Please don't pretend!

+++Vergesst nicht mein Gewinnspiel: klick!+++

Hättest du es mir einfach gesagt, wäre nicht wieder so eine unglaublich unangenehme Situation aufgekommen. Du hättest nicht ertappt tun müssen und ich hätte mir keine bemitleidende Blicke geben müssen. Der einzige, der hier Mitleid verdient hätte, bist du. Nicht ich. Du hast dich wieder ins Unglück gestürzt. Ich bin auf dem Weg zu meinem Glück. 
Bitte hör einfach auf zu heucheln und sei ehrlich, so wie du es immer warst.

Gestern war es wieder so weit. Nach einer halben Ewigkeit konnte ich endlich mal wieder meine Jungs von Ocean Floor (hier klick hab ich schon mal über OF geschrieben) unterstützen und zu ihren Sounds, hüpfend vor der Bühne mitsingen. In Darmstadt ist das ganze Wochenende Schlossgrabenfest angesagt - für umsonst. (Naja nicht ganz. Wenn man was trinken will, muss man zwangsläufig einen Becher für 4€ käuflich erwerben - ich dachte man kann, wenn man will. Aber man musste wohl. Jetzt hab ich nen Schlossgrabenfest Becher. Für 4€ wuheeey.) Wer also in der Nähe wohnt und am Wochenende noch nichts vor hat: lohnt sich!
Wir hatten einfach perfektes Timing. Waren schon früh da und konnten den Jungs sogar noch beim Soundcheck zuhören. Um 12:00 eröffneten Ocean Floor dann das Festival auf der Echo Bühne und wir hatten alle mal wieder richtig viel Spaß!



Fotos von Sebastian K. & Hendrik S. - diesmal sind meine iPhone Bilder nicht ganz so gut geworden..

Nach dem Auftritt schlenderten wir zwischen den Bühnen umher, bis Thomas meinte: "Sagt mal, ist das nicht Bosse?" Tatsächlich. Axel Bosse sollte an diesem Abend mit seiner Band als einer der Hauptacts auftreten. Langsam aber zielsicher umliefen wir den Technikpoint und Thomas ergriff das Wort. "Hey, sorry dass wir dich so beim Essen stören. Wir wollten nur fragen, ob wir ein Bild machen könnten!?" - "Gar kein Problem! Immer gerne!" Schon war der erste Schritt getan. Nachdem alle ihr Bild hatten und ich Bosse feierlich verkündete "Die Wurst is auch mega fotogen!" standen wir noch gemütlich in der Runde und quatschen mit ihm.



Moin Axel! War mir ein inneres Blumenpflücken.

Bosse hatte Ocean Floor verpasst und wir versicherten ihm, dass er ganz schön was verpasst hätte. Hätte er gern gehört, meinte er, als wir ihm beschrieben hatten, was die Jungs für Musik machen. "Hey Julian, hast du nicht ne CD von euch dabei?" Klar! Und schwupps lies Bosse die EP mitsamt der Nummer des Frontmannes in der Tasche verschwinden. Yeah. Ich bin gespannt auf die Rückmeldung!
Und dann? Dann ging es um Hamburg und er gab mir ein paar Tipps zum Wohnen. Sehr amüsant und einfach ein unglaublich sympathischer Typ. Die anderen wollten gehen. "Vielleicht sieht man sich ja mal wieder in Hamburg", verabschiedeten wir uns. Noch ein High 5 und zurück zur Gruppe.


Bosse bewundert die EP von Ocean Floor, übergeben von Frontmann Julian 

Die letzte Zeit verbrachten wir noch auf dem Jägermeister Häuschen, welches uns einen fabelhaften Ausblick über einen Teil des Geländes und 2 Bühnen gab. "Man soll gehen, wenn es am schönsten ist", sagte meine Freundin und zwar zum denkbar besten Augenblick. Den ganzen Morgen und Mittag über flogen zwar graue Wolken umher, aber das Wetter hielt sich. Kaum waren wir am Auto fing es an zu regnen. Perfektes Timing. Super schöner Tag!


 Hunger?


