Hamburg: Will spray for good

 Was nach einem Lied der Backstreet Boys klingt, ist in Wahrheit ziemlich schnieke Kunst. Und da mein Alltag im Moment ziemlich grau ist, allein schon was das Wetter angeht, dachte ich mir es wäre mal wieder an der Zeit ein bisschen Farbe in die ganze Geschichte zu bringen. Und da ich hier in Hamburg niemanden kenne, der mehr an Interesse an ein bisschen Straßenkunst hat, als meine Snoop Dog verliebte Bunnymother Vanessa, hab ich sie gleich eingepackt und mitgenommen.

Generell hätt ich mir das tatsächlich größer vorgestellt. Klar, weil ich die Affenfaust Galerie halt noch nicht kannte. Aber die Leinwände, die der Künstler Flying Förtress da gezaubert hat, fand ich ganz großartig. Die abgebildeten Spraydosen gab es dann auch noch mal als Original in der Mitte einer der beiden Räume zu sehen, was natürlich auch noch mal so einen gewissen Charme hatte.

Fazit: Lohnt sich! Eintritt: nüx Fazit: noch ein Grund mehr hin zu gehen. Leider geht das ganze nur noch bis morgen (29.11.2014), wer aber mehr von Flying Förtress sehen will klickt hier und zur Affenfaust Galerie gehts hier.



Vanessa und ich haben danach dann bei einem heißen Bratapfelglühwein auf Santa Pauli beschlossen, dass wir das mal öfter machen sollten. Also haltet Augen und Ohren offen, ihr Piraten. Unsere nächste Kunst-Expedition lässt bestimmt nicht lange auf sich warten. Vor allem wenn es danach Glühwein gibt! Vanessa hat übrigens auch einen Beitrag dazu verfasst, den könnt ihr hier sehen.

Orange heart

Wenn ich eins über mich in den letzten Jahren gelernt habe, dann ist es, dass ich einen ziemlich vielseitigen wirren Musikgeschmack habe. Wer mich beim letzten Post mit kurzen Haaren und Metallica Pulli gesehen hat, weiß aber genau so gut, dass ich im selben Atemzug ein neues Casper Album erwarte. Genau so gehe ich zu Seeed und Ed Sheeran ab und mache keinen Halt bei irischer Folksmusik und In Extremo. So gesehen ist das, was ich euch gleich gestehe, gar nicht komisch.

Seit den Anfängen von Jumpstyle hier in Deutschland war ich begeistert und irgendwie ein bisschen gefangen. Dass das alles in Form von Hardstyle und Konsorten in den Niederlanden und Belgien schon lange nichts ausergewöhnliches war, wusste ich damals nicht. Auch heute noch gefällt mir nicht alles (so wie bei jeder Musik auch) und doch überkommt es mich manchmal und ich könnte den ganzen Tag, die ganze Zeit nur BUM BUM BUM BUM BUM, wie es meine Mutter nennen würde, hören. Auf meiner Podcast Liste ganz oben steht "Hard with Style", geführt von Headhunterz, der meiner Meinung nach nicht nur so ziemlich der bekannteste Hardstyle-DJ ist, sondern auch einer der Besten.

Am besten ab 02:15 anhören oder für die ungeduldigen unter euch ab 02:55 *__* Und am besten laut!
Vor ein paar Jahren dann kam ein Bekannter mit der Idee um die Ecke, wir könnten ja zusammen zur Qlimax fahren. Ein Festival in Arnhem, Niederlande dass nur knapp 11 Stunden geht, aber dafür eine ganze Nacht lang. Damals war ich gerade 16 und hätte im Leben nicht dort hin gedurft. Aber jetzt, so mit 21, da wird der Wunsch jedes Jahr doch schon größer einmal auf einem Festival wie der Qlimax oder der Defqon 1 vorbei zu schauen. Die Defqon 1, das definitiv bekanntere von beiden, ist allerdings dann auch wieder 3 Tage lang und ich glaube, so sehr ich auch auf diese Musik abfahre, 3 Tage durchgehendes BUM BUM BUM ist auch mir dann zu viel.

