2/4 Quarter Roundup - Random #21

Dieses Jahr rast so unglaublich schnell an mir vorbei. Ich versuche irgendwie hinterher zu kommen, nehme mit was geht, lege mich so oft es geht in die Sonne, doch der Hamburger Sommer ist mal wieder nicht sehr ergiebig. Gefühlt ging dieses halbe Jahr so schnell rum, wie sonst ein einziger Monat. Gefühlt sind auch schon die restlichen sechs Monate durchgeplant. Zeit für ein kleines Roundup der letzten drei.

Mit Herz und Verstand
Oben seht ihr meine neuen wunderschönen Schmuggstüggle (wie man jetzt im Schwabenländle sagen würde), gestochen von Broder - noch einmal tausend Dank dafür. Eigentlich war es für mich die Erinnerung daran, dass man sich manchmal zwischen dem Herz und dem Kopf entscheiden muss, doch als ich meiner Mutter die neue Tinte zeigte, meinte sie nur: "Mit Herz und Verstand durchs Lebens." Und eigentlich hat sie damit auch recht. Mutti halt.

Wiederentdeckt: Brooklyn Nine-Nine
Liebe auf die erste Folge gibt es bei mir selten. Das Zusammenspiel aus Gefühlslage und Wetter geben bei mir oft Anlass, eine Serie gar nicht erst weiter zu schauen. Das war bei Brooklyn Nine-Nine vor einem Jahr definitiv ein Fehler. Wiederentdeckt, für unglaublich witzig befunden und sehnsüchtig auf die neue Staffel wartend, kann ich euch nur empfehlen Jake Peralta und seine Crew im Originalton zuzuhören!

Bücher
Fitzek. Fitzek. Immer wieder Fitzek: Endlich den Augensammler, sowie den Augenjäger geschafft und Die Therapie noch hinten dran gehängt, immernoch nicht durch Ein plötzlicher Todesfall von J.K. Rowling geschafft (anyone..lohnt es sich überhaupt?), gerade an McCarthy's Bar dran und mit The Noise of Time von Julian Barnes am Flughafen mitgenommen - und endlich wieder eine Ausgabe des wunderschönen Fernweh Collective.
Musik
Selten gab es auf einen Schlag so viel gute Musik und sogar ganze Alben, die mich mitgerissen haben:

Marteria - Roswell
Our Hollow Our Home - Hartsick
Kraftklub - Keine Nacht für Niemand
Royal Blood - How Did We Get So Dark?

Sommer
Zumindest ein bisschen. Mit Weißweinschorle aufm Festival und mit Cider beim Park Fiction, mit der Gang in Stuttgart abhängen und mit schwerem Herzen wieder zurück fliegen, laufen gehen, Sonnenuntergänge am Hafen und Gewitter vom Fenster aus beobachten. In einem Lager von Kissen auf dem Balkon in der Sonne braten lassen, für 300 € bei Zalando bestellen und hoffen, das meiste zurückschicken zu können. Durch Kiel streifen, Katzen kraulen und neidisch auf Hundebesitzer sein, Bier trinken im Berliner Betrüger und den nächsten Wochenendtrip nach Berlin planen. Bitte mehr davon!

Festivalsommer: Rock im Park

by tatendurst
Ich könnte mit einem abgedroschenem "Alle guten Dinge sind drei!" argumentieren, aber dann wäre dieser Blog hier überflüssig. Ich könnte aber auch sagen, dass es das entspannteste Festival überhaupt war, weil ich nicht campen musste und Benny und ich innerhalb von 20 Minuten mit der Tram am Gelände aussteigen konnten. Und weil es Weinschorle zum Frühstück gab. Und weil es mittags Weinschorle gab. Und weil wir abends noch ein, zwei Weinschorlen getrunken haben. Und natürlich auch, weil ich Diana wiedergesehen habe und Dany ins Herz geschlossen hab, weil wir vier zusammen einfach die absolut beste Festival-Crew waren, bei Kraftklub die Stimmen verloren und bei Marteria restlos alles ausgeschwitzt haben.