Das Jägermeister Häuschen und der Blick von da aus :)

Hamburg ist eigentlich ein Dorf - 5 Fakten über Miss Skywalker +Extrafakt

Bevor ich euch mit schönen Worten über das Dorfleben beschmeiße: ich habe das Gewinnspiel bis zum 7. Juni verlängert, da ich die Woche u.a. noch auf nem kleinen Festival bin, Geburtstag einer Freundin feiere und mich Samstag ganz früh auf dem Weg in meine Herzensstadt mache. Ich lose dann live aus Hamburg aus. Könnt ihr euch schon mal dran gewöhnen :) Welches Gewinnspiel? Klick hier.



Noch so was tolles am Dorfleben: unser Garten mit ganz vielen schönen Blumen! (Und was mein iPhone nur für tolle Bilder machen kann. Vergess ich manchmal ganz..)
1. Ich komme vom Dorf. Und Gießen, die Stadt nebenan, ist nun wirklich keine Großstadt, aber jedes Mal wenn ich mit Sonnenbrille und nem überteuerten Starbucks Frappuccino durch Hamburg laufe, weiß ich genau, dass ich eigentlich ein Großstadt-Herz hab.

2. Wenn mich Leute fragen, was mir an Hamburg so gefällt, sag ich immer, dass ich Hamburg im Gegensatz zu anderen Großstädten sehr dörflich finde. Allein an der Skyline zeigt sich das. Hamburg (und der Norden natürlich generell) ist sehr flach und hat kaum Hochhäuser.

3. Was ich am Dorfleben am meisten hasse? Gruppenbildung und "Woher bist du so? Wir haben dich noch nie in unserem Dorf gesehen und jetzt hast du was mit einem unserer Jungs? Wir mögen dich nicht!"-Blicke! Meine Güte kriegt euch ein. Das passiert aber auch nur, wenn man in seinem Dorf bleibt und nichts von der Welt da draußen wissen will. Hinterland halt.

4. Was ich am Dorfleben am meisten liebe? Kirmes! und dass du einfach ein paar Mal im Jahr alle Leute wieder siehst, die du eben ein Jahr lang nicht mehr gesehen hast. Die Sektbar und Frühshoppen. Hach. Ja! Das ist Dorfleben. Das ist wunderbar.

5. Woran ich am meisten gemerkt habe letztlich, dass ich auf dem Dorf lebe? Ich bin mit dem letzten Zug um 10 nach 12 heim gefahren und eine Katze vor mir hat ganz brav die Straßenseite gewechselt. Ohne vorher zu gucken!!

Zusatzfakt Ich bin ja keine 1-Genre-Musikliebhaberin. Das ist ja allgemein bekannt. Im Moment auf meiner Nummer 1 hats einfach der hinreißende und unheimlich gut aussehende, sympathische Herr Kollegah! Wer sich jetzt denkt. Ähhh Gangsterrap-Kollegah sympathisch? Ja! Der Mann hat Jura studiert, hat ungefähr die aller besten Vergleiche und Punchlines der Welt und seine Promovideos (die man eben NICHT ernst nehmen soll) sind die witzigsten. Dauer Favorite im Moment? "Wat is denn los mit dir?" Auch für Deutschrap-Nichtmöger sehenswert! Dieses Video nimmt so ziemlich alle normalen Musikvideos aufn Arm!

