So hab ich es gewollt und so hab ich es verdient! - Projekt: Lebenstraum #1

Jaja, zwei Posts an einem Tag: aber das muss ich jetzt einfach mal los werden!!
Und trotzdem macht es mir Angst. ich stöbere nun seit Tagen durchgehend im Internet Jobagebote durch, Wohnungsanzeigen und jetzt sitze ich hier und die Angst überkommt mich, wie ein Wasserfall. Was wenn es schief läuft? Was wenn ich keinen Job finde? Was wenn der Job da ist und die Wohnung bleibt aus? Was wenn ich keinen Anschluss finde? Was wenn ich doch noch ne Ausbildung machen möchte? Was wenn ich noch Jahre hier in diesem Hinterland verschimmeln muss?
Es gibt nichts, was ich mir sehnlicher Wünsche als diese Stadt, meine Stadt nennen zu können. Schon so lange, wenn auch lange heimlich. Anschuldigungen, dass es nicht so wäre, tun mir weh! Das zeigt, dass man mich wohl doch nicht so gut kannte. Das zeigt mir, dass ich mich wohl doch nicht so öffnen kann, wie ich immer denke. Das zeigt mir, dass ich jetzt endlich mehr Mut beweisen muss. Memo an mich selbst: VERDAMMT NOCHMAL: MACH ES! Zieh es durch! Wenn du es nicht machst, machst du dir dein Leben lang Vorwürfe!
Und ich werde es euch allen beweisen. Den Ungläubigen, denen die zweifeln, denen die es mir nicht gönnen, denen die selber keine Ziele im Leben haben. Es wird schwer - na und? Aber keinesfalls unmöglich! Und dann? Dann bin ich frei. Dann kann ich noch stolzer auf mich sein! Ich hab mich jetzt schon so gedreht, dass mich manch einer nicht wiedererkennen mag, aber ich fühle mich gut, mein Leben ist gut! Warum sollte ich das verändern wollen? Nicht mehr lange. Ich fange an Bewerbungen zu schreiben und dem ganzen Projekt Form zu geben. Und ich werde jedes noch so kleine Detail berichten, ob es euch nun passt oder nicht!
Man muss ein bisschen Angst haben! Sonst ist es doch gar kein Abenteuer, oder? Projekt Hamburg: GO!



What if I say I'm not like the others? What if I say I'm not just another one of your plays?
 Krank im Bett liegen regt einem viel zum Nachdenken an, vor allem weil einem die Langweile einfach übermannt und man gar keine andere Wahl mehr hat, als über unangenehme Dinge, Situationen und Gefühle nachzudenken. Ich finde es immer noch erstaunlich, wie präsent ich scheinbar noch in vielen Köpfen bin, die schon längst nicht mehr in meinem waren. Ich finde es erstaunlich, wie man immer wieder neue Seiten an einer Person kennen lernt, obwohl man grade nicht mit ihr Zeit verbringt, nicht gerade gute oder sympathische Seiten. Und ich finde es erstaunlich, wie schnell einen die miese Laune wieder hat, wenn man absolut nichts zu tun hat. Was freue ich mich auf den Unterricht morgen, das Training (ich war schon anderthalb Wochen nicht mehr :O) und die Vorbereitungen, die ich noch treffen muss, bevor ich Donnerstag Nachmittag endlich wieder nach Hamburg fahre. Das erste mal wieder seit meinen 4 Wochen dort - ich bin schon ganz hibbelig!
Lied des Tages: Foo Fighters - The Pretender, die ganze Zeit vor mich hingesummt, jetzt läuft es auf und ab zum Frühstückstakt :)



zu tode langweilen / schläfrig sein / auf Hamburg und den besten freuen / wahre Worte

Festivalerinnerungen / Himmel / Gießen / rainbow

"Vom Fliegen, vom Weggehen und Niemals-Zurückkommen"