Wie gut, dass ich einen Freund habe, der Hardstyleschon verinnerlicht hat und genau wie ich einmal ein solches Festival besuchen würde. Wir sehen uns schon in Gedanken da, tanzen, springen.. ich werde euch auf jeden Fall auf dem laufenden halten, was unsere Pläne dafür angeht.


Der diesjährige Startschuss - ein bisschen viel Gänsehaut

Jetzt so ♫

Und jetzt so? Jetzt gerade is kalt. Jetzt hab ich zum ersten Mal diesen Herbst die Heizung selbst angemacht. Jetzt bin ich gerade in der Heimat und es fühlt sich gut an. Jetzt gerade höre ich das Live Album von xoxo. Jetzt gerade wär ich für ein Live Album von Hinterland. Und ach, eigentlich könnte Casper jetzt auch direkt ein neues Album rausbringen. Jetzt gerade steh ich auf diese kratzige Stimme und britischen, derben Gesang. Ich hab immer noch Fernweh nach Irland und Lust auf kurze Haare. Jetzt ist November. Und im November hab ich ne neue Playlist im Schlepptau. Jetzt ohne viele Worte, gleich muss ich weg und ein Wiedersehen feiern.

Macklemore & Ryan Lewis - Irish Celebration 

Tom Waits - Martha 

The High Kings - Rocky Road to Dublin 

Hozier - Take Me to Curch 

Josef Salvat - Diamonds 

Casper - Rock'n'Roll (Live) 

Beans on Toast - Microwave Popcorn 

Jennifer Rostock - Du willst mir an die Wäsche (Live in Berlin) 


2012 - short hair don't care
Farbenspiel mit Irland Bildern..


The Ireland-Story #6: Dingle & Slea Head Drive 1/2

Während ich euch diese Worte schreibe, sitze ich in meinem Bett, trinke die letzte Tasse schwarzen Tees aus Kerry und höre die High Kings.. Ich kann einfach nicht aufhören. Es geht nicht anders. Dieses Land, die Leute, die Kultur - Irland hat es mir einfach angetan. Und deswegen gibt es heute auch noch einen weiteren Teil von meiner Irlandreise im Juni.

Die letzten Tage verbrachten wir in der kleinen Hafenstadt Dingle, die mich doch so an mein geliebtes Eckernförde erinnert. Aber das haben Hafenstädte wahrscheinlich so an sich, dass sie mich anziehen und mich irgendwie gleich heimisch fühlen lassen. Auch meine Mutter war schon dort und konnte mir deswegen furchtbar viel schönes zeigen. Doch bevor wir die Stadt richtig erkundeten, fuhren wir den Slea Head Drive. Der Südwesten Irlands hat, wie ihr wissen müsst, mehrere Halbinseln, die man aber alle jeweils an einem Tag abfahren kann. Der bekannteste Weg dürfte der Ring of Kerry sein, welchen wir auch schon in den ersten Tagen bewundert hatten. Eine Halbinsel weiter oben, auf der Dingle Peninsula, fuhren wir also den Slea Head Drive wie immer an der Küste entlang.


Welcome to Dingle

In der kleinen Bucht auf dem Slea Head Drive

Unser erstes Ziel war klar, doch vorher hielten wir an einer besonders auffälligen Stelle an. Auffällig wieso? Weil für Irland verhältnismäßig viele Autos an einem Aussichtspunkt standen. Und siehe da: vor uns breitete sich eine wunderschöne Lagune aus. Die Flut war noch lange nicht in Sicht und so konnten wir den Hang hinab in die kleine Bucht laufen. Mit dem Auto wären wir sicher niemals mehr hoch gekommen. Jedenfalls ich nicht. Doch als ich mit meiner Irland-Bekanntschaft den selben Weg am Abend noch einmal fuhr, sah ich, dass es tatsächlich möglich war. Auch wenn wir in einem gefühlten 90 Grad Winkel den Berg in seinem importierten BMW fuhren. Da sieht man mal wieder was deutsche Auto können. Es war später toll zu sehen, dass Walking On Cars hier das ein oder andere Musikvideo gedreht hatten. (Dingle und Slea Head Drive: klick, Lagune: klick) Weiter im Programm, viele schöne Aussichtspunkte und dann endlich der Punkt auf den wir uns am meisten gefreut hatten: der Dunqin Pier. Wir hatten ihr zuvor nur auf einer Postkarte gesehen und ohne Schafe sah es immer noch faszinierend aus. Wer hätte je gedacht, wie blau das Wasser in Irland sein kann?