GEWINNSPIEL: It's over - zwischen den Leben

Jungs und Mädels, sehr geehrte Leserinnen und Leser, liebe Genau-so-verrückte-wie-ich, Lover und Hater und eigentlich alle anderen auch. Es ist vorbei. 7/7 Prüfungen hinter mir nach 2 Jahren Ausbildung und Fachabi zusammen. Ich habs geschafft. Ich bin ausgebildet und in so ner Zwischenphase. Wäre diese Phase zwischen Weihnachten und Silvester, würde man sie "zwischen den Jahren nennen". Also nenne ich sie "zwischen den Leben", denn hier beginnt etwas ganz großes. Schon bald!
Die ersten Bewerbungsgespräche und Wohnungsbesichtigungen in Hamburg stehen an und irgendwie kann ich noch nicht so recht glauben, dass ich bald endlich ein neues Bett bekomme. Spaß beiseite. Ich wollte ernst bleiben bei diesem Post. Das ist irgendwie.. alles unwirklich, aber so wunder wunder wunderbar.
"Da waren wir noch Kinder und fühlten uns so groß. Jetzt sind wir erwachsen." - "Nein. Jetzt sind wir irgendwas mittendrin und wir können uns entscheiden, wie viel wir von beidem behalten und aufnehmen." Jetzt bin ich mittendrin. Mitten in Veränderungen. Mitten im Leben. Aber zum Glück nicht auf RTL. Ach mist. Ich schaffs einfach nicht ernst zu bleiben.
Was ich eigentlich sagen will: Jetzt beginnt für mich ein ganz neues Leben und ich freue mich riesig über all meine Leser, die das mit mir teilen. Das Bloggen, dass mir nach so vielen Jahren, noch so eine Freude bereitet. Ich freue mich über jede neue Bekanntschaft, die ich hierdurch schließen kann. Alle Erinnerungen, die ich hier festhalten kann. Und deswegen sag ich Danke! Und seid gespannt auf das, was hier in naher Zukunft so passiert.

Und damit ihr eure Lieblingsmomente auch festhalten könnt, habe ich zusammen mit PhotoLove ein kleines Giveaway für euch.
Vor ein paar Wochen habe ich diese süßen Prints bei der Stef auf dem Blog entdeckt und musste das gleich natürlich mal ausprobieren. Da wusste ich noch nicht mal, dass mir diese schönen Polaroids aus Hamburg zugeschickt werden. Was es für mich mittlerweile um so schöner macht.
Wie was?
Ihr könnt euch mit eurem Profil mit Instagram oder Facebook verbinden und so eure Lieblingsmomente auswählen. Ihr könnt aber auch, genau so wie ich das gemacht habe, alle anderen Fotos, die ihr haben wollt separat hochladen. Nur noch ein bisschen zurecht schieben. Abschicken

Und wie lange dauert das?
Kaum ein Augenblick vergangen, bis ich die kleinen Schätze in meinen Händen halten konnte. Da ich per Vorkasse bezahlt hatte und dabei selber ein bisschen getrödelt habe, musste ich natürlich ein bisschen warten, bis die Zahlung eingegangen war (dooferweise hab ich das auch noch Freitags gemacht). Aber als die Bestätigung hatte, lagen die Prints am nächsten Tag auch schon in meinem Briefkasten!
Qualitative Qualität und so.
Jetzt mal ernsthaft. Geht mal in DM und druckt euch ein paar Bilder aus. Schön und gut für an die Wand hängen. Aber grisselig und meistens zu hell. Die Qualität von den kleinen Polaroids hat mich wirklich umgehauen! Die Vorderseite mit den Bildern schön glänzend und vor allem sonnenbeständig! Und die Rückseite matt und mit ein paar süßen Features.
Wie könnt ihr mitmachen?
- seid Leser meines Blogs
- schreibt einfach einen Kommentar unter diesen Post mit eurer E-Mail Adresse
- für das Teilen auf Instagram und/oder eurem Blog gibt es Extralose (einfach +ig +b schreiben)
- mitmachen könnt ihr bis EDIT 7. Juni

Das muss mal gesagt werden!

Ich bin keine Modebloggerin. Ich werde nie eine sein. Will ich auch gar nicht. Dafür interessiere ich mich für Mode viel zu wenig. (Was nicht bedeutet, dass ich mich nicht gern schön anziehe, damit das klar ist.) Ich kann mich auch wieder mit Bauchfrei anfreunden. Okay. Gar kein Ding. Die High Waist Jeans/Shorts find ich sogar ziemlich, ziemlich geil. Von mir aus sollen die Schlaghosen auch wieder trendy sein. Alles absolut kein Problem für mich. Aber ich werde never ever, niemals in meinem Leben Mamas alte Birkenstock Hauslatschen draußen auf der Straße anziehen oder sie gar als modisch passend zu meinem Outfit erklären. NEIN! Hört auf damit. Ernsthaft. Nothing aber auch nothing left to say.
Maribel Skyw., No-Fashion-Blogger & Amatuertwitterin, Expertin für Modesünden - trust her!