Sie waren mit Tausenden aus unterschiedlichen Türen in den Abend geschoben. Es war eng auf den Straßen, zu viele Menschen, müde und sich zu dicht, der Himmel war rosa. Die Menschen würden den Himmel ignorieren, den Abend und würden nach Hause gehen. Säßen dann auf der Couch, würden Gurken essen und mit einem kleinen Schmerz den Himmel ansehen, der vom Rosa ins Hellblaue wechseln würde, dann lila, bevor er unterginge. Eine Nacht wie geschaffen, alles hinter sich zu lassen, aber wofür? Sie funktionierten in dem, was ihnen Halt schien, die Menschen in der Stadt, und Halt kennt keine Pausen, Regeln, keine stille Zeit, in der Unbekanntes Raum hätte zu verunsichern mit dummen Fragen.
Das Mädchen und der Junge gingen nicht nach Hause. Sie waren jung, da hat man manchmal noch Mut. Etwas ganz Verrücktes müsste man heute noch tun, dachten beide unabhängig voneinander, doch das ist kein Wunder, denn bei so vielen Menschen auf der Welt kann es leicht vorkommen, dass sich Gedanken gleichen. Sie gingen auf einen Berg, der die Stadt beschützte. Dort stand ein hoher Aussichtsturm, bis zu den Alpen konnte man schauen und konnte ihnen Namen geben, den Alpen. Die hörten dann darauf, wenn man sie rief. Die beiden kannten sich nicht, wollten auch niemanden kennen in dieser Nacht, stiegen 400 Stufen zum Aussichtsturm hinauf. Saßen an entgegengesetzten Enden, mürrisch zuerst, dass da noch einer war. So sind die Menschen, Revierverletzung nennt man das. Doch dann vergaßen sie die Anwesenheit und dachten in die Nacht. Vom Fliegen, vom Weggehen und Niemals-Zurückkommen handelten die Gedanken, und ohne, dass es ihnen bewusst gewesen wäre, saßen sie bald nebeneinander uns sagten die Gedanken laut.
Die Gedanken ähnelten sich, was nicht verwundert, bei so vielen Menschen auf der Welt, und doch ist es Schicksal, einen zu treffen, der spricht, was du gerade sagen möchtest. Und die Worte wurden weich, in der Nacht, klare Sätze wichen dem süßen Brei, den Verliebte aus ihren Mündern lassen, um sich darauf zum Schlafen zu legen. Sie hielten sich an der Hand, die ganze Nacht, und wussten nicht, was schöner war. Die Geräusche, die der Wind machte, die Tiere, die sangen, oder der Geruch des anderen. Dabei ist es so einfach, sagte der Junge, man muss nur ab und zu mal nicht nach Hause gehen, sondern in den Wald.
Und das Mädchen sagte, wir werden es wieder vergessen, das ist das Schlimme. Alles vergisst man, das einem gut tut, und dann steigt man wieder in die Straßenbahn, morgens, geht ins Büro, nach Hause, fragt sich, wo das Leben bleibt. Und sie saßen saßen immer noch, als der Morgen kam, als die Stadt zu atmen begann. Tausende aus ihren Häusern, die Autos geschäftig geputzt, und die beiden erkannten, dass es das Ende von ihnen wäre, hinunterzugehen ins Leben. Ich wollte, es gäbe nur noch uns, sagte der Junge. Das Mädchen nickte, die dachte kurz: So soll das sein, und im gleichen Moment verschwand die Welt.
Nur noch ein Aussichtsturm, ein Wald, ein paar Berge blieben auf einem kleinen Stern.
Sibylle Berg: Nacht.


krank sein, faul sein, vollstopfen

bald wieder da!

Heimatschmerz

Eine Frage hätte ich noch gerne geklärt: so viele Menschen verlassen ihre Heimat. Suchen etwas Neues. Sie zieht es irgendwo hin. Reißen die Zelte hier ab und bauen sie wo anders wieder neu auf. Aber warum zum Teufel soll das bei mir nicht klappen? Es wird klappen und ich freue mich darauf!
Ebenso wird ein Teil meines Herzens hier bleiben. Bei meinen Erinnerungen, den Gebäuden, den Straßen, den Kneipen und schlechten Discos aus Jugendtagen, den Hauspartys, den verregneten Tagen auf der Couch und den Konzerten und Auftritten von meinen Jungs. Bei den schlechten Zug- und Busverbindungen und meinem Garten - vor allem aber bei den Menschen, die mich hier begleitet haben. Ihr habt das Leben lebenswert gemacht. (Jaja, es wird sicher noch n Jahr dauern, aber) lasst mich gehen. Ich will meinen eigenen Weg gehen und nicht den, den ihr für euch und euer Leben vorgesehen habt. Ich brauche die Lichter dieser Stadt mehr als ihr euch erträumen könnt.
Und immer wieder werde ich mit Liebe in mein geliebtes Hinterland zurückkommen, das weiß ich! Geliebtes Hinterland - willkommn' im Hinterland! 

