Unbeschwertheit, eine Art von Glück.

Ich schau mir die Menschen an und fange an mich zu vergleichen. Ich vergleiche mich, weil ich nicht zufrieden bin. Keiner ist je komplett zufrieden. Irgendwas könnte immer besser sein. Der Job. Die Figur. Die Liebe. Oh, die Liebe. Ich schau mir das "Pärchen" an, das am Rand der Tanzfläche knutscht. Vielleicht haben sie sich gerade kennen gelernt. Vielleicht verbinden sie schon viele gemeinsame Geschichten. Vielleicht ist es nur etwas dazwischen. Ich schaue das "Pärchen" an und beneide es. Ich beneide die Unbeschwertheit.
Da ist ein Mädchen, blond (gut)gefärbte Haare, schlank, relativ klein, Nikes, Leggins, enges Top. Ich schaue das Mädchen an und fange an, mich zu vergleichen. Ich beneide ihre sichtbare Unbeschwertheit. Nicht das, was ich nicht sehe. Sehe ich auch so aus, wenn ich unbeschwert bin? Bin ich unbeschwert? Ich glaube, dann würde ich mich nicht vergleichen. Ich würde nicht beneiden.
Ich möchte zu dir. Ich möchte, dass wir zusammen unbeschwert sind. Dann sehen Menschen schön aus. Ich möchte unbeschwert sein. Ich WILL unbeschwert sein.

Meine Lieben, ich verabschiede mich mit relativ melancholischen Worten. Aber keine Angst, wie immer sind das einfach Wörter, die irgendwie zusammen finden. Nichts weiter als Apfelwein reiche Wörter, die, wären sie nicht aufgefangen worden, gleich wieder vergessen worden wären. Nichts weiter als Gedanken, die weiteren Stunden voller Tanz wichen.
Nun werdet ihr in der nächsten Zeit nicht allzu viel hören und sehen von mir. 10 Tage Irland warten auf mich und ich warte auf sie. So gut wie keine Internetverbindung wird am Anfang unglaublich ungewohnt und am Ende sicher himmlisch entspannend sein. Die Deutschland Spiele werde ich trotzdem in irgend einem kleinen irischen Pub verfolgen. Machts gut. Ich komm bald wieder, keine Frage.




Kommentare :

  1. Und sowohl das knutschende Pärchen, als auch das kleine blonde Mädchen schauen sicher auch andre an und fragen sich ob sie selbst auch so unbeschwert wirken :-) Ich denk das ist doch ganz normal. Das macht jeder in jeder Hinsicht mal. Ganz egal um was es geht und welches Gewicht die Sache hat. Aber ja du hast recht, wenn man unbeschwert ist sieht man schöner aus. Ich denke unbschwert sein kann man lernen. Und dann ist es auch gar nicht so schwer unbeschwert zu sein, wenn nicht alles zu 100% passt. Denn das muss es dazu gar nicht! Niemand ist perfekt und selbst wenn du alles geld der Welt hast gibt es andre Dinge die nicht passen. Es passt nie alles! Einfach nie, aber es wäre doch auch unglaublich scheisse, wenns das wäre?! Also ich fänds nicht cool, weil dann wärs einfach extrem langweilig. Schließlich arbeitet man nur an den unperfekten Dingen. Und man feilt und schleift Kanten ab, dadurch entstehen woanders wieder kleine Macken, an denen man dann danach wieder arbeitet. Das alles ist ein lebenslanger Prozess und ich glaube nur das "dran arbeiten" macht und unbschwert und glücklich. Gleichzeitig aber auch das Zufriedensein mit Ecken und Kanten an denen man gar nicht arbeiten will, weil man sie selbst mag. Verstehste was ich mein?
    Ich wünsch dir jedenfalls ne hammergeile Zeit in Irland! Saug auf was du kannst, hol dir Energie für die nächsten Monate und lass es dir einfach gut gehn! Ich drück dich feste und schick dir nen Bussi nach Irland! :-*
    Mach viele tolle Bilder für uns!

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  2. Hallo Fremde,
    ich bin heute zufällig auf deinen Blog gestoßen....habe deine "melancholischen" Worte gelesen und mich ein bisschen verliebt ....deine Worte ziehen an, man bleibt kleben, aber mit diesem wohlig warmen Gefühl, also wünsche ich eine gute Reise.
    Irland, eine gute Wahl.
    Ich werde hier auf dich warten und dich weiter lesen, auf weitere melancholische Worte...die nächsten 100 Jahre.
    Ich habe heute auch so einen Tag,
    so sind wir Frauen, immer am grübeln.

    Es grüßt zum ersten Mal das Goldfischglas
    Luise

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    1. vielen Dank.. das ist immer schön zu hören :)

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