Klettern muss auch mal!
links: was wir schon kannten - rechts: wie es dann wirklich aussah

Zurück in Dingle verbrachten wir die Abende in ein und dem selben Pub. Der Courthouse Pub. Er betitelte sich selber als den "neuesten alten Pub Irlands". Das hieß jeden Abend traditionelle, selbstgemachte Musik. So wie wir es am liebsten hatten. Am letzten Abend sang uns ein junges Mädchen mehrere Lieder, wenn auch nicht alle traditionell irish, aber dafür umso melodischer, klangvoller und wunderschön. (Einen kleinen Ausschnitt gibts unten im Video zu sehen) Einen Nachmittag und Abend verbrachte ich, wie schon gesagt, mit Donal. Jetzt habt ihr auch mal einen Namen zu "meinem Iren". Ein sehr typisch irischer Name, wenn ihr mich fragt. Würde ich euch noch den Nachnamen verraten, kämt ihr nicht mehr aus dem grinsen raus, so irisch ist der. Wir fuhren zwar den selben Weg noch einmal, aber es war einfach trotzdem anders es mit einem einheimischen zu erleben. Irgendwann blieben wir stehen, redeten lange über Musik und er war ganz fasziniert von Seeed und Marteria (so kommt deutsche Musik in die Welt!), wir sahen einen tollen Sonnenuntergang und ich bekam noch einen tollen Tip. Mehr davon im nächsten Teil..


Der Ire mit dem typisch irischen Namen und ich.. auf den Felsen

Musik & Du. 002 - Summer's gone

Auch ich habe lange hin und her überlegt. Hätte euch gerne ein Dutzend Geschichten erzählt und das am liebsten auch schon als ich das Thema angekündigt habe. Aber schlussendlich ist es doch ein komisches Lied geworden. Eins, das ich so auf den ersten Klang mir selber gar nicht zuordnen würde. Ein Lied, von dem die, die mich kennen gedacht hätten, dass es sicher ein anderes ist. Aber genug Verwirrung. Schließt die Augen, drückt auf Play und denkt euch in den Sommer zurück. Hier kommt meine Geschichte.

Wenn ich heute zurückdenke, ist es so ziemlich das verrückteste, das ich gemacht habe, als ich betrunken war. Wir schrieben den letzten Samstag der Osterferien. AHA! Sagt ihr euch jetzt. Osterferien. Die schummelt bei ihrem eigenen Spiel. Könnte man denken, aber da es an diesem besagten Wochenende vor ein paar Jahren mehr als 26 Grad waren, wir schon im Freibad rumgeeiert sind und es bis September auch nicht kälter wurde, jaa da darf ich mit Fug und Recht behaupten, dass es schon Sommer war.
Der letzte Samstag der Sommerferien und keiner hatte Zeit. Die letzte Nummer im Handy und... Glück gehabt! Ein Freund von mir war auf einem Geburtstag eingeladen, stellte da seine Anlage zu Verfügung und nahm mich mit. Kostenloser Tequila, da sag ich nicht Nein. Nein, hätte aber mein Kumpel sagen sollen, als ich ihm dann Stunden später erklärte, wo ich sturzbetrunken hin fahren wollte. Kein Problem für ihn. Da drückt er mir doch lieber ein paar Scheine in die Hand und lässt verkünden "Fahr hin!"

