The Ireland-Story #6: Dingle & Slea Head Drive 1/2

Während ich euch diese Worte schreibe, sitze ich in meinem Bett, trinke die letzte Tasse schwarzen Tees aus Kerry und höre die High Kings.. Ich kann einfach nicht aufhören. Es geht nicht anders. Dieses Land, die Leute, die Kultur - Irland hat es mir einfach angetan. Und deswegen gibt es heute auch noch einen weiteren Teil von meiner Irlandreise im Juni.

Die letzten Tage verbrachten wir in der kleinen Hafenstadt Dingle, die mich doch so an mein geliebtes Eckernförde erinnert. Aber das haben Hafenstädte wahrscheinlich so an sich, dass sie mich anziehen und mich irgendwie gleich heimisch fühlen lassen. Auch meine Mutter war schon dort und konnte mir deswegen furchtbar viel schönes zeigen. Doch bevor wir die Stadt richtig erkundeten, fuhren wir den Slea Head Drive. Der Südwesten Irlands hat, wie ihr wissen müsst, mehrere Halbinseln, die man aber alle jeweils an einem Tag abfahren kann. Der bekannteste Weg dürfte der Ring of Kerry sein, welchen wir auch schon in den ersten Tagen bewundert hatten. Eine Halbinsel weiter oben, auf der Dingle Peninsula, fuhren wir also den Slea Head Drive wie immer an der Küste entlang.


Welcome to Dingle

In der kleinen Bucht auf dem Slea Head Drive

Unser erstes Ziel war klar, doch vorher hielten wir an einer besonders auffälligen Stelle an. Auffällig wieso? Weil für Irland verhältnismäßig viele Autos an einem Aussichtspunkt standen. Und siehe da: vor uns breitete sich eine wunderschöne Lagune aus. Die Flut war noch lange nicht in Sicht und so konnten wir den Hang hinab in die kleine Bucht laufen. Mit dem Auto wären wir sicher niemals mehr hoch gekommen. Jedenfalls ich nicht. Doch als ich mit meiner Irland-Bekanntschaft den selben Weg am Abend noch einmal fuhr, sah ich, dass es tatsächlich möglich war. Auch wenn wir in einem gefühlten 90 Grad Winkel den Berg in seinem importierten BMW fuhren. Da sieht man mal wieder was deutsche Auto können. Es war später toll zu sehen, dass Walking On Cars hier das ein oder andere Musikvideo gedreht hatten. (Dingle und Slea Head Drive: klick, Lagune: klick) Weiter im Programm, viele schöne Aussichtspunkte und dann endlich der Punkt auf den wir uns am meisten gefreut hatten: der Dunqin Pier. Wir hatten ihr zuvor nur auf einer Postkarte gesehen und ohne Schafe sah es immer noch faszinierend aus. Wer hätte je gedacht, wie blau das Wasser in Irland sein kann?


Klettern muss auch mal!
links: was wir schon kannten - rechts: wie es dann wirklich aussah

Zurück in Dingle verbrachten wir die Abende in ein und dem selben Pub. Der Courthouse Pub. Er betitelte sich selber als den "neuesten alten Pub Irlands". Das hieß jeden Abend traditionelle, selbstgemachte Musik. So wie wir es am liebsten hatten. Am letzten Abend sang uns ein junges Mädchen mehrere Lieder, wenn auch nicht alle traditionell irish, aber dafür umso melodischer, klangvoller und wunderschön. (Einen kleinen Ausschnitt gibts unten im Video zu sehen) Einen Nachmittag und Abend verbrachte ich, wie schon gesagt, mit Donal. Jetzt habt ihr auch mal einen Namen zu "meinem Iren". Ein sehr typisch irischer Name, wenn ihr mich fragt. Würde ich euch noch den Nachnamen verraten, kämt ihr nicht mehr aus dem grinsen raus, so irisch ist der. Wir fuhren zwar den selben Weg noch einmal, aber es war einfach trotzdem anders es mit einem einheimischen zu erleben. Irgendwann blieben wir stehen, redeten lange über Musik und er war ganz fasziniert von Seeed und Marteria (so kommt deutsche Musik in die Welt!), wir sahen einen tollen Sonnenuntergang und ich bekam noch einen tollen Tip. Mehr davon im nächsten Teil..


Der Ire mit dem typisch irischen Namen und ich.. auf den Felsen

Kommentare :

  1. Oh wow was für wunderschöne Bilder und toller Bericht! Zwei meiner Freundinnen waren diesen Sommer in Dublin und haben total davon geschwärmt und mir auch Bilder gezeigt, aber deine Bilder sind ja richtig sommerlich! :D total krass und schön. Irland war eigentlich ein Land das mich nie richtig anzog, so wie auch England & Schottland (hauptsächlich wegen dem schlechten Wetter), aber je mehr meiner Freunde mir davon berichten und selbst dort waren, desto mehr muss ich wohl doch einmal dorthin :) die High Kings kannte ich ja immerhin schonmal vom Sherlock Holmes Soundtrack :D

    Liebste Grüße :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich bin ja generell von den britisch geprägten Ländern fasziniert. Irgendwie zieht es mich da trotz schlechtem Wetter hin. Aber ich bin, ich bin ja auch aus dem sonnigen Hessen nach Hamburg gezogen :) Scheint wohl zusammen zu hängen! ^^

      Löschen
  2. Hach, wie schööööön! Ich will unbedingt wieder hin. Mein letztes und bisher einziges Mal auf der grünen Insel war eindeutig viel zu kurz! Das beweisen deine Bilder. Richtig tolle Landschaft und ein Charme, dem man nicht widerstehen kann :)

    Liebe Grüße ♥
    Anneeee
    http://blondundbruenett.blogspot.com/

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Meine 10 Tage gingen auch viel zu schnell rum. Ich freu mich jetzt schon auf den nächsten Urlaub nächstes Jahr! :)

      Löschen
  3. Oh, was für ein toller Post! Schöne Bilder und Bericht! Nach Irland möchte ich auch unbedingt einmal :-) Mal sehen, wann sich das verwirklichen lässt.

    Liebe Grüße
    http://carolinevonh.blogspot.de/

    AntwortenLöschen
  4. hilfe, da bekomme ich wieder richtig fernweh bei diesem tollen post! ich war in diesem jahr im mai auch endlich in irland, und es war so schön! ich möchte unbedingt bald wieder dorthin und noch viel mehr von diesem tollen land sehen

    AntwortenLöschen
  5. Erst einmal: ich liebe dein Layout! Gefällt mir total gut! Und den Beitrag mag ich auch, erinnert mich an meine Zeit in Schottland, die Länder sehen sich ja doch recht ähnlich.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vielen Dank :) Ja, das stimmt. Aber sind ja auch recht gleich geprägt..

      Löschen
  6. Ich liiiiebe dieses Schaffoto :) Und die Landschaft gefällt mir auch sehr gut :) Waren sicher schöne 10 Tage. liebe Grüße

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über ganz viel Liebe, auch über ernst gemeinte Kritik und alles dazwischen <3
Du hast ein Gewinnspiel und willst mich lediglich darauf aufmerksam machen? Oder möchtest mich herzlich zu deiner Blogvorstellung einladen? - Nein, Danke! Wunderbar, dass du meinen Blog vorstellen willst, weil er ja so toll ist. Dann mach es doch einfach so und sag mir bescheid.