Cas hat sich mal wieder selbst übertroffen und ich bin schon mega gespannt auf das ganze Album. Ich habe das Gefühl, dass das ein grandioses Ding wird! Spaaaaaannung! Und so lange? Anhören!! dicken Knuuutsch.
Sagt mal; spinnt euer Blog-Connect auch? Ich bekomme von manchen die Posts einfach nicht mehr angezeigt! :(

Wenn schon, denn schon!

"Stell dich doch mal vor. Wer bist du? Was macht dich aus? Wie bist du? Was magst du?" Warum fragen das Menschen immer? Findet es doch selbst heraus. Mal ehrlich, müssen Lehrer wissen, dass ich ein Star Wars Freak bin, auf Weizenbier, Fußball und Festivals stehe? "Öhm, ich heiße Maribel. M-A-R-I-B-E-L, ohne ie, ohne ll und ohne e hinten dran. Nein, nicht Mirabelle. Und auch nicht Maribelle. Einfach Maribel." Vielleicht sollte das mal als Adjektiv verarbeitet werden. Dann kann ich mich auch in einem Wort beschreiben! "Hallo, mein Name ist Maribel und ich bin meistens ziemlich maribel! Das sollte alles sagen!"
Manche meiner (vor allem männlichen) Freunde meinen immer, ich wär manchmal mehr Mann als Frau. Aber wer mich wirklich kennt, weiß, dass ich manchmal mehr Frau als die meisten Frauen sein kann. Habe aus dem Nichts Stimmungsschwankungen, werde überrannt vom Putzfimmel, komme aus der "Baby Sprache" nich mehr raus, "wenn is ein danz süßes tind sehe" und weiß irgendwie nie, was ich anziehen soll.
Aber zumindest, weiß ich wo ich hin will. Was ich erreichen will und in welche Richtung sich mein Leben entwickeln soll. Immerhin können wir da noch ein bisschen selbst mit entscheiden, bevor es zu spät ist. Manche müssen das aber noch irgendwie lernen, habe ich so im Gefühl! 
Mensch Leute, wir sind alle noch in der Selbstfindungsphase. Sucht euch gefälligst und hört auf andere zu beurteilen! "Ich hoffe nur, ich finde in Hamburg eine Frauenärztin, die wenigstens halb so cool ist, wie meine jetzige." - Na, wenn das kein weiblicher Satz ist!?
NEU! Und so guuuuuut! Mein Tipp? ANHÖREN - ABER SOFORT! Marten hat mir zugeflüstert, dass ihr das alle ausnahmslos tun sollt!



Nur du und ich und alles auf Anfang - 5 facts about Ms. Skywalker

Ahhhh ich halte morgen meine Praktikumspräsentation.. ich liebe Präsentationen, aber vor DER! hab ich Angst!

1. Zurzeit schaue ich zum grandiosen 3. Mal alle Staffeln von Gossip Girl. (Wer weiß, was mich da geritten hat. Ich hasse sone "Mädchensoaps" aber die Upper East Side hat es mir angetan!)

2. Ich habe mittlerweile mein 8. Handy. Unfassbar, wenn ich mir überlege, dass ich allein für meine letzten 2 fast 1000e ausgegeben habe. Das iPhone 5 nennt sich grade mein und ich bin vooooollkommen zufrieden. Wie konnte ich nur jemals ohne?

3. Bei Youtube habe ich 32 Kanäle abonniert, von denen ich ca. nur 10 regelmäßig anschaue. (Zu meiner Verteidigung: der Rest lädt selten bis nie etwas hoch. Warum sie dann trotzdem abonniert sind?.. Gute Frage!)

4. Ich möchte später mal ein Boot haben. Da ich ja sowieso ans Wasser ziehen möchte, ist das vielleicht gar nicht mal so unwahrscheinlich. Haach. Ein Mann, ein Boot. Das wär's! (Das Geld, das dafür benötigt wird, lassen wir jetzt erst mal außen vor..)

5. Wenn man mich so fragt, wie mein Traummann aussehen soll, auf was für Typ von Mann ich stehe, ich habe nie eine Antwort. Ich habe keine klare Vorstellung. Es kommt, wie es kommt! Aber wenn ich die letzten Jahre mal Revue passieren lasse, waren doch fast alle irgendwie blond.

Mehr Fakten über Miss Skywalker? Hier.