Noch ein paar Stunden später befand ich mich mit einem leeren Blackberry, ein bisschen Kleingeld und einem Zettel, auf dem krigelige Nummern zu sehen waren am Kieler Bahnhof. "Fynn? Hey!" - "Hey, na was machst du?" - "Ich ääähm... stehamkielerbahnhof.." - "WAS? Wo stehst du?" - "Am Kieler Bahnhof?" - "Ja und was machst du da?" - "Keeeeine Ahnung, holst du mich bitte ab?" Na klar machte er das. Noch heute glaube ich, dass man, was dann geschah, sehen konnte. Nicht nur Fynn stiefelte eine kanppe halbe Stunde später auf mich zu, sondern auch L.
Ein Kumpel und ein sehr tränenreiches Telefongespräch mit meiner Mutter später, saßen L. und ich auf der Rückbank eines Autos Richtung Heimat. Die drei Jungs hatten sich tatsächlich dafür entschieden mich die 600 km heim zu fahren. Für sie war es ein witziger Roadtrip, für mich der Anfang einer langen Geschichte und vor allem meiner ersten Liebe. So richtig mit allem drum und dran, was so dazu gehört. Ein großes Liebesgeständnis, Schmetterlinge im Bauch und ein großer Herzschmerz am Ende.
Auf dieser Autofahrt fühlte ich zum ersten Mal, was mein Herz alles so fühlen kann und jedes Mal, wenn "Replay" von Iyaz läuft sitze ich wieder auf dieser Rückbank. Wenn ich diese Melodie höre, höre ich auch wieder Fynns Stimme, die genervt "Also entweder ihr macht jetzt rum oder ihr seid ruhig. Egal fängt beides mit R an!" sagt und ich höre, wie wir alle lachen. Und auch wenn ich jetzt meinen Mukki an meiner Seite habe und ihn mir um Himmels Willen niemals mehr wegwünsche, habe ich diesen Tag, als einen der schönsten Sommertage meines Lebens im Gedächtnis. Voller Liebe, Freundschaft, Spaß, Mut und ein bisschen viel Verrücktheit (natürlich nur wegen des Alkohols!)

Wer gibt Wetten ab, was meine Eltern zu diesem Spektakel gesagt haben? Ich sage nur so viel.. Wäre meine Abschlussfahrt damals nicht schon bezahlt gewesen, hätte mich meine Mutter nicht mitgelassen.
Das November-Thema geht noch bis zum 30. November. Wer noch nicht weiß worum es geht, klickt hier. Ich freue mich auf eure Beiträge!

Großstadtgeschichten: 8 Minuten auf die Bahn warten, ist einfach zu viel!


Waiting for the train..
Ein gemütlicher Montag Abend bei Freunden. Butterbeer Latte, Scones und Harry Potter. Dann nur noch schnell nach Haus, Arbeitssachen einpacken und ab zum Freund, das Montagsritual zelebrieren (Circus Halligalli gucken!) Hach, so sollte eine Woche doch immer begin... WAS? 8 Minuten? Das ist doch wohl nicht eurer Ernst? Ich soll ganze 8 Minuten meiner wertvollen Zeit opfern und auf die doofe Bahn warten? Ich dachte ich lebe in einer Großstadt und nicht auf dem Dorf.

Ja, auf dem Dorf. Da war das völlig normal mal 15 Minuten oder 30 Minuten auf den Zug zu warten, um in die Stadt zu fahren, oder eben wieder zurück zu kommen. Dann hat man sich auf ne Bank gesetzt, ein Buch gelesen oder halt am Handy gedaddelt, wie immer. Man hätte eine Freundin angerufen, sich noch mal was zu Essen geholt, wieder zu Rauchen angefangen, oder ne spontane Party geschmissen - irgendwas ist einem da einfach immer eingefallen. Und jetzt? Jetzt lebe ich in einer Großstadt und eigenltich beschreibe ich Hamburg ja immer als sehr dörflich, im Gegensatz zu anderen Großstädten. Aber eine Sache haben sie alle gemeinsam: Du musst in der Regel nie länger als 4 Minuten auf Bus oder Bahn warten.


Scones, Butterbeer Latte & Harry Potter
Da steh ich nun. Nach einem gemütlichen Abend, nach dem Training oder nach dem Feiern. Und ärgere mich maßlos, dass ich ganze 8 Minuten auf die U-Bahn warten muss. Ich meine in der Zeit, in der ich mich aufrege, hätte ich schon ein ganzes Kapitel mehr von Harry Potter und der Gefangene von Askaban hören können, die Einkaufsliste für nnächste Woche schreiben können, oder überlegen, was ich meiner kleinen Schwester zum Geburtstag schenken könnte.