Aus dem Leben einer Nichtstudentin: Manchmal ist auf die Studenten doch Verlass.

Nein, ich bin keineswegs eine dieser dauerlinksfahrenden, gesenkten Säue, die hinter euch drängelnd das Fernlicht anmachen und noch jede dunkelgelbe Ampel mitnehmen. Nein, ich wurde einfach nur geblitzt, an einer Ampel. Wollte einen Unfall vermeiden, war in einer gesetzlichen Grauzone und hatte ganz einfach: Pech. Aufbauseminar, Probezeitverlängerung um 2 Jahre. Unfair. Aber kannste nüscht machen, nech?



Lügt nicht. Jeder von uns hat doch mal diese Momente. Diese Momente in denen man nichts böses denkend (zumindest nicht viel mehr als sonst) da sitzt und seinen Kaffee schlürft, um das unnötige Aufbauseminar hinter sich bringen zu können. Kurz vorher hat man seinen Unmut schon am Dummschwätzer zwei Plätze weiter, mittels einer Diskussion ausgelassen und grinst innerlich über den Erfolg. Und dann kommt der Held an. In jeder Gruppe eines solchen Seminars gibt es einen Held. Immer. Sagt der Seminarleiter. Ich glaube ihm. Der Held (ich nenne keine Details, denn was im Seminarraum erzählt wird, bleibt auch im Seminarraum.. leider) ist ein paar Jahre jünger als ich und haut jede Stunde ungefähr so viele Story raus, wie andere nicht in 30 Jahren Autofahrkarriere.

  • 1. Stunde - das ist alles noch ziemlich witzig. Man fühlt sich selber besser. Bekommt abermals bestätigt, dass man glücklicherweise kein Idiot geworden ist. Lacht über jede Geschichte und tauscht vielsagende Blicke mit Seminarleiter und anderen Teilnehmern aus.
  • Beobachtungsfahrt - zum Glück fangen die Gespräche erst nach meinen 30 Minuten an. Eine Geschichte möchte man nachher nicht mal seiner Mutter erzählen. Fremdschämen nimmt eine ganz andere Dimension an. Ab jetzt hat man Insider mit Leiter und dem 2. Mitfahrer.
  • 2. Stunde - man weiß mittlerweile, dass Einsicht nicht seine Stärke ist. Kommt zu spät und fliegt somit fast aus dem Seminar. Die Storys häufen sich und das Lachen formt sich langsam aber sicher zu einem Ach-du-Scheiße-Facepalm-Grinsen, welches durch starkes Kopfschütteln unterstrichen wird.
  • 3. Stunde - jetzt kommen langsam weitaus gewalttätigere Geschichten zum Vorschein. Die meisten lachen noch. Man selbst entwickelt das Warum-hat-der-noch-den-Führerschein-Gefühl mittlerweile zusammen mit einem Ich-weiß-nich-ob-ich-das-noch-witzig-finden-soll-Blick. Man spricht seine Bedenken aus.
  • 4. Stunde - er ist pünktlich. Hat aber sein Heft vergessen. Man sagt nichts mehr dazu, denkt sich nur, dass er froh sein kann über den lockeren Seminarleiter. Ein Ferrari fährt draußen vorbei. Wie ein aufgescheuchtes Huhn springt er auf und verständigt sich in Affen ähnlichen Lauten. Das Seminar ist zu Ende. Man ist froh, dass man nicht noch einmal dort hin muss.
Doch zwischen all dem sitzt ein Student. Und wisst ihr was? Er ist neben mir (natürlich) der gewissenhafteste. Nachdem ich in der 2. Stunde Fieber bekommen habe und der Wind mich draußen fast bis Argentinien geweht hätte, besteht er darauf mich zu fahren. "Das ist ja bei deinem Zustand nicht zumutbar." findet er. Ich finde ihn nett. Und vertraue ihm auch gleich an, was ich von dem ein oder anderen halte. Er versteht mich. Stimmt mir zu. Sieht das genau so. Ich mag ihn. Und was soll ich sagen? Manchmal ist auf die Studenten doch Verlass.
Wie immer nehme ich meine Lieblingsstudenten hier voll und ganz aus der Allgemeinheit raus! Aber das wisst ihr ja!

