bei-ner-Wall-of-Death-mitmachen Syndrom in einem hervorbringt. Oder das eine, das immer als DAS eine Konzert in Erinnerung bleibt.

Ihr merkt worauf das hinausläuft, nech? Nun. Ich sitze hier auf meinem Bett und schaue meine Schranktür an. Konzert-, Theater-, und andere Eintrittskarten zieren sie. Und da gibt es eben die ein oder andere Karte, die mir mehr ins Auge fällt. Sofort fallen mir Szenen ein, die niemals in Vergessenheit geraten werden. Sofort fallen mir Geschichten ein, die ich später meinen Kindern erzählen werde, von diesem einen oder jenen Konzert. Das erste Thema im neuen Jahr lautet deshalb:

DAS Konzert von dem du noch in Jahrzehnten erzählen wirst.

Dabei ist es mir ganz gleich, ob es das schönste, das bekloppteste oder das schlechteste Konzert war. Und natürlich können das auch mehrere sein. Das sieht bei mir nicht anders aus. Es wird auch für mich nicht gerade leicht mich zu entscheiden. Oder etwa doch? Wer aber lieber eine Top 3 raushauen will, kann auch dies tun. Wie immer sind euch keine Grenzen gesetzt. Nur ein kleiner Rahmen vielleicht. Tip, tip, tip in die Tasten, ich freu mich auf eure Beiträge!

MÖP MÖP MÖP! Aber es gibt noch eine kleine Neuigkeit bevor ihr euch aufmachen könnt. Damit ihr einen besseren Überblick über das ganze Geschehen bekommt und nicht die Orientierung verliert, habe ich eine Seite erstellt, die ihr auch oben unterm Header findet. Dort könnt ihr noch einmal alles nachlesen, oder euch informieren, falls ihr gerade zum ersten Mal davon lest. Dort seht ihr das Thema für jeden Monat, meinen Beitrag und auch die Sammlung. Kein langes suchen mehr um euren Link unter den Post zu setzen. Ich habe außerdem eine kleine Überraschung, die es ganz bald zu sehen gibt.

Bis dahin - stay fresh, so fresh.