"Die Großstadt hat uns ungeduldig gemacht.", sage ich eines Abends, als ich mit meiner Mitbewohnerin einfach so über die Straße gehe, weil die Ampel einen minimalen Umweg verursachen würde und beschließe fortan wieder geduldiger zu werden. Die Zeit zu genießen, die man zwischendrin hat, die Zeit in der man weder arbeiten, noch wirklich denken muss. Und ich beschließe diesen Post zu schreiben, um dem Rest von euch Chaoten ins Boot zu holen. Und dann fällt mir auf einmal ein.. In London mussten wir nie länger als 2 Minuten auf die U-Bahn warten...

Aus dem Leben einer Nichtstudentin: Mitfahrgelegenheiten



St. Peter Ording.. ich hatte Lust mit den Farben zu spielen..

Als die Bahn im Hauptbahnhof einfährt und ich mich vorbei an ungeduldigen Menschenmassen dränge, die es nicht erwarten können, die ersten in der Bahn zu sein, schaue ich hoch zur großen Uhr. Ich hätte mal wieder doch ne Bahn später nehmen können, denk ich mir. Aber was solls. Lieber zu früh, als zu spät. Langsam schlendere ich Richtung Ausgang und frage mich dabei, wieso es morgens um 9 alle so eilig haben. Ist doch Freitag. Nun gut, es liegen ca 4 - 6 Stunden Autofahrt vor mir. Klar, dass ich es nicht eilig haben kann.

Max ist heute unser Fahrer. Es ist Lehramtstudent und will zurück nach Haus, Montag ist Semesterbeginn. Neben mir sitzt eine weitere Studentin. Oh Wunder, Lehramt. Rechts daneben 5-Meter-Feldweg. 5-Meter-Feldweg ist gerade 20 geworden, bei der Bundeswehr und ich nenne ihn liebevoll deswegen 5-Meter-Feldweg weil... ich denke das dürfte klar sein.


Same..
Nachdem wir es geschafft haben aus der Stadt herauszufahren und Max über die linke Spur brettert, beginnt das typische Prozedere. Kommst du aus Hamburg? Woher kommst du Ursprünglich? Und, was studierst du? (Für diese Frage könnte ich ja immer noch regelmäßig töten, nä.) Dann wird lange diskutiert, wie gemein doch diese Zeitverträge sind. Joa, find ich auch, misch ich mich ein und schildere die Lage aus meiner Sicht. Meine Meinung wird anerkannt und doch fahren die beiden zukünftigen Lehrer schnell fort mit Fachgesprächen und weiteren Meckereien über das zukünftige Lotterleben ähh Tschuldigung Lehrerleben. Versteht mich nicht falsch (wie oft sage ich das eigentlich in meinen Nichtstudentin-Posts?) ich finde den Beruf des Lehrers toll. Nur.. wenn man sich im Vorfeld schon so herrlich darüber aufregt, naja, dann habe ich meine alte Englisch Lehrerin im Kopf. Immer unfreundlich. Ein bisschen verbittert wahrscheinlich.

Die nächsten 2 Stunden schlafe ich. Döse einfach vor mir hin, ohne mich abzumelden. Ich scheine wohl nichts verpasst zu haben. Als ich wieder anfange zuzuhören, hat sich die Thematik nicht groß verändert. "Und dann bedenkt mal, dass die Lehrer vom Staat, also von den Steuern bezahlt werden.", sagt der Mann im öffentlichen Dienst, der es sich auf den Beifahrersitz bequem gemacht hat. "Ihr doch auch!", wirft 5-Meter-Feldweg ein. "Aber der Bund erst." sage ich. Kurz Stille. "Tjoaa, also im Grunde bezahlst du also all unsere Gehälter." Stimmt, denke ich.. So ein Mist aber auch.

Du hast wohl was gegen Studenten?! Dich find ich doof! Ach Quark! Ich habe wunderbare Studenten-Freunde, aber irgendwann ist diese Serie entstanden. Ich mag sie. Die anderen mögen sie, sogar meine Studenten-Freunde mögen sie. Gibs zu, ein bisschen Schmunzeln musstest du auch. Wie alles begann?