Dear Best Friend...


Ich hab da ja so nen Typ. Meistens mein bester Freund, manchmal auch meine bessere Hälfte (vor allem wenn es darum geht den inneren Schweinehund zu ignorieren). Ja, und ich muss sagen, dass ich ganz schön stolz bin, ihn zu haben. Nicht nur, dass er so die Standardaufgaben eines guten Freundes, wie Zuhören (meistens jedenfalls :D), Ratschläge erteilen, Unterstützen, Motivieren, Aufmuntern und Trösten übernimmt. Er ist auch zusätzlich noch ein ziemliches großes Vorbild für mich in Sachen Gesundheit, Fitness und vor allem Durchhaltevermögen und ich hab auch noch nen mords Spaß mit ihm und lach sicher im Durchschnitt 2x mehr als bei anderen. Danke dafür. Tausend mal!
Um es mit den Worten von Jennifer Rostock auszudrücken: "Du nimmst mir die Angst, mein Blaulicht, mein Alarm, meine Ambulanz. Du nimmst mir die Angst, nicht komplett, doch so viel wie du tragen kannst."
So aber nun genug mit der Gefühlsduselei und her mit den starken Worten. Ich bin mächtig stolz auf den guten. Zusammen mit zwei Kollegen aus der Berufsschule hat er einen Imagefilm für Cola Rebell produziert und ich als Leihe finde ihn ziemlich gut gelungen. Erst nur für die Berufsschule geplant, doch der Geschäftsführer von Cola Rebell sah das wohl ähnlich wie ich und hat das kleine Filmchen direkt online gestellt. 
Dear Best Fried, I'm kind of proud of you!

Glück // Lieder die glücklich machen

"Manchmal bedeutet ein Lied die Welt für mich" zitierte die liebe Chrissy neulich so schön. Und wie ich ihr recht gebe. In so vielen verschiedenen Momenten unseres Lebens, gibt es verschiedene Lieder, die uns begleiten und uns Wort für Wort aus der Seele sprechen. Das mag in traurigen Momenten der Fall sein und in Momenten, wo wir am liebsten alles kurz und klein schlagen würden (inklusive der Wohnung der Ex-Freundes á la Aria aus Pretty Little Liars, nicht wahr, Lavie? :D). Und dann gibt es Momente in denen alles perfekt zu sein scheint, in denen man verliebt ist oder froh ist, dass die beste Freundin immer an einen denkt. Und manche Lieder machen einfach glücklich. Sie füllen das Herz mit Freude, egal wie es einem geht.
Oft weil wir mit diesen Lieder eben genau wieder glückliche Momente verbinden oder uns daran erinnern. Manchmal auch nur, weil gerade jedes Wort genau das zu sagen scheint, was man selber gerade fühlt. Manchmal, weil es einem Hoffnung gibt.
 ♫ Lieder, die mich glücklich machen:

Queen - Don't stop me now  (Hallo? Freddie halt! Nothing left to say!)

Guns'N'Roses - Paradise City  ("..where the gras is green an the boys are pretty..")

Casper - Im Ascheregen  (Perfekter Einstieg fürs Konzert hier: wunderschön - "Ich brech auf, bin raus...!")

Clean Bandits - Rather be  (Irgendwie SO swingig)

Jimmy Eat World - The Middle  ("It just takes some time, little girl [..] everything will gonna be alright!"

Ellie Goulding - I need your love  (Wer geht da bitte nich ab?)

Casper - Auf und davon  (Sonnenbrille, Roadtrip, Freunde "bin auf und davon!")

Casper - XOXO  ("Ich tattoowier mir deinen Namen übers Herz, mit Anker, damit jeder weiß, wo meins hin gehört..")