Musik & Du. November 2014 - 002 - Summer's gone

Wir alle genießen den Herbst doch schon ein wenig. Die einen mehr, die anderen weniger. Zugegeben - kuschelige Kniestrümpfe, übergroße Pullover und der Tee schmeckt zugedeckt und mit Serien vor der Nase gleich viel besser. Und trotzdem, ich könnt schon wieder Sommer haben. Das geht nicht, ich weiß. Also was gibt es besseres, als während des Umzugskisten Ausräumens ein paar Sommerhits anzumachen und die Gedanken schweifen zu lassen. Hinüber zu diesem einen Sommertag als... Als was? Es gibt immer ein Lied, dass dich zu einem Tag oder einem Moment in deinem Leben zurückwirft. Ich höre "Give me everything tonight" von Pitbull und Ne-Yo und bin sofort im Auto Richtung Meer mit meiner liebsten Freundin. Unser erster Roadtrip ohne Eltern.Warum gehts?

Summer's gone - 
Ein Lied, das dich an einen bestimmten Sommertag erinnert

Ja, hier wäre ein einzelnes Lied schon sehr angebracht. Aber auch hier setze ich wiederum keine Grenzen. Das kann nämlich auch ganz gut ein ganzes Album sein. Schreibt mir, wie letztes Mal einen kleinen Post( ,oder eine Mail) und schreibt mir den Link unter diesen Post bis zum 30. November. Meiner kommt wie immer im laufe des Monats.


via 1 | 2 | 3 | 4
Und noch ein paar Infos hinterher: Ich hatte gesagt, dass ich den ein oder anderen Beitrag hervorheben würde und in einer gewissen Weise mache ich das auch. Zum Beispiel mit einem Zitat oder einem Musikvideo, aber ich werde nicht bewerten. Ich habe gar keinen Lieblingsbeitrag, das meinte ich nicht so. Alle die Spaß daran haben und sich die Mühe machen, mitzumachen werden erwähnt und ich freue mich über jeden Beitrag gleich doll. Also haut in die Tasten. :)

Die Tage kommt auch mal wieder ein anderer Post - promise! Ich hab schon ganz viele Ideen. Der Umzug hat nur leider in der letzten Zeit nicht viel Freiraum für anderes gelassen. Aber jetzt sind die Kisten ausgeräumt und es fehlt nur noch ein kleiner Feinschliff und die Deko.

Keine Ahnung was das hier alles soll? Infos gibts hier.

Musik & Du. 001 - Kindheitserinnerungen Sammlung

Alle Infos zum Prjekt hier.
Hach, auch wenn ich ein richtiges Sommerkind bin, ist der Herbst auch manchmal schon was ganz feines. Es macht einem gar nichts mehr aus, wenn man mal nur auf der Couch rumlungert und sich einen Brownie nach dem anderen genehmigt. Das Geld geht raus für neue Strumpfhosen, Kniestrümpfe und Mützen und der auch der Freund ist in höchster Kuschellaune (noch mehr als sonst). Und dann am Wochenende sah ich die erste kleine Gruppe von Kindern, die mit ihren Eltern mit angezündeten Laternen loszogen. Hach, Laternenumzug - wie habe ich das geliebt in meiner Kindheit. "Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Steeeeerne.."

Aber nun: Trommelwirbel! Es haben sich wirklich viele Mühe gegeben und einen Beitrag zu meinem Projekt verfasst. Nicht nur, dass viele Leserinnen, von denen ich noch nie etwas gehört habe mitgemacht haben, z.B. auch über E-Mail. Nein, es sind so auch viele neue Leute auf meinen Blog und mein kleinen Projekt aufmerksam geworden. Das freut mich riesig :) Und Ich hoffe, dass beim nächsten Thema doppelt so viele mitmachen werden! Das neue wird noch diese Woche bekannt gegeben. Aber nun spann ich euch nicht weiter auf die Folter. Hier sind die ersten Auszüge für "Musik & Du." zum Thema

Das Lied mit dem alles begann 
Ein Lied, das dich an deine Kindheit erinnert.

Marie wurde von der Gummibärenbande begleitet:
"Noch etwas mehr Hilfe "...leben im Wald unter Bäumen und Steinen..." und jetzt wissen es alle im Publikum (oder jemand hält ne Tafel hoch^^) "in ihren Höhlen, da sind sie zu Haus. Gummibären, hüpfen hier und dort und überall. Sie sind für dich da, wenn du sie brauchst. Das sind die Gummibären!" Ich habe seit heute morgen schon ungefähr 100 andere Lieder gehört, aber immer noch einen Ohrwurm."

Josie hat im Osten immer Müncher Freiheit gehört:
"...ja, im Osten in den 90er Jahren hat man sowas gehört. Egal wo wir hingefahren sind. Papa hat seine Kasetten ins Autoradio geworfen und los ging es mit dem fröhlichen geträller. Am stärksten ist mir unser Volleyballurlaub (das liegt unter anderem daran, dass es davon ein tolles Vidoe gibt) Papa, seine Volleyballkumpels &ich kleine 7jährige. Fröhlich trällernd ging es Richtung Tschechien ins Trainingscamp, oder so."

Aillbe's romantische Vorstellungen waren geprägt von Blümchen:
"Blümchen hat irgendwie ein bisschen meine kindliche Vorstellung von Liebe und Romantik geprägt. Ich weiß noch, wie ich damals zum 1. Mal verknallt war. Damals fand ich meinen besten Freund ganz toll, wir saßen im Schulbus immer nebeneinander, gingen in die selbe Klasse, spielten zusammen Fußball usw. Hach, das waren noch Zeiten, gefühlt ist es ewig her. Na ja, an die 15-20 Jahre liegen da ja nun auch schon zwischen, dennoch kann ich mich noch gut daran erinnern. Tja und Blümchen war irgendwie immer dabei."

Maria hatte nur Sister Act im Kopf:
"Als ich den Film zum ersten Mal sah, wollte ich direkt ins Kloster abhauen und Nonne werden. Meine Mutter hat es aber dann geschafft mich in den Chors zu stecken und schaffte es irgendwann mir zu erklären, dass es da nicht immer witzig zugeht. Der Besuch im Musical vor ein paar Jahren war dann das Highlight."

Isa hat ein bisschen anders interpretiert und mit Bosse einen Neustart erlebt:
"Ich glaube manchmal, dass ich immer so weiter machen werde. Immer auf der Suche, immer auf dem Sprung, immer dem Glück hinterher jagen. Aber wenn das so sein sollte: Auch okay."

Angy kam durch The Rasmus zum Metal:
"Ich war sofort verliebt. The Rasmus wurden zu meiner ersten und absoluten Lieblingsband, und ich begann, mich immer mehr für rockige Musik zu interessieren, woraufhin ich Radiomusik schon bald links liegen ließ. Über die Jahre hinweg entwickelte sich mein Musikgeschmack dann immer weiter, zuerst ausschließlich Rock, dann die ersten Metalsongs, Punk, Hardcore und Metalcore bis hin zu weiteren und den verschiedensten Genres des Metal."

Bei Melly war von Winnie Pooh bis Vangelis alles dabei:
"Irgendwie ist mir das etwas peinlich, aber ich fand die Coversongs der Schlümpfe lange Zeit viel cooler als die Originale aus den Charts. Ja, ich schäme mich gerade für meine kindliche Vergangenheit aber gleichzeitig habe ich mich gerade gekugelt vor Lachen und hatte Tränen in den Augen..."


Lisa bekam nie genug von ACDC:
"Allein wenn ich schon hörte, wie Papa über die Konzerte sprach, konnte ich gar nich anders, als begeistert sein. Egal wann ich heute ACDC höre, die Musik erinnert mich an Papa."

Ich freue mich über jeden einzelnen Beitrag und find es ganz wundervoll, was beim ersten Mal alles bei rum gekommen ist. Meinen Beitrag könnt ihr hier lesen. Und da ich meiner liebsten Kyou vor ein paar Jahren zum Geburtstag mit Konzertkarten für The Rasmus einen kleinen Kindheitstraum erfüllt habe und ich gern an das Konzert zurück denke, gibt es zum Schluss noch einen Klassiker auf die Ohren!!