Gentleman - To the top  ("Hol die Rentnerpolizei" :D)

Meine lieben Freunde der Musik. Ich könnte sicher noch weitere Lieder aufschreiben (und sicher gibt es da ein paar sehr wichtige, die mir aber einfach gerade nicht einfallen - ihr wisst ja, je mehr man über eine Sache nachdenkt und sich darauf konzentriert, desto weniger fällt einem ein) aber das sollte fürs erste reichen. Habt ihr diese Lieder auch? Bei denen ihr die Augen schließt und förmlich spürt, wie das Glück durch eure Adern fließt?
Heinz Erhardt ist übrigens ja wohl ein Klassiker. Wer ihn oder das Lied nicht kennt, sollte das dringend nachholen und ein bisschen glücklich werden.

Aus dem Leben einer Nichtstudentin: Wie aus einem Stress-Bier "5-Uhr-in-der-Feierstraße" wurde

Ich hatte mir wirklich vorgenommen die gesamte Woche vor den Prüfungen nicht wegzugehen. Wirklich. Doch dann kam der Samstag und das Blackout. Es wollte einfach nichts mehr in meinen Kopf gehen. Verzweifelt schrieb ich meine Freunde an, doch niemand schien so richtig Zeit zu haben.
"Ich sitz mit zwei Freunden auf dem Balkon. Wir haben Bier. Kommst du?" - "Aber nur eins, oder zwei." Wäre ich meinen Instinkten gefolgt, wäre ich um viertel nach 11 auch wieder schnurstracks Heim gelaufen. Aber das Bier war noch nicht leer und jemand musste zum Bahnhof gebracht werden. Spätestens um 12 bist du daheim, dacht ich mir. Dass es noch 5 weitere Stunden dauern würde, hab ich zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht erwartet.


Klebrige Schuhe gabs gratis zum Eintritt dazu!
Gut gelaunt schlenderten wir dann also zum Bahnhof, doch ich wohne nun mal auf nem Dorf. Da trifft man abends um viertel nach 11 schon mal alte Schulfreunde, die zufällig draußen eine rauchen und sich fragen, was sie heute noch machen. "Weißte was? Ich komm mit!", hörte ich mich selbst sagen und bereute es schon fast ein bisschen, als ich im Auto Richtung Gießen saß. "Aber was solls", dachte ich "ich hab genug Geld mit. Wenn es zu spät wird, kann ich immer mit dem Minicar Heim!"
Doch ich hatte die Rechnung nicht mit den Neustudenten gemacht. Meine alten Schulfreunde waren in feierlicher Ausgeb-Laune, ich konnte die entsetzten Augen nicht von den Mädchen ohne Hüftschwung lassen und endlich mal wieder "IIIIIII'll tell you what I want, what I really, really want. So tell me what you want, what you really, really want. I wanna huh. I wanna huh, I wanna huh, I wanna huh. I wanna really really really wanna zig-a-zig ahhh!!" mitsingen war allemal besser, als daheim über den Spanischvokabeln zu verzweifeln!


Allerdings wurde ich mal wieder (wer hätte es gedacht?) in unangenehme "Und was studierst du so?" Gespräche verwickelt. Irgendwann reichte es mir. "Also entweder ihr singt jetzt mit und tanzt, oder ich geh. So einfach ist das." Ganz schnell waren die Studiengänge vergessen und ich konnte in Ruhe meine Tanzeinlagen zu den Backstreet Boys zum Besten geben. Klebrige Schuhe gabs gratis zum Eintritt dazu, übrigens!


Und da ich mich trotz später Stunde an mein "Wenn-du-mehr-trinkst-als-vorgenommen-bereust-du-das-dein-Leben-lang"-Gesetz gehalten habe, konnte ich Sonntag sogar noch ein bisschen was lernen. Ein bisschen zumindest.

Und was soll ich sagen? Einen Tag vor der letzten Ausbildungsprüfung (3 weitere Prüfungen folgen übernächste Woche) kann ich schon wieder fröhlich hier sitzen und nen Nichtstudentinnen-Post verfassen. Ich denke es läuft ganz gut - bis auf die aufmarschierende